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Tool Check: Die besten Social Media Management Tools im Vergleich

Wenn deine Hände kurz vor dem Verkrampfen sind, weil du mal wieder zwischen 4 sozialen Medien hin und her wechseln musst, dann weisst du, dass es Zeit für ein Social Media Management Tool ist. Setzt du nämlich auf eines der zahlreichen Tools, kannst du beim Planen und Posten deiner Beiträge, beim Interagieren mit deiner Zielgruppe und im gesamten Managementprozess viel Zeit zu sparen. Doch damit du nicht deine digitale Machete auspacken und dich durch den Dschungel der Anbieter kämpfen musst, haben wir die wichtigsten Tools für dich verglichen.

Dschungel? Haben wir Dschungel gesagt? Ja genau, als erstes fällt einem nämlich auf, dass es enorm viele Anbieter gibt, welche viele Parallelen haben, aber auch frappante Unterschiede. Gerade in der Usability und Funktionalität können einige Tools nicht mithalten, weshalb wir uns auf die wichtigsten und bekanntesten fokussiert haben.

Zu den bekanntesten Möglichkeiten in diesem Bereich gehören:

  • Agorapulse
  • Sprout Social
  • Buffer
  • Hootsuite
  • Falcon.io
  • Social Pilot

Die folgenden Abschnitte bieten eine verlässliche Übersicht über die Funktionen, die diese Tools im Einzelnen bieten.

AgoraPulse

Gegründet wurde dieses Tool im Jahr 2011 und es wird von über 31’000 Usern genutzt. AgoraPulse ist ein Tool für Social Media und Customer Service mit einem Fokus auf auf dem Monitoring der Performance auf folgenden Kanälen:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Twitter
  • YouTube

Das bietet dir AgoraPulse

Wie auch Sprout Social bietet AgoraPulse eine Inbox für alle Direktnachrichten. Bei diesem Tool gilt ein Fokus auf dem Monitoring und Analysieren der Posts. AgoraPulse gilt als sehr übersichtlich, sodass der Nutzer alle Social Media Kanäle stets im Überblick hat. Beiträge können geplant und gepostet werden, auch nach einem individuellen Zeitplan. AgoraPulse hat derzeit noch keine deutsche Version – diese wird noch folgen – genauso wie der Deutsche Support, der gerade mit Hochdruck aufgebaut wird, um die Benutzerfreundlichkeit für deutschsprachige User noch weiter zu erhöhen.

Die Funktionen des Social Media Tools AgoraPulse.
Bildquelle: agorapulse.com

Auch bei AgoraPulse ist Advertising kein Thema und Pinterest kann über AgoraPulse gar nicht bewirtschaftet werden. Zudem können Kampagnen im Reporting nicht nachgeschlagen werden.

Eignung

Besonders praktisch ist dabei, dass Agorapulse User angezeigt bekommen, wann beispielsweise Antworten auf Fragen oder Kommentare erwartet werden. Das Tool greift zudem ein, wenn der virtuelle Briefkasten mit Spam Nachrichten belastet wird. Diese werden automatisch ausgefiltert. 

Die zahlreichen Funktionen bergen jedoch leider einen kleinen Nachteil, denn: Um hier tatsächlich alle Optionen, die Agorapulse bietet, nutzen zu können, braucht es ein wenig Eingewöhnungszeit. So kann die Menüführung – gerade im Rahmen der ersten Aktionen – ein wenig verwirrend wirken. Wer dann jedoch einmal erkannt hat, welche Funktionen im individuellen Fall wichtig sind und welche Inhalte sich wie filtern lassen, dürfte auch in Agorapulse den passenden Partner gefunden haben.

Screenshot aus dem Social Media Tool AgoraPulse.
Bildquelle: agorapulse.com

Preise

AgoraPulse bietet eine 30-tägige Testversion und eine Gratisversion an. Die Gratisversion lässt jedoch nur einen Anwender und 3 Social Media Profile zu und auch diverse Tools und Features sind in weitaus tieferem Umfang zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es die Pro-Version, die € 99 pro Monat kostet und die Premium-Version, die du für € 199 erhältst. Diese Preise gelten, wenn du monatlich bezahlst – bei einer jährlichen Abrechnung sinken sie um 20%. In den bezahlten Versionen können, für einen Aufpreis, auch weitere Features oder Anwender freigeschalten werden.

