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Wie du Social Media als Freelancer:in gewinnbringend nutzt

Social Media ist in aller Munde. Millionen Menschen nutzen die unterschiedlichen Netzwerke täglich. Für Freelancer:innen kann sich Social Media ebenfalls eignen – und beruflich neue Möglichkeiten schaffen. Wie du Social Media als Freelancer:in gewinnbringend nutzen kannst, kannst du hier lesen.

Als Freelancer:in hast du einige Möglichkeiten, neue Aufträge zu akquirieren oder insgesamt neue Auftraggeber:innen zu finden. Es gibt dafür zum Beispiel eine Reihe an Plattformen, auf denen neue Aufträge ausgeschrieben werden. Was viele Freelancer:innen aber noch gar nicht im Hinterkopf haben: Social Media. Dabei eignen sich die sozialen Netzwerke durchaus auch dazu, sich zu präsentieren und neue Auftraggeber:innen zu erreichen. Wie du dabei am einfachsten vorgehen kannst und welche Massnahmen dafür wichtig sind, zeigen wir dir hier genauer.

Social Media als Freelancer:in: Präsenz zeigen und sich einbringen

Ein erster wichtiger Schritt für dich ist es, dir die passenden Social Networks auszusuchen, die für dich in Frage kommen können. Neben Facebook – hier gibt es beispielsweise viele Gruppen für Freelancer:innen – kommen auch andere Social-Media-Plattformen in Frage. Xing und LinkedIn bieten sich für Selbständige sowieso an, aber auch Instagram und TikTok können in Frage kommen.

Dabei kommt es unter anderem auch darauf an, in welchem Bereich du tätig bist. Dazu aber später mehr.

Auf den jeweiligen Netzwerken findest du unterschiedliche Möglichkeiten, dich mit anderen Nutzer:innen zu connecten und somit dein Netzwerk aufzubauen. Es ist dabei sinnvoll, Kontakte zu anderen Menschen aus deiner Branche oder dazu geeigneten Bereichen aufzubauen. Über passende Gruppen – zum Beispiel bei Facebook – kann das ganz einfach gelingen.

Über die Suchfunktion sind diese Gruppen recht leicht zu finden und du hast dort auch recht einfach die Chance, dich in Diskussionen einzuklinken, deine Erfahrungen zu teilen oder Fragen zu stellen. Mit der Zeit kannst du dich hier als Expert:in positionieren und deine Kenntnisse präsentieren.

Eine eigene Facebook-Seite als Freelancer:in

Facebook bietet zudem auch die Möglichkeit, eigene Seiten anzulegen. Neben dem persönlichen Profil kann eine solche Seite auch als Präsenz für die eigene Tätigkeit angelegt werden. Hier kannst du einzelne Bestandteile deiner Tätigkeit zeigen, dich mit anderen Freelancer:innen verbinden und mit der Zeit eine eigene Marke etablieren.

Die Facebook-Seite kann dir dabei helfen, stets präsent zu sein und ganz einfach auf dich aufmerksam zu machen. Ein wichtiger Schritt, wenn es darum geht, neue Aufträge zu erhalten oder sich insgesamt interessant zu machen.

Welches soziale Netzwerk ist für Freelancer:innen geeignet?

Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat, Twitter, LinkedIn, Xing – die Liste an Netzwerken ist lang und nicht jedes Netzwerk eignet sich für Freelancer:innen gleichermassen, um Reichweite aufzubauen, neue Auftraggeber:innen zu finden oder gar an neue Aufträge zu kommen.

Welches Netzwerk an sich am besten geeignet ist, kommt stark auf deinen Tätigkeitsbereich an. Wenn du kreativ tätig bist, gibt es auf Facebook beispielsweise viele Gruppen und Seiten, in und auf denen du dich präsentieren und auf deine Werke aufmerksam machen kannst. Ebenso kann aber auch TikTok oder Instagram in Frage kommen. Hier kommt es eher auf kurze Videos und Bildinhalte an, du kannst kreative Werke hier aber in jedem Fall gut vermarkten.

Auch als Content Creator:in, Texter:in oder Blogger:in bietet sich Facebook an. Durch passende Gruppen erreichst du schnell viele potentielle Auftraggeber:innen und auch Kolleg:innen. Ebenso hast du die Möglichkeit, ganz gezielt Jobangebote zu durchsuchen und dich auf passende Jobs zu bewerben. Andersherum kannst du in den einzelnen Facebook-Gruppen oft auch eigene Annoncen aufgeben und somit Auftraggeber:innen dazu einladen, dich zu buchen. Hier kannst du deine bisherigen Erfahrungen angeben, deine Fachbereiche nennen und vielleicht auch auf deine Webseite verlinken. So bekommen mögliche Auftraggeber:innen einen ersten Eindruck und die Zusammenarbeit kann – wenn am Ende alles passt – beginnen.

Lohnen sich Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn?

Neben den vielfach bekannten Social Networks wie Instagram, TikTok und Facebook, gibt es auch noch weitere Anlaufstellen, die für Freelancer:innen interessant sein können. Gemeint sind sogenannte Business-Netzwerke. Xing und LinkedIn zählen dazu.

