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Conversion

Was versteht man unter einer Conversion?

Conversion oder Konversion (Umwandlung) ist ein Begriff, der im Bereich des Online-Marketings Verwendung findet. Conversion meint meistens, dass ein einfacher Internetnutzer zu einem/einer Kund*in umgewandelt wird, also praktisch seinen Status von Interessent*in zum/zur Kund*in verändert. Allerdings kann die Conversion je nach Kontext auch anders aussehen. Zum Beispiel fällt unter den Begriff Conversion auch, wenn Webseitenbesucher*innen eine bestimmte Aktion ausführen, z.B. sich für einen Newsletter anmelden.

Conversion: Ein Beispiel

Ein User surft im Netz und ist auf der Suche nach neuen Sportschuhen. Möglicherweise nutzt er Suchmaschinen, um nach passenden Modellen zu schauen. So kann der Nutzer einer Suchmaschine in einen Webseitenbesucher umgewandelt werden. Sobald sich der User auf der Webseite befindet und dort ein passendes Modell aussucht und letztlich auch kauft, hat eine Conversion vom Webseitenbesucher in einen Kunden stattgefunden.

Wie tracke ich Conversions?

Wie erfolgreich eine Webseite ist, liefern die Daten, die durch Conversion-Tracking sichtbar gemacht werden. Grundsätzlich kommt es dabei drauf an, welche Ziele eine Webseite verfolgt und dementsprechend Parameter auszuwählen, die durch Conversion-Tracking überwacht werden sollen. Das können zum Beispiel die Anzahl an Newsletter-Abonnent*innen sein, die Konversion von Webseitenbesucher*innen in Käufer*innen, wie viele User*innen sich für einen Online-Kurs angemeldet haben oder auch die Kontaktaufnahme (Anruf, Formular etc.). Die wohl populärste Conversion-Tracking Möglichkeit bietet Google Analytics. Hier können User*innen die Funktion „Zielvorhaben“ nutzen, entsprechende Ziele definieren und Google Analytics Daten sammeln lassen, die letztlich ausgewertet werden können. Weitere Möglichkeiten, um noch detaillierte Daten zu sammeln und entsprechend Aussagen treffen zu können, bieten die Funktionen Event- und Kampagnen-Tracking. Diese werden ebenfalls von Google Analytics bereitgestellt und lassen beispielsweise nachverfolgen, welche Newsletter bei den User*innen am beliebtesten sind oder wie oft und wie lange ein Video auf der Webseite angeschaut wurde.

Was ist die Conversionrate?

Die Conversionrate oder auch Konversionsrate ist eine in Prozent angegebene Zahl, die Aufschluss darüber gibt, ob ein zuvor definiertes Ziel erreicht wurde. Dabei muss es sich bei der Konversionsrate nicht zwangsläufig um einen Kaufabschluss handeln. Mit anderen Worten: Wenn es das Ziel ist, Webseitenbesucher*innen zu neuen Newsletter-Abonnent*innen zu machen, dann kann die Konversionsrate darstellen, wie das Verhältnis von Webseitenbesucher*innen zu neuen Newsletter-Abonnent*innen ist.

Wie berechne ich eine Conversionrate?

Wer für seine Webseite die Conversionrate berechnen möchte, der teilt die Anzahl aller Webseitenbesucher*innen durch die Anzahl der Konversionen.

Zum Beispiel: Aus 1000 Webseitenbesucher*innen gab es 50 Conversions, somit liegt die Conversionrate bei 5 Prozent. (Conversion x 100 geteilt durch Besucher*innen = Konversionsrate oder 50 x 100 / 1000 = 5)

Was ist eine Lead-Conversionrate?

Der Begriff Lead beschreibt im Online-Marketing einen neuen Kontakt, der durch eine Online-Marketing-Massnahme entstanden ist und ein Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung zeigt und Kontaktdaten (meist die E-Mail-Adresse) hinterlegt hat. Es wird praktisch aus einem unbekannten Kontakt ein*e Interessent*in, der/die sich beispielsweise bei einem Online-Formular oder einem Newsletter eingetragen hat.

Die Lead-Conversionrate beschreibt also den Prozentsatz der unbekannten Internetuser*innen, die auf eine Webseite stossen und dort zu einem Lead werden.

Was ist eine gute Conversionrate?

Die Konversionsrate ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, daher lässt sich nicht pauschal beantworten, was eine gute Conversionrate ist. Studien haben gezeigt, dass eine Konversionsrate zwischen drei und vier Prozent als „gut“ angesehen wird.

Was sind Conversion Costs?

Cost per Conversion oder auch Kosten pro Konversion können berechnet werden, wenn man beispielsweise die Kosten für alle Google Ads zusammenrechnet und durch die Anzahl der Conversions teilt.

Beispiel: Die Ausgaben für die Google Ads betragen CHF 10 und davon gab es 8 Conversions. CHF 10 / 8 Conversions = CHF 1.25 pro Conversion.

Wie kann ich die Conversionrate steigern?

Unter die Conversion-Optimierung fallen bestimmte Massnahmen, die dazu führen, dass Besucher*innen der Webseite eine bestimmte Handlung durchführen (Newsletter-Anmeldung, Kontaktaufnahme, Bestellung etc.) oder zu Kund*innen werden. Ein wichtiger Punkt der Conversion-Optimierung ist, dass die Kosten der Massnahmen in einem guten Verhältnis zum Nutzen stehen. Beispielsweise kann man über Ads mehr Traffic erzeugen und dadurch die Conversionrate steigern, allerdings ist das auch ein grosser Kostenfaktor. Grade im E-Commerce können kleine Ziele dazu führen, dass die Conversionrate erhöht wird, zum Beispiel, indem mehr Besucher*innen länger auf der Webseite bleiben, die Ladezeit der Site verringert wird, die Warenkorbabbrüche gesenkt werden etc. Bei anderen eher Content-basierten Webseiten könnte zum Beispiel die Anzahl der E-Book-Downloads oder die Anzahl der Anmeldungen für Online-Kurse erhöht werden, indem das Angebot kundenorientierter gestaltet wird.

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