Vorteile Agorapulse

  • Unkomplizierte Interaktion mit den Followern
  • Schützt – dank automatischer Filterung – vor Spam
  • Viele Funktionen und detailreiche Extras
  • Unterschiedliche Preismodelle (unter anderem auch Unternehmenspakete)

Nachteile Agorapulse

  • Unterstützt Pinterest nicht
  • Zusätzlich anfallende Kosten für allfällige Erweiterungen
  • Noch keine deutsche Version vorhanden

Sprout Social

Die Plattform zur Verwaltung und Optimierung sozialer Medien, Social Sprout, wurde im Jahr 2010 gegründet und hat mittlerweile über 25’000 Kunden, die auf seinen Service vertrauen. Mittels Sprout Social kann auf folgenden Plattformen gepostet und zudem die Performance analysiert und auf Direct Messages geantwortet werden:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Pinterest
  • Twitter
  • Google+

Das bietet dir Sprout Social

Sprout Social ist ein Tool für Social Media Management und Social Listening. Das bedeutet, nicht nur werden Beiträge für die sozialen Medien publiziert und analysiert, sondern auch Trends können ermittelt werden. Sprout Social verfügt über eine Smart Inbox, sodass alle Direct Messages von den verschiedenen Social Media Kanälen einfach an einem Ort gelesen und beantwortet werden können.

Die Funktionen des Social Media Tools Sprout Social.
Bildquelle: sproutsocial.com

Was über Social Sprout nicht angeboten wird, ist das Aufsetzen von Ad-Kampagnen und auch kein Influencer Monitoring. Das Social Listening Tool ist – gemäss Reviews – nicht ganz so ausgefeilt wie jene der Konkurrenz.

Eignung

Das Social Media Tool Sprout Social eignet sich für alle, die sich nicht nur für einen hohen Nutzerkomfort im Zusammenhang mit dem Planen und Veröffentlichen, sondern auch für Erleichterungen in Hinblick auf das Interagieren mit Followern interessieren. Gerade denjenigen, denen es wichtig ist, sich hin und wieder Feedback von Kunden bzw. der Zielgruppe einzuholen (und hierauf zu antworten), sollten sich mit Sprout Social auseinandersetzen.

Besonders praktisch ist hierbei unter anderem auch, dass das Tool die Möglichkeit bietet, sich auf die Suche nach relevanten Keywords zu machen und so die Reichweite der einzelnen Posts zu erhöhen. So lässt sich auch herausfinden, welche Themen innerhalb der relevanten Community gerade angesagt sind.

Screenshot aus dem Social Media Tool Sprout Social.
Bildquelle: websiteplanet.com

Preise

Sprout Social ist definitiv ein Tool der höheren Preisklasse – dazu kommt, dass für jeden Nutzer einzeln bezahlt werden muss. Willst du das Tool nach der 30-tägigen gratis Testversion weiternutzen, so musst du auf die bezahlte Version umsteigen. Das günstigste Abonnement, der Standard Plan, liegt bei CHF 99 im Monat. Dann gibt es den Professional Plan, welcher $149 im Monat kostet und zu guter Letzt bietet Sprout Social den Advanced Plan für $249 an.

Je mehr du bezahlst, umso mehr zusätzliche Features, wie zum Beispiel Trend Analysen für Twitter Hashtags oder auch implementierbare Chatbot Automationen.

Vorteile Sprout Social

  • Erleichtert die Interaktion mit den Followern
  • Inklusive hilfreicher Keywordsuche
  • Aufspüren von Trends wird erleichtert
  • Übersichtlich

Nachteile Sprout Social

  • Keine Gratisversion verfügbar
  • Verhältnismässig hohe Preise
  • In der günstigsten Version können nur 5 Social Media Profile verwaltet werden

Buffer

Buffer wurde im Jahr 2010 gegründet und zählt über 73’000 Kunden. Seinen Dienst beschreibt Buffer als «simpler social media tools» und wird oftmals auch als eher einfachen Service wahrgenommen. Mit Buffer kannst du folgende Social Media Kanäle verwalten:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Pinterest
  • Twitter
  • Google+

Das bietet dir Buffer

Mit Buffer kannst du Beiträge planen und publizieren über alle kompatiblen Social Media Plattformen hinweg. Fotos können sogar noch editiert werden vor dem Hochladen. Egal ob Stories oder Feed Posts, auf Buffer kannst du sie im Voraus planen und behältst die Übersicht. Buffer legt einen Fokus auf die Interaktion mit den Social Media Usern, weshalb sie dir das Kontrollieren und Beantworten von Kommentaren erleichtern.

Die Funktionen des Social Media Tools Buffer.
Bildquelle: buffer.com

Die Nutzer von Buffer vermissen tiefergehende Reportings. Ein weiterer Nachteil ist, dass Instagram Stories zwar aufgesetzt werden können, jedoch werden sie nicht automatisch gepostet. Ads können über Buffer nicht aufgesetzt werden und ein Influencer Reporting ist nicht vorhanden.

Eignung

Das Social Media Tool Buffer ist eine verlässliche Lösung für alle, die Inhalte, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholen, planen möchten. Das Tool eignet sich dementsprechend unter anderem für regelmäßige Aktionen, Wochenendangebote und Weiteres.

Während hier bei einigen anderen Tools immer wieder komplett neu geplant werden muss, kann bei Buffer auf die bereits bestehenden Inhalte zurückgegriffen werden. Der Nutzer profitiert dementsprechend von einer zusätzlichen Zeitersparnis.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit zeigt sich, dass die meisten Funktionen hier weitgehend selbsterklärend sind. Gerade dann, wenn nur vergleichsweise wenige Nutzer Beiträge auf den Social Media Kanälen planen sollen, handelt es sich bei Buffer um eine tolle Alternative zu anderen Tools.

Screenshot aus dem Social Media Tool Buffer.
Bildquelle: medium.com

Preise

Buffer bietet dir eine 14-tägige Testversion, bevor du entweder auf die Gratisversion downgraden oder eine bezahlte Version upgraden kannst. Die gratis Version ist jedoch sehr eingeschränkt nutzbar. Pinterest kann hier nicht verwaltet werden und du kannst nur drei Social Media Profile integrieren und zehn Posts pro Monat planen. Ebenfalls anzumerken ist, dass Buffer zwei verschiedene Angebote hat: Publishing und Analytics. Es gilt, beide Services zu abonnieren, wenn du sie nutzen willst.

Im Publishing gibt es also die Pro-Version für $ 15 im Monat, die Premium-Version für $ 65 im Monat und die Business-Version für $ 99. Beim Analytics Tool gibt es keine Gratisversion nach dem Testlauf, sondern nur die Pro-Version für $ 35 bzw. die Premium-Version für $ 50 im Monat. Zahlst du jährlich anstatt monatlich, so kannst du 20% sparen.

Vorteile Buffer

  • Ideal für Posts geeignet, die sich in regelmäßigen Abständen in gleicher Form wiederholen
  • Aussagekräftige Nutzeroberfläche
  • Super für einen Einsatz auf der Basis weniger Nutzer geeignet

Nachteile Buffer

  • Separate Verrechnung für Publishing und Analytics
  • Sehr eingeschränkte Gratisversion
  • Keine deutsche Version

Hootsuite

Hootsuite ist nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der beliebtesten Social Media Managing Tools. Gegründet wurde Hootsuite im Jahr 2008 und mittlerweile zählt das Tool über 18 Millionen User – weitaus mehr, als alle bisher vorgestellten Tools zusammen. Mit Hootsuite können diese Kanäle gemanaged werden:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Pinterest
  • Twitter
  • YouTube
  • Google+

Das bietet dir Hootsuite

Bei Hootsuite kannst du nicht nur das bekannte Planen, Veröffentlichen und Analysieren wahrnehmen, sondern auch Ads schalten – zumindest auf Facebook, Instagram und LinkedIn. Auch Social Listening ist mit Hootsuite möglich, jedoch muss dafür ein externes Tool integriert werden.

Die Funktionen des Social Media Tools Hootsuite.
Bildquelle: hootsuite.com

Zwar kann auf Nachrichten geantwortet werden, aber Kommentare kannst nicht über Hootsuite beantworten. Posts können des weiteren nicht plattformübergreifend gepostet werden, sondern für jeden Kanal muss ein eigener aufgesetzt werden. Nutzer berichten zudem, dass sie beispielsweise bei Instagram Feed Posts keine Bilderstrecken, sondern nur einzelne Bilder, posten können.

Eignung

Bei der Suche nach einem neuen Social Media Tool stoßen Interessenten vergleichsweise schnell auf Hootsuite. Mit seiner Hilfe können zahlreiche Social Media Netzwerke strukturiert und bearbeitet werden.

Egal, ob es darum geht, Posts „nur“ zu veröffentlichen oder ob der weitere Fokus auf einer Analyse derselben oder dem Planen liegt: Hootsuite bietet mehrere Lösungen in einem Produkt. Gerade dann, wenn der Nutzer Interesse an einer Zusammenfassung seiner Ergebnisse (auch mit Hinblick auf die Interaktion der Abonnenten) und weiterer Bezugsgrößen hat, sollte er Hootsuite mit in seinen Vergleich einbeziehen.

Trotz der Vielzahl an Möglichkeiten, die dieses Social Media Tool bietet, ist die Oberfläche weitestgehend selbsterklärend und stellt auch Social Media Anfänger meist vor keine allzu grossen Herausforderungen. Falls die zahlreichen Funktionen jedoch nicht ausreichen sollten, können auch noch weitere „Pakete“ hinzugebucht werden – selbstverständlich gegen Aufpreis.

Screenshot aus dem Social Media Tool Hootsuite.
Bildquelle: websiteplanet.com

Preise

Hootsuite kann 30 Tage lang gratis getestet werden. Im Anschluss kann eine Gratisversion genutzt werden, die jedoch nur einen Benutzer und drei Social Media Profile zulässt. Die kostenpflichtigen Versionen werden wie folgt unterteilt: Professional-Version für € 39 monatlich, die Team-Version für € 109 im Monat und die Business-Version für € 599 im Monat.

Es werden auch individuelle Enterprise-Lösungen angeboten, für Unternehmen, die höhere bzw. andere Ansprüche haben. Auch bei der bezahlten Professional-Version ist nur ein Benutzer zugelassen. Für grössere Teams wäre also die Team- wenn nicht gar die Business-Version notwendig.

Vorteile Hootsuite

  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten rund um Planen und Interaktion
  • Bietet unter anderem auch Zusammenfassung von Post-Ergebnissen an
  • Selbsterklärende Oberfläche
  • Weitere Pakete können (gegen Aufpreis) dazu gebucht werden
  • Auch gut für Social Media Anfänger geeignet

Nachteile Hootsuite

  • Support nicht auf Deutsch verfügbar
  • Umfassende Features fordern Einarbeitungszeit
  • Zusätzliche Reportings verursachen Kosten

Falcon.io

Wie so viele andere Tools wurde auch Falcon.io im Jahr 2010 gegründet. Nebst Sprout Social gehört Falcon.io mit 30’000 Usern zu den eher kleinen Social Media Management Tools auf dieser Liste. Mit Falcon.io werden folgende Social Media Kanäle bewirtschaftet:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Twitter
  • YouTube
  • Google+

Das bietet dir Falcon.io

Nebst der Erleichterung im Posten von Beiträgen und dem Community Management können auch bei Falcon.io Werbekampagnen aufgeschaltet werden. Ads können über das Tool für Instagram und Facebook kreiert werden. Falcon.io bietet einen übersichtlichen «Publish Content Calendar», sodass alle (geplanten) Posts auf den Plattformen klar ersichtlich sind.

Die Funktionen des Social Media Tools Falcon.io.
Bildquelle: falcon.io

Gewisse «Sonderformate» sind nicht publizierbar auf Falcon.io. Dazu gehören zum Beispiel Facebook Karusselle oder LinkedIn Dokument-Posts. Markierungen von Personen können über das Tool nicht vorgenommen werden.

Eignung

Falcon.io zeichnet sich durch eine überzeugende Usability aus. Das Tool wurde im Laufe der Zeit immer mehr an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst und bietet damit ein hohes Maß an Flexibilität. Hierbei handelt es sich um eine wunderbare Lösung für alle, die auf mehreren Sozialen Netzwerken unterwegs sein möchten.

Das Dashboard ist übersichtlich gestaltet und stellt auch neue Nutzer vor keine grösseren Probleme. Im Vergleich zu anderen Lösungen ist Falcon.io jedoch etwas teurer. Daher wird es derzeit vor allem von größeren Unternehmen eingesetzt, die auf Social Media besonders aktiv sind und so von einer merklichen Zeitersparnis profitieren. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Planung der Beiträge, sondern auch auf einem hohen Nutzerkomfort. So kann vergleichsweise unkompliziert auf Nachrichten, Kommentare und die unterschiedlichen Kanäle zugegriffen werden.

Screenshot aus dem Social Media Tool Falcon.io.
Bildquelle: getapp.de

Preise

Falcon.io bietet eine 14-tägige Testversion. Nach Ablauf der zwei Wochen muss auf ein bezahltes Modell umgestiegen werden, da keine Gratisversion verfügbar ist. Preislich ist Falcon.io eher auf der teuren Seite mit dem Essentials Angebot für $129 pro Monat. Unternehmen können jedoch eine massgeschneiderte Full Suite Version beantragen. Dort können mehrere Nutzer und unbegrenzt viele Social Media Kanäle hinterlegt werden.