Auch auf diesen Portalen haben Nutzer:innen die Chance, sich einfach einen Account anzulegen und können dort eigene Inhalte publizieren oder sich miteinander vernetzen. Zwar schaltet Xing in naher Zukunft die eigene Gruppenfunktion ab, doch das Netzwerk bietet für Freelancer:innen noch weitere Möglichkeiten. So besteht bei Xing die Option, seine eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu präsentieren und auch gezielt auf Jobsuche zu gehen. Im Profil können so die eigenen Karriereschritte gelistet werden und auch die eigenen Skills finden einen Platz. Wer auf Jobsuche ist oder bereit für neue Aufträge ist, kann dies bei Xing einfach tun und als Freelancer:in auf diese Weise neue Kontakte knüpfen oder auch aktiv in die Akquise einsteigen.

Zusätzlich gibt es bei Xing auch viele regionale Verbindungen, sodass du auch andere Freelancer:innen aus deiner Gegend finden kannst. Auch auf diese Weise kann sich ein Austausch ergeben, sodass du dein Fachwissen als Freelancer:in vertiefen kannst.

Ähnlich sieht es auch bei LinkedIn aus, wobei dieses Business Network eher internationaler ausgerichtet ist. So gibt es für Freelancer:innen (und alle anderen Nutzer:innen) die Möglichkeit, ein eigenes Profil mit Interessen, Fähigkeiten und Karriereschritten anzulegen. Zudem können eigene Inhalte geteilt werden und es besteht die Chance, sich aktiv in Diskussionen einzubringen und Beiträge anderer Nutzer:innen zu kommentieren.

Weiterhin besteht auch auf LinkedIn die Option, gezielt neue Auftraggeber:innen anzusprechen und zu erreichen. Durch das Veröffentlichen eigener Angebote beispielsweise. Zudem sind auf LinkedIn auch viele Unternehmensvertreter:innen aktiv, sodass der Austausch einfach wird und du dich bei Interesse auch direkt auf spannende Ausschreibungen bewerben kannst. Auf diese Weise bietet sich das Netzwerk für Freelancer:innen in mehrfacher Hinsicht an.

Social Media für Freelancer:innen: Welche Netzwerke sind ungeeignet?

Nutzt du als Freelancer:in Social Media, möchtest du dich einerseits optimal präsentieren und auf dich und deine Leistung aufmerksam machen, andererseits aber auch neue Kontakte knüpfen und neue Aufträge „an Land ziehen“.

Sicherlich sind dabei einzelne Social Networks besser geeignet, als andere. Die Gruppen bei Facebook bieten sich für einen umfassenden Austausch und für die Suche nach neuen Aufträgen geradezu an und auch die eigene Page kann zur Präsentation wunderbar genutzt werden. Und Xing und LinkedIn sind als Business Netzwerke prädestiniert dazu, sie als Freelancer:in zu verwenden.

Dennoch kann man nicht unbedingt sagen, dass die anderen Social Networks nicht für Freelancer:innen geeignet sind. Pinterest, Instagram oder auch Twitter können ebenfalls zur Selbstvermarktung genutzt werden, gleiches gilt für TikTok. Dann kommt es in den allermeisten Fällen jedoch vor allem darauf an, sich zu präsentieren und die eigene Brand aufzubauen. Die Akquise neuer Auftraggeber:innen ist bei diesen Sozialen Netzwerk eher Nebensache.

Letzten Endes kannst und musst du allerdings selber herausfinden, welche Netzwerke für dich als Freelancer:in am besten geeignet sind und welche Netzwerke dir keinen oder kaum einen Vorteil bieten. Das hängt nicht nur von deinem Tätigkeitsbereich ab, sondern auch von deiner Zielgruppe. Wichtig ist es daher auch, dass du deine Zielgruppe kennst und entsprechend weisst, worauf es dieser ankommt und worauf sie wert legt.

Zusammenfassung: Freelancer:innen sollten Social Media für sich nutzen

Betrachtet man Social Media als grosses Ganzes, wird schnell deutlich, welches Potential die vielen  Netzwerke bieten können. So kannst du dich hier als Freelancer:in einfach selber präsentieren, mit Kolleg:innen in Kontakt treten oder auch neue Auftraggeber:innen finden. Das alles sind Aspekte, die für Freelancer:innen besonders wichtig sein können. Vor allem am Anfang der beruflichen Laufbahn muss man sich vielfach erst einen Namen machen und Kontakte knüpfen – die Sozialen Netzwerke bieten dazu häufig ideale Bedingungen.

Sicherlich kommt es darauf an, in welchem Bereich du als Freelancer:in tätig bist und auch, welches Netzwerk du für deine Selbstpromotion nutzen möchtest. Neben den klassischen Social Networks wie Facebook, Instagram und Co. gibt es auch noch die Business Networks, auf denen sich viele Freelancer:innen, Firmenvertreter:innen und Auftraggeber:innen tummeln. Die Anmeldung hier kann sich also ebenfalls lohnen und du kannst dich ganz einfach mit spannenden Kontakten vernetzen.

Bedenke aber, dass die Präsenz im Bereich Social Media ebenfalls mit Arbeit verbunden ist. Um hier entsprechende Reichweite aufzubauen, musst du regelmässig aktiv sein und öfter neue Inhalte bereitstellen.

Hauke Eilers-Buchta
Hauke Eilers-Buchta
Ich bin Hauke. Blogger seit 2010, Texter seit 2012. Dazu Papa, Ostfriese und Digital Native.

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