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Jonas Jakobs zeigt: 4 konkrete Tipps, um die Kosten pro Conversion in Google Ads zu senken

Google Ads spielen bei der Gewinnung neuer Kunden und Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. Das ist sicherlich unbestritten. Schliesslich kann man durch das gezielte Schalten von Anzeigen, also durch eine durchdachte Kampagne binnen kürzester Zeit eine relevante Zielgruppe erreichen, die sich für die angebotenen Dienstleistungen bzw. Produkte interessiert.

Wichtig ist es dabei allerdings auch immer, die Kosten im Blick zu behalten. Stichwort Effizienz. Denn je geringer die Kosten pro Lead bei gleichbleibender Lead-Qualität sind, desto höher ist am Ende der Gewinn. Es gibt einige Möglichkeiten, quasi Stellschrauben, an denen man drehen kann. Allerdings ist es hier wichtig, auch die Google-Mechanismen immer im Blick zu haben. Durchschnittlich im 17-Tage-Rhythmus nehmen Google, Bing und Co. Änderungen an ihren Suchmaschinen vor. Das bedeutet auch, dass wieder andere Faktoren relevant werden, dass vielleicht an anderen Stellschrauben gedreht werden muss, um maximal effizient zu agieren. Deswegen ist der wichtigste Tipp sicherlich der, den Erfolg der Google-Ads-Kampagne immer im Blick zu behalten und nachzujustieren.

Dennoch gibt es einige Tipps, die man bei der Umsetzung einer Kampagne immer befolgen sollte, wenn man die Kosten pro Conversion senken und damit die Effizienz steigern möchte.

1. Der gezielte Einsatz von Keywords

Eine der besten und vermutlich auch einfachsten Möglichkeiten, um die Kosten pro Conversion zu senken, besteht darin, gezielte Keywords zu verwenden. Wer seine Anzeigen auf Keywords ausrichtet, die – um es auf den Punkt zu bringen – am Thema vorbeigehen, der wird schnell feststellen müssen, dass die die Anzeige nicht den gewünschten Erfolg bringt, dass sie von deutlich weniger potenziellen Kunden angeklickt wird als erwartet und dass die Conversion-Rate entsprechend gering ist.

Deswegen ist es von enormer Bedeutung, sich im Vorfeld einer Google-Ads-Kampagne auch intensiv mit einer Keyword-Recherche auseinanderzusetzen. Dabei können beispielsweise Keyword-Tools helfen. Diese geben in der Regel schon einmal einen guten Überblick darüber, welche Schlüsselwörter für das Produkt, die Dienstleistung oder das Unternehmen von Relevanz ist, wonach wie häufig gesucht wird oder wie die Konkurrenzsituation am Markt hinsichtlich eines bestimmten Keywords ist. Auch die Zusammenarbeit mit Experten kann an dieser Stelle sicher lohnenswert sein – um gemeinsam die Keywords herauszufiltern, die den maximalen Erfolg versprechen.

Wichtig dabei ist es auch, dass die einmal ausgewählten Keywords immer wieder überprüft werden müssen. Die Schlüsselwörter, die keine relevanten Conversions generieren, sollten entsprechend ausgeschlossen und durch andere ersetzt werden. Das macht auch deutlich: Die Verwendung von Keywords ist ein Prozess, der immer wieder überprüft und entsprechend optimiert werden soll – nur so ist gewährleistet, dass eine Kampagne maximal effizient ist.

2. Die (permanente) Optimierung der eigenen Anzeigen

Die Optimierung der eigenen Google-Ads-Anzeigen ist ein weiterer wichtiger Faktor, der sich auf die Kosten pro Conversion auswirkt. Konkret bedeutet das: Die Anzeigen sollten optisch und inhaltlich ansprechend und relevant für die vorher definierte Zielgruppe sein. Nicht ansprechende Anzeigen werden, auch wenn sie vielleicht hinsichtlich der Keywords perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt sind, deutlich seltener angeklickt.

Folgende Punkte sollten bei der Erstellung einer Anzeige berücksichtigt werden:

1. Die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden wecken: Das kann beispielsweise durch die Auswahl einer ansprechenden Überschrift oder, wie erwähnt, durch optische Elemente erfolgen.

2. Eine klare Botschaft senden: Der Nutzer sollte auf den ersten Blick erkennen, welchen Nutzen er durch das Anklicken der Anzeige hat und ob diese seine Bedürfnisse stillen kann.

3. Einen Call-to-Action setzen: Jede Anzeige sollte am Ende eine Handlungsaufforderung, also einen CTA, beinhalten. Das kann beispielsweise der Hinweis „Klicken Sie hier für weitere Informationen“ oder eine unmittelbare Kaufaufforderung sein. Schliesslich ist es in einem ersten Schritt das Ziel der Anzeige, die potenziellen Kunden auf die eigene Website zu locken, um sie dann im nächsten Schritt zum Kauf zu animieren.

4. Permanentes Hinterfragen und Optimieren: Sinnvoll ist es immer, mehrere Anzeigen gleichzeitig zu schalten, um einen genauen Einblick darin zu erhalten, welche die meisten Leads beziehungsweise Conversions generiert. Denn auf diese Weise kann man sowohl die aktuellen als auch künftige Anzeigen entsprechend anpassen.

5. Rechtschreibfehler vermeiden: Fehler wirken nicht nur auf den User unprofessionell und sorgen dafür, dass das Vertrauen in das Unternehmen und damit auch die Klickrate sinkt. Es kann sich auch negativ auf die Einstufung durch Google auswirken. Denn wenn eine Anzeige aufgrund von Rechtschreib- oder Grammatikfehlern von den Algorithmen als minderwertig eingestuft wird, wird sie möglicherweise seltener angezeigt.

3. Die Optimierung der eigenen Landing Pages

Eine gute Landing Page ist essenziell, um aus einem Klick auf die Anzeige auch eine Conversion zu generieren. Deswegen sollte man immer darauf achten, dass die Landing Page auf die Suchanfrage und das beworbene Produkt oder die beworbene Dienstleistung zugeschnitten ist – sowohl inhaltlich als auch optisch. Hierzu ist es wichtig, klare und ansprechende Headlines zu verwenden und Call-to-Actions zu setzen.

Ausserdem sollte, auch wenn optische Elemente wichtig sind, darauf geachtet werden, dass sich die Seite schnell aufbaut. Denn wenn der potenzielle Kunde zu lange warten muss, bis er die Inhalte sieht, dann verlässt er die Seite oft schon, bevor sie ihre Wirkung erzielen kann. Eine schnelle Ladezeit kann hingegen dazu beitragen, dass Nutzer auf der Seite bleiben und sich im Idealfall in einem nächsten Schritt noch intensiver mit dem Unternehmen, den Produkten und/oder den angebotenen Dienstleistungen beschäftigen.

 4. Die Verwendung von negativen Keywords

Bei sogenannten negativen Keywords handelt es sich um Begriffe, bei denen die Anzeige nicht angezeigt werden soll. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Anzeigen auch bei Suchanfragen in der Ergebnisliste auftauchen, die für das Unternehmen nicht von Relevanz sind. Ist das Unternehmen beispielsweise nur in bestimmten Regionen aktiv oder bietet nur spezielle Produkte beziehungsweise Dienstleistungen an, können die Keywords als negative Keywords gesetzt werden, nach denen in diesem Zusammenhang zwar häufig gesucht werden, die aber nicht angeboten werden und die dadurch zwar Leads generieren, aber nicht zu einem Verkauf führen würden. Das sorgt dafür, dass Anzeigen effektiver und kostengünstiger werden. 

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, um die Kosten pro Conversion in Google Ads zu senken. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und hängen sicherlich vom Einzelfall ab. Generell gilt: Eine Anzeige sollte immer gut durchdacht und die unterschiedlichsten Aspekte sollten berücksichtigt werden, um maximale Effizienz zu erreichen.

Jonas Jakobs

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