Vorteile Falcon.io

  • Gute Usability und hoher Nutzerkomfort
  • Übersichtliches Dashboard
  • Ideal, um in größeren Unternehmen mit vielen Mitarbeitern eingesetzt zu werden

Nachteile Falcon.io

  • Kurze Testversion, keine Gratisversion
  • Pinterest kann nicht verwaltet werden
  • Nur ein Nutzer im Essentials Angebot zugelassen

SocialPilot

Im Verhältnis zu den anderen Tools hier, ist Social Pilot das neuste – gegründet im Jahr 2014. Trotzdem hat sich das Tool bereits über 115’000 Kunden an Bord geholt. YouTube aussenvorgelassen, bietet SocialPilot eine breite Auswahl an unterstützten Social Media Kanälen:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Pinterest
  • Twitter
  • Tumblr
  • Google+

Das bietet dir SocialPilot

SocialPilot bietet den Nutzern einfache Möglichkeiten, Beiträge zu Planen und jederzeit wieder umzustrukturieren. Nebst dem Organischen Content, der auf diversen Social Media Kanälen gepostet werden kann, sind auch Facebook Ads umsetzbar. Auch eine RSS Feed Automation ist bei SocialPilot mit dabei.

Die Funktionen des Social Media Tools SocialPilot.
Bildquelle: socialpilot.co

Bei der Social Inbox im Tool werden nur Facebook Pages angezeigt. Die Kommentare oder Direktnachrichten von anderen Kanälen können über SocialPilot nicht beantwortet werden. Pinterest ist ausgeschlossen vom Analysetool und es ist kein Influencer Monitoring vorhanden.

Eignung

SocialPilot bietet die Möglichkeit, vergleichsweise viele Profile mit einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis zu kombinieren. Eine tolle Lösung also für alle, die ihre Social Media Kanäle im Team bearbeiten wollen. Wahlweise können die Posts auf den verschiedenen Social Media Plattformen direkt veröffentlicht oder auch für die Zukunft geplant werden. Die Kalenderübersicht bietet in diesem Zusammenhang noch mehr Flexibilität und Transparenz.

Leider steht innerhalb dieses Social Media Tools keine Keyword Funktion zur Verfügung, sodass beispielsweise aktuelle Trends nicht abgerufen werden können. Auch diejenigen, die sich auf der Suche nach Analysemöglichkeiten zu vergangenen Posts befinden, werden nicht fündig. Wer sich allerdings auf der Suche nach einer unkomplizierten Lösung befindet, mit deren Hilfe das Posten von Inhalten erleichtert werden kann, dürfte in SocialPilot einen potenziellen Partner gefunden haben. 

Screenshot aus dem Social Media Tool SocialPilot.
Bildquelle: ionos.de

Preise

Nach einer zweiwöchigen Testphase muss für die weitere Nutzung ein Abonnement gelöst werden. SocialPilot bietet eine Professional-Version für $ 30 im Monat, eine Small Team Version für $ 50 im Monat und eine Agency-Version für $100 im Monat. Bezahlst du jährlich anstatt monatlich, so erhältst du 15% Rabatt auf die Beträge.

Vorteile SocialPilot

  • Individuelle Preisstruktur
  • Übersichtliche Kalenderdarstellung für noch mehr Transparenz
  • Bietet so gut wie alle wichtigen Basics rund um das Planen von Social Media Posts

Nachteile SocialPilot

  • Kurze Testversion, keine Gratisversion
  • Kann komplex sein für Einsteiger
  • Nutzer berichten von Support-Problemen

Welches Social Media Tool ist das beste?

Anhand der obigen Auflistung wird deutlich, dass Social Media Tools ihren Fokus so gut wie immer auf die unterschiedlichsten Bereiche legen. Während manche Lösungen sich auf „All-inclusive“-Angebote fokussieren, konzentrieren sich andere auf weniger Funktionen, dafür aber einen hohen Nutzerkomfort und weitestgehend selbsterklärende Dashboards.

Daher kann die Frage „Welches Social Media Tool ist das beste?“ nicht verallgemeinernd beantwortet werden. Vielmehr ist es wichtig, sich – sowohl als Unternehmen als auch als Privatperson – zunächst selbst über seinen eigenen Bedarf klarzuwerden, um dann eine Social Media Lösung zu finden, die perfekt zu den eigenen Erwartungen passt.

Wer sich einen weiterführenden Überblick über diverse Social Media Tools verschaