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Social-Media-Redaktionsplan: Dein Fahrplan für mehr Marketing-Erfolg

Source: businessinsider.com

Du möchtest mit Social-Media-Marketing erfolgreich sein? Dann solltest du auf einen professionellen Redaktionsplan nicht verzichten. Was genau ein Social-Media-Redaktionsplan ist, warum er so wichtig ist und welche Inhalte er haben sollte, erfährst du hier.

Redaktionsplan Social Media: Was ist das eigentlich?

Unter einem Social-Media-Redaktionsplan kannst du dir eine Art Wochen- oder Monatsplaner beziehungsweise einen Kalender für Social Media Content, den du zukünftig veröffentlichen möchtest, vorstellen. Im Rahmen des Redaktionsplans planst und organisierst du Inhalte und Themen, die du auf deinen Kanälen publizieren möchtest.

Ein Social-Media-Redaktionsplan dient also als übersichtlicher „Fahrplan“ für noch zu erstellenden Content. Er ist zum einen sinnvoll, um die regelmässige Veröffentlichung neuer, relevanter Inhalte sicherzustellen, ohne dabei in Zeitnot zu geraten. Zum anderen hilft er dabei, den Überblick nicht zu verlieren, falls du mehrere Social-Media-Kanäle betreust und dabei eine einheitliche Social-Media-Strategie verfolgen möchtest.

Warum ist ein Contentplan für Social Media so wichtig?

Dein Social-Media-Contentplan hilft dir dabei, kontinuierlich relevante Inhalte für deine Community auf Instagram, Facebook, Twitter oder auf anderen Plattformen zu liefern, Inhalte zu planen und sie umzusetzen. Der Redaktionsplan ist damit das zentrale Element deines Social-Media-Marketings und hilft dir mit folgenden Vorteilen beim Erreichen deiner Ziele:

  • Contentplanung für einen besseren Überblick: Dein Social-Media-Redaktionsplan hilft dir dabei, bei der Betreuung verschiedener Kanäle den Überblick zu behalten. Mit seiner Hilfe kannst du schnell erkennen, an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht und ob deine Content-Marketing-Strategie auf Social Media abwechslungsreich umgesetzt wird.
  • Bessere Planung, mehr Produktivität: Verfolgst du über mehre Kanäle hinweg eine bestimmte Kommunikationsstrategie, bist du produktiver, wenn du deine Aktivitäten an einem zentralen Ort planst. Insbesondere sparst du dir viel Kommunikationsaufwand, wenn alle Beteiligten zentral einsehen können, wer woran arbeitet.
  • Besserer Content dank guter Planung: Planst du die Erstellung deines Contents im Voraus, steigert das meist die Content-Qualität. Schliesslich lassen dich Kommunikationslücken oder Zeitdruck nicht mehr ins Straucheln geraten.

Wie du siehst, bringt ein Redaktionsplan für deine Social-Media-Inhalte gleich mehrere Vorteile mit. Das gilt zumindest dann, wenn er professionell erstellt und mit den passenden Inhalten versehen ist.

So lässt sich die Social-Media-Planung in die Tat umsetzen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um einen Social-Media-Redaktionsplan zu erstellen. Zum einen kannst du spezielle Redaktionsplanungstools mit integriertem Redaktionskalender für deine Redaktionsplanung verwenden. Viele wichtige Inhalte werden hier bereits vorgegeben, sodass du deinen Plan nur noch ausfüllen musst.

Alternativ dazu hast du aber auch die Möglichkeit, deinen Plan selbst zu erstellen. Auch bei der Redaktionsplanung in Eigenregie hast du mehrere Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Dein Redaktionsplan auf Papier: Managst du eher wenige Kanäle und hast gerne etwas zum Anfassen, kannst du deinen Redaktionsplan schriftlich auf Papier erstellen. Besonders geeignet ist bei dieser Methode ein grossformatiger Wandkalender.
  • Bedenken musst du allerdings: Werden deine Kanäle von mehreren Personen betreut, ist ein schriftlicher Contentplan eher ungeeignet. Ausserdem ist er eher unflexibel – schliesslich kannst du einmal eingetragene Inhalte nicht problemlos verschieben oder löschen.
  • Dein Excel- oder Google Spreadsheet-Contentplan: Mithilfe eines Google- oder Excel-Sheets kannst du deine Contentplanung für mehrere Monate und Kanäle problemlos managen. Möchtest du, dass mehrere Teammitglieder jederzeit und von jedem Ort aus problemlos auf die Planung zugreifen können, lohnt es sich, mit Google Docs anstatt mit einem klassischen Excel-Dokument zu arbeiten.
  • Contentplanung mit einem Projektmanagement-Tool: Für deine Contentplanung kannst du ein Projektmanagement-Tool (wie etwa Trello oder Asana) verwenden. Die Planung mithilfe mehrerer Boards ist insbesondere dann hilfreich, wenn du mit mehreren Personen und verschiedenen Kanälen arbeitest.

Egal, für welche Methode zur Erstellung deines Social-Media-Redaktionsplans du dich entscheidest: Wichtiger als die Art und Weise seiner Erstellung ist selbstverständlich der Inhalt deines Contentplans.

Diese Inhalte sollten in keinem Social-Media-Redaktionsplan fehlen

Social-Media-Managemen-Tools liefern dir für deinen Redaktionsplan einen vorgezeichneten Aufbau. Wenn du hingegen einen Plan in Excel erstellen willst oder zwischen verschiedenen Vorlagen wechselst, stellt sich die Frage, welche Punkte für den Aufbau deines Redaktionsplans erforderlich und besonders wichtig sind.

Grundsätzlich solltest du bei der Erstellung deines Plans darauf achten, dass folgende Elemente enthalten sind:

  • Thema der geplanten Posts inklusive Kurzbeschreibung
  • Kanal, auf dem der Post erscheinen soll
  • Geplanter Veröffentlichungstermin
  • Verantwortliche*r / Autor*in
  • Bearbeitungsstatus
  • Lektor*in
  • Aktueller Bearbeitungsstand
  • Format (Bild, Text, Bild, Video und so weiter)

Wichtig ist bei der Erstellung deines Contentplans, auf Übersichtlichkeit zu achten. Das erleichtert das Arbeiten mit dem Plan für alle Beteiligten. Stellst du fest, dass Excel-Dokumente mit vielen Spalten, Farben, Fettungen und Ähnlichem zu unübersichtlich sind, solltest du über den Einsatz eines Social-Media-Management-Tools nachdenken.

Ausserdem ist es wichtig, bei der Erstellung deines Social-Media-Redaktionsplans die richtigen Prioritäten zu setzen. Das bedeutet: Du solltest zum einen darauf achten, dass die geplanten Inhalte zum gewählten Social-Media-Kanal passen. Zum anderen solltest du der Beschreibung der geplanten Inhalte besondere Aufmerksamkeit schenken. Was genau das bedeutet, erfährst du im Folgenden.

Der passende Content für deine Social-Media-Kanäle

Bei der Erstellung deines Social-Media-Redaktionsplans solltest du besonders genau darauf achten, welche Inhalte du welchem Social-Media-Kanal zuordnest. Nur dann, wenn deine Inhalte zum Netzwerk passen, erzielst du echte Marketing-Erfolge.

Das bedeutet insbesondere: Beachte die Unterschiede, die etwa zwischen Berufsnetzwerken wie Xing und LinkedIn und Plattformen wie TikTok, Facebook und Instagram bestehen. Bedenke zudem, dass du alle Kanäle nur mit einem entsprechend grossen Social-Media-Team bespielen kannst – oder alternativ bereits bei der Redaktionsplanung deutliche Prioritäten setzen musst.

Deine Redaktionsplan-Vorlage

Um dir den ersten Schritt zu deinem neuen Social-Media-Redaktionsplan zu erleichtern, haben wir dir hier eine Vorlage vorbereitet. Du kannst dir das Excel-Dokument gratis herunterladen und nach deinen Bedürfnissen anpassen. Viel Erfolg!

Die Themenfindung als Redaktionsplan-Basis

Hast du herausgefunden, welche Kanäle du mit deinen Social-Media-Beiträgen bespielen möchtest, musst du die passenden Themen für deine Post finden. Die Themenfindung beziehungsweise -planung stellt dabei die Basis deines Redaktionsplans dar.

Das bedeutet: Bei der Themenplanung legst du bereits die Eckpfeiler kommender Beiträge fest und bestimmst, welche Aussenwirkung sie entfalten sollen. Thematisch kannst du dich dabei etwa auf dein Unternehmen, angebotene Services und Produkte oder auf Wissensvermittlung rund um deine Sparte fokussieren. 

Um relevanten Content zu finden und sinnvoll zu planen, solltest du dir insbesondere folgende Fragen stellen:

  1. Welche Themen lohnt es sich (aus Unternehmenssicht) zu behandeln?
  2. Welche Themen sind aus Sicht der Zielgruppe relevant?
  3. Welche Themen sind aktuell branchenintern oder gesellschaftlich relevant?

Werden diese Fragen beantwortet, fällt es leicht, einen kurzen Themenplan für mehrere Wochen zu erstellen. Bei seiner Ausgestaltung solltest du darauf achten, dass alle Mitarbeitenden leicht erkennen können, welches Thema zu welchem Zeitpunkt auf der Agenda steht.

Johannes Striegel

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