TikToks, Reels, KI-Posts im Sekundentakt – und du willst… bloggen? Klingt vielleicht erstmal etwas retro, lohnt sich aber tatsächlich. Ob du deine Leidenschaft teilen, dein Wissen weitergeben oder als Unternehmer:in deine Sichtbarkeit steigern willst: Dieser Guide zeigt dir Schritt für Schritt, wie du 2025 deinen eigenen Blog startest.
Blogs gibt’s viele – aber deiner existiert noch nicht. Vielleicht hast du schon länger den Gedanken, dass es doch toll sein könnte, einen Blog zu starten. Vielleicht willst du über dein Hobby schreiben und dein Wissen teilen – oder vielleicht sind dir die Inhalte gar nicht so wichtig, aber du möchtest dringend mehr Reichweite für dein Unternehmen generieren. Worum es dir auch geht, in diesem Guide zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen Blog erstellst: Von der Themenwahl übers Hosting bis hin zum Redaktionsplan und Social-Media-Promotion findest du hier alles.
Aber erst einmal müssen wir über den Elefanten im Raum sprechen: Lohnt sich ein Blog denn heutzutage überhaupt noch?
Solltest du 2025 überhaupt noch einen Blog starten?
Zugegeben, im Jahr 2025, wo TikTok-Videos und Reels das Internet zu dominieren scheinen, wirkt ein Blog im ersten Moment ein bisschen altmodisch. Erreicht der überhaupt noch irgendjemanden? Lesen Menschen heute überhaupt noch Blogbeiträge? Die vielleicht etwas überraschende Antwort: ja!
Tatsächlich gibt es einige Stimmen, die sagen, dass Long-Form-Content wieder beliebter wird. Dies, weil Content wie TikTok-Videos auf Dauer als sehr anstrengend empfunden werden können. Die peppige Musik, die vielen Gesichter, Eindrücke und Meinungen, die beim Scrollen im Sekundentakt auf uns einwirken, können unser Gehirn gerne mal überfordern und zur Reizüberflutung führen. Und so migrieren immer mehr Menschen zurück zu längerem Content wie langen YouTube-Videos, Podcasts – oder eben Blogs. Das zeigt auch die kontinuierlich ansteigende Beliebtheit von Plattformen wie Reddit, Medium oder Substack.
Allerdings hat ein Blog auch sonst einige Vorteile. So kannst du dich in diesem Medium selbst verwirklichen oder anderen etwas beibringen – vor allem, wenn du gerne schreibst. Ob du gerne kochst, gärtnerst, programmierst oder deiner Leidenschaft für Anime einen Platz geben willst: der Blog ist das ideale Format, um Erfahrungen zu teilen, Communitys zu bilden und anderen Menschen durch dein Wissen einen Mehrwert zu bieten.
Für Unternehmer:innen spannend: Ein Blog hat auch das Potenzial, deinem Unternehmen auf Suchmaschinen wie Google oder Bing Sichtbarkeit zu generieren (und das ganz unabhängig von Social-Media-Algorithmen). Gut geschriebene, suchmaschinenoptimierte Blogartikel können über Monate oder Jahre hinweg Traffic auf deine Website bringen – und zwar genau von den Menschen, die aktiv nach deinen Produkten, Dienstleistungen oder deinem Fachwissen suchen. Gleichzeitig kannst du mit einem Blog deine Expertise unter Beweis stellen, Vertrauen aufbauen und potenzielle Kund:innen schon früh in ihrer Entscheidungsreise abholen.
Also, egal ob du Hobby-Autor:in oder Unternehmer:in bist: Ein Blog kann sich auch im Zeitalter von Social Media noch für dich lohnen.
Wähle dein Blog-Thema mit Bedacht
Na gut, einige Dinge haben sich seit der goldenen Blog-Ära aus den frühen 2000ern tatsächlich verändert. Zum Beispiel, dass es mittlerweile kaum etwas gibt, über das noch nicht in einem Blog geschrieben wurde. Wenn du also möchtest, dass man deinen Blog in den grossen Weiten des Internets überhaupt findet, solltest du dir gut überlegen, worüber du schreiben willst und wie deine Brand aussehen soll.
Eine Möglichkeit, dich von deiner Konkurrenz abzuheben, ist, dich auf einen Themenbereich zu spezailisieren. Anstatt dass du also einen allgemeinen Fashion-Blog erstellst, wo du unzählige Konkurrent:innen hast, kannst du dich auf Fashion für Berufstätige, Fashion für einen bestimmten Körpertyp oder auf Haute Couture fokussieren. So findest du auch eher deine Nische und Personen, die sich genau von deinem Content angesprochen fühlen oder sich dafür interessieren.
Dasselbe gilt übrigens, wenn du einen Business-Blog für dein Unternehmen aufbauen möchtest. Auch hier lohnt es sich, das Thema klar einzugrenzen und dich als Expert:in in einem spezifischen Bereich zu positionieren – zum Beispiel mit einem Blog über nachhaltige Logistik statt über “alles rund ums Business”. So stärkst du nicht nur dein Markenprofil, sondern sprichst gezielt die Menschen an, die genau nach diesem Wissen suchen. Eine klare Positionierung hilft dir also nicht nur dabei, aus der Masse hervorzustechen, sondern macht es auch leichter, langfristig relevante Inhalte zu planen und eine treue Leserschaft aufzubauen.
Wo lädst du deinen Blog hoch?
Hast du eine konkrete Idee, worüber du in deinem Blog schreiben willst, musst du dich auf eine Plattform festlegen, auf der du den Blog erstellen willst und deine Beiträge veröffentlichen wirst. Hierbei gibt es gratis Hosting-Angebote und solche, für die du (meist monatlich) bezahlen musst.
Gratis Hosting
Kostenlose Anbieter sind beispielsweise Substack, Medium oder die Gratisversion von WordPress.com. Bei diesen Angeboten solltest du beachten, dass die Domain deines Blogs in der Regel auch den Namen des Anbieters beinhaltet. Anstatt dass deine Domain also «blog.com» heisst, steht dann beispielsweise «deinblog.substack.com» oder «deinblog.medium.com» (obwohl bei Substack auch die Möglichkeit besteht, eine eigene Domain kostenlos zu verbinden, sofern du sie separat bei einem Domain-Anbieter registriert hast).
Zudem hast du bei den kostenlosen Versionen meist weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Du bist an die Vorlagen und Funktionen gebunden, die dir die Plattform bietet – was die visuelle und technische Freiheit im Vergleich zu bezahltem Hosting stark einschränken kann.
Ein weiterer Punkt: Dein Blog ist direkt an die jeweilige Plattform gebunden. Ändert sich das Geschäftsmodell oder wird die Plattform eingestellt, kann dein Blog davon betroffen sein. Auch wenn dieses Szenario selten eintritt, solltest du dir der Abhängigkeit bewusst sein.
Bezahltes Hosting
Willst du mit deinem Blog voll durchstarten und vielleicht auch Geld damit verdienen, so eignet sich ein bezahltes Hosting besser. Auf diese Weise hast du deine eigene, professionelle Domain und komplette Gestaltungsfreiheit bei deinem Webauftritt.
Willst du diesen Weg gehen, so musst du dir zuerst einen Hosting-Service aussuchen. Am besten stellst du hier einige Online-Recherchen an und vergleichst die Angebote verschiedener Hosting-Plattformen wie Hostpoint, Bluehost, Hosttech etc. Die Preise können stark variieren, je nach dem, was deine Ansprüche in Hinsicht auf Speicherplatz, Sicherheit und Weiteres sind.
Wie heisst dein Blog?
Hast du dich für ein Hosting entschieden – ob gratis oder bezahlt – musst du dich selbstverständlich auch noch für den Namen deines Blogs entscheiden. Dieser sollte deiner Domain entsprechen, damit dich User:innen einfach und schnell finden online. Heisst dein Blog beispielsweise «Backpacking Stories» so sollte deine Domain «backpackingstories.ch» oder «backpacking-stories.com» oder etwas in dieser Art heissen.
Willst du mehr darüber erfahren, welche Domains vertrauenswürdig sind und worauf du bei der Wahl des Domain-Namens achten solltest, dann kannst du in diesem Beitrag mehr darüber lesen und dich informieren.
💡 Unser Tipp: Such dir einen Namen für deinen Blog aus, der einfach zu merken, aussagekräftig und verständlich ist. Zu lange Namen können verwirrend wirken und gestalten deine Domain sehr umständlich. Zudem sollte dein Blog nicht gleich oder sehr ähnlich wie ein anderer Blog heissen, schliesslich willst du eine gewisse Einzigartigkeit ausstrahlen, um deine Zielgruppe für dich zu begeistern.
Wie sieht dein Blog-Design aus?
Jetzt beginnt der kreative Teil: das Design deines Blogs. Dieses sollte idealerweise dein Thema widerspiegeln, zu deinem Stil passen und für deine Zielgruppe ansprechend sein.
Viele Blogger:innen nutzen WordPress, da es sowohl eine kostenlose als auch eine kostenpflichtige Version gibt. Mit der bezahlten Variante hast du deutlich mehr Gestaltungsfreiheit, kannst eigene Themes nutzen, Plug-ins installieren und die volle Kontrolle über den Aufbau deiner Seite übernehmen – und das alles ganz ohne Programmierkenntnisse.
Alternativ bieten sich auch Website-Builder wie Wix oder Squarespace an. Diese Plattformen sind besonders beliebt bei Personen, die entweder in kurzer Zeit einen Blog erstellen möchten, oder die (design-)technisch nicht besonders fit sind. Wix und Squarespace bieten dir moderne Templates, Drag-and-Drop-Funktionalitäten sowie integrierte Tools für SEO, Newsletter oder E-Commerce. Das ist gerade dann besonders praktisch, wenn du eine schicke Seite erstellen willst, ohne dich mit technischen Details zu befassen.
Egal, welche Plattform du wählst – überlege dir gut, welche Unterseiten du brauchst:
- Eine «Über mich»-Seite schafft Vertrauen und macht deinen Blog persönlicher.
- Eine Impressums- und Datenschutz-Seite ist rechtlich notwendig, besonders im deutschsprachigen Raum.
- Optional kannst du auch Seiten für Kontaktformulare, Newsletter-Anmeldungen oder deine meistgelesenen Artikel einbauen.
Nutze die Möglichkeiten der Plattform, um deinen Blog übersichtlich, nutzerfreundlich und visuell ansprechend zu gestalten. Denn gerade bei Blogs ist der erste Eindruck unglaublich wichtig.
Welche Plug-ins und Erweiterungen solltest du nutzen?
Nun sieht dein Blog schon ziemlich gut aus und ist fast bereit, mit deinen Texten befüllt zu werden. Bevor du aber loslegst, lohnt es sich, je nach Plattform einige Erweiterungen oder Plug-ins zu installieren, die dir das Bloggen erleichtern.
👉 Für WordPress-Nutzer:innen
WordPress bietet dir Zugriff auf tausende Plug-ins, mit denen du deinen Blog individuell erweitern kannst. Ein besonders beliebtes Beispiel ist Yoast SEO – dieses Plug-in hilft dir dabei, deine Blogbeiträge gezielt für Suchmaschinen zu optimieren und besser bei Google gefunden zu werden.
Auch in Bereichen wie Sicherheit, Ladegeschwindigkeit (PageSpeed) oder Spam-Schutz gibt es hilfreiche Tools (z. B. Wordfence, WP Rocket oder Antispam Bee). Informiere dich gut, bevor du Plug-ins installierst, und halte dich ans Motto: Weniger ist mehr. Zu viele Erweiterungen können deine Seite verlangsamen oder Sicherheitsrisiken verursachen.
👉 Für Wix- und Squarespace-Nutzer:innen
Auch bei Wix und Squarespace gibt es Möglichkeiten, zusätzliche Funktionen über integrierte Apps oder Erweiterungen hinzuzufügen – zum Beispiel für SEO, Newsletter, Formulare, Analytics oder Social-Media-Integration.
Der Unterschied zu WordPress: Diese Plattformen sind stärker vorkonfiguriert, was die Nutzung sehr einfach macht – aber auch etwas weniger flexibel. Die verfügbaren Erweiterungen sind meist direkt über die jeweiligen App-Märkte der Anbieter zugänglich und können oft mit wenigen Klicks eingebunden werden.
Egal, welche Plattform du nutzt: Nutze die Tools, die dir helfen, Zeit zu sparen, bessere Inhalte zu veröffentlichen oder deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Aber verliere dabei nicht den Überblick. Qualität vor Quantität gilt auch hier.
Wann willst du Inhalte hochladen?
Wahrscheinlich juckt es dich schon in den Fingern, Blog-Beiträge zu schreiben und hochzuladen. Wir empfehlen dir jedoch, einen Redaktionsplan bzw. Content-Plan zu erstellen, bevor du mit dem Uploaden von Artikeln startest.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor deines Blogs ist Beständigkeit. Regelmässiges Hochladen von Inhalten ist nicht nur für deine Leser:innen spannend, sondern hilft dir auch bei SEO auf die lange Sicht hinaus. Postest du einen Beitrag und dann passiert drei Wochen nichts auf deinem Blog, so können User:innen und Suchmaschinen gleichermassen negativ darauf reagieren.
Was gehört in einen Redaktionsplan?
Überlege dir, wie regelmässig du Inhalte veröffentlichen willst und kannst. Du kannst die Frequenz natürlich anpassen, wenn du nach einiger Zeit merkst, dass du mehr oder weniger liefern kannst, aber je konsistenter umso besser.
Angenommen, du willst wöchentlich einen Beitrag hochladen, so erstellst du dir eine Liste (bspw. auf Excel) und schreibst jeden Tag auf, an dem du posten willst. In einer weiteren Spalte vermerkst du, welches Thema du an diesem Tag behandeln willst. Du kannst auf dem Plan auch gleich vermerken, auf welchen Social-Media-Kanälen du den Beitrag pushen willst, damit das nicht vergessen geht.
💡Unser Tipp: Schreibe all deine Ideen gleich auf, vielleicht auf einer weiteren Liste im selben Dokument. So kannst du immer auch etwas vorausplanen und bist nicht gestresst, wenn du neue Inhalte aufbereiten musst bzw. willst.
Wie sieht ein Blog-Beitrag aus?
Jetzt bist du endlich bereit, deine Beiträge zu schreiben und zu veröffentlichen. Nun kannst du deinen eigenen Schreibstil ins beste Licht rücken und deine Leser:innen informieren, unterhalten oder inspirieren.
Den grundsätzlichen Aufbau eines Blogartikels solltest du kennen und einhalten: Ein passender, spannender Titel ist ein absolutes Muss. Dann folgt ein kurzer Einstieg (Lead) bevor du mit dem Fliesstext beginnst. Dein Text sollte mit Zwischentiteln leserlich gestaltet werden und du kannst Bilder, Auflistungen oder Infografiken nutzen, um deinen Text aufzulockern.
Wer ist deine Zielgruppe?
Ob du nun emotional, faktisch oder lustig schreibst, hängt von deiner Zielgruppe ab. Peilst du mit deinen Beiträgen junge Personen ab, die von deinen Texten unterhalten werden sollten, so kannst du locker-flockig schreiben, viel persönliches mit einbringen und darfst auch den einen oder anderen Witz einfliessen lassen.
Schreibst du einen Blog für Fachpersonen, so sollte sich deine Sprache dieser Zielgruppe anpassen. Fachjargon ist hier erlaubt und du kannst dein Know-how glänzen lassen. Natürlich darf auch hier etwas Storytelling angewendet werden, besinne dich einfach immer wieder deinem Publikum.
Ist dir SEO ein Fremdwort?
Die Suchmaschinenoptimierung solltest du ebenfalls immer im Hinterkopf haben. Du willst schliesslich, dass dein Blog gefunden und gelesen wird, und dem hilfst du mit SEO nach. Deinen Blog optimierst du, indem du die Keywords ermittelst (bspw. mit Google Analytics oder mit kostenlosen Tools und Google-Suchen) und in deinen Beitrag einbaust.
Seiten wie answerthepublic helfen dir zudem dabei, herauszufinden, welche Fragen die User:innen zu dem Thema haben, das du in deinem Beitrag bearbeitest.
Auch interne und externe Verlinkungen sind SEO-technisch sinnvoll. Verlinke deine eigenen Beiträge, die zum aktuellen Artikel passen, im aktuellen Text und verlinke auch externe Webseiten, wie beispielsweise Quellen, die du zur Recherche benötigt hast.
Wie kannst du Social Media nutzen?
Mit dem erfolgreichen Upload deines Beitrags ist zwar ein wichtiger Meilenstein geschafft – aber damit ist die Arbeit noch nicht getan. Jetzt geht es darum, Reichweite aufzubauen und deine Inhalte aktiv zu verbreiten. Social Media ist dabei eines der wirksamsten Werkzeuge, um Aufmerksamkeit für deinen Blog zu generieren und langfristig eine treue Community aufzubauen.
Hast du bereits einen Account auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn, Facebook, TikTok oder X (ehemals Twitter), kannst du diese nutzen, um deine Beiträge zu teilen und deine bestehenden Follower:innen direkt anzusprechen. So musst du nicht bei null anfangen, sondern baust auf bestehende Reichweite auf.
Viele Blogger:innen entscheiden sich auch dafür, einen neuen Kanal zu starten, der sich gezielt um ihren Blog oder ihre Marke dreht. Das hilft beim Aufbau eines konsistenten Brandings und spricht gezielt eine bestimmte Zielgruppe an.
Ein echter Geheimtipp sind auch Plattformen wie Pinterest oder Substack. Auf Pinterest bleiben gut gestaltete Inhalte über Monate hinweg sichtbar und bringen kontinuierlich neue Leser:innen auf deinen Blog. Und mit Substack erreichst du dein Publikum mit deinen Bloginhalten direkt per Newsletter, ganz unabhängig von Social-Media-Algorithmen.
💡 Unser Tipp: Nutze plattformspezifische Features wie Storys, Reels, Umfragen oder Link-in-Bio-Tools, um deinen Blog-Beitrag attraktiv und interaktiv zu verbreiten. Und denk daran – Social Media ist keine Einbahnstrasse: Antworte auf Kommentare, interagiere mit deinen Follower:innen und sei präsent. So baust du langfristig eine Community auf.
Wieso ist eine Community eigentlich so wichtig?
Hast du Follower:innen, die deine Posts sehen, so ist das schön und gut. Umso besser, wenn sie den einen oder anderen Beitrag von dir lesen. Aber eine Community zu haben, bringt dir viele Vorteile. Die User:innen in deiner Community lesen nicht nur deine Beiträge, sondern interagieren (hoffentlich) auch mit dir und anderen User:innen.
Engagement unter deinen Social-Media-Posts fördert deine Reichweite und kann dir dabei helfen, auf organische Art und Weise mehr Personen zu erreichen. Aber viel wichtiger: Du kannst treue Follower:innen oder gar Fans gewinnen, die deinen Blog regelmässig lesen und begeistert sind.
Beantworte unbedingt jeden Kommentar (auf deinem Blog und auf Social Media) und interagiere mit deinen Follower:innen. Du kannst auch Umfragen in deinen Stories starten, um herauszufinden, was den User:innen gefällt oder was sie sich von deinem Blog wünschen. So baust du langfristige Beziehungen auf und erhältst je länger je mehr Leser:innen.
Wie verdienst du Geld mit deinem Blog?
Du kannst nicht erwarten, dass du ab Woche eins bereits Einnahmen mit deinem Blog generierst und es ein profitables Geschäft ist. Darum ist es unglaublich wichtig, dass du mit Motivation und Herzblut hinter deinem Blog stehst und ihn aufrechterhalten willst, auch wenn du (noch) kein Geld damit machst.
Du kannst jedoch beispielsweise Werbeplätze auf deiner Webseite verkaufen und so erste Einnahmen erhalten. Diese werden dich nicht alleinstehend über Wasser halten, können aber ein guter Zustupf für dein Portemonnaie sein.
Wieso nicht influencen?
Willst du mehr Geld dank deinem Blog verdienen, so kannst du ins Influencer-Business einsteigen. So können dir Brands beispielsweise ein Produkt zuschicken, welches du ausprobieren, reviewen und auf deinem Blog einen Beitrag darüber schreiben kannst.
Bist du auf Social Media genug gross und aktiv, so können dich Unternehmen auch dort als Brand Ambassador:in oder Influencer:in engagieren. Diese Kollaborationen sind in der Regel bezahlt. Wie viel du erhältst, hängt aber stark vom Unternehmen und dem Umfang der Kooperation ab.
Nimm aber nicht jeden Brand Deal, jeden Affiliate-Link oder jede Kollaboration an. Du solltest dich darauf achten, dass das zu promotende Produkt bzw. die Dienstleistung zu deinem Blog passt und in deinen Themenbereich fällt. Ansonsten wirkt es schnell unauthentisch und kann bei Leser*innen einen fahlen Beigeschmack hinterlassen.
Welche Fehler solltest du vermeiden?
Bevor wir dich in die grosse weite Welt des Bloggings schicken, wollen wir dir kurz auflisten, was du nicht tun solltest, wenn du Blogger:in werden möchtest:
- Nur einen Blog starten, um Geld zu verdienen
- Deine Webseite mit Ads zupflastern
- Zu viele Plug-Ins installieren
- SEO und Social Media ausser Acht lassen
- Kommentare ignorieren (auch wenn sie negativ sind)
- Quantität über Qualität stellen
- Ohne einen Redaktionsplan arbeiten
- Aufgeben, wenn du nicht ab Tag 1 durchstartest
Worauf wartest du noch?
Du musst so einiges berücksichtigen, wenn du Blogger:in werden willst: Hosting, Domain, SEO, Social Media, deine Zielgruppe und vieles mehr. Besinne dich am Ende des Tages aber auch immer darauf, wieso du den Blog gestartet hast – für dich selbst.
Es ist leider nicht ganz einfach, einen Blog zu starten, und noch viel schwieriger, ihn aufrecht zu erhalten. Aber mit genügend Zeit, Geduld und dem Wunsch, dein Wissen oder deine Passion zu teilen, kannst du einen tollen Blog auf die Beine stellen. Viel Spass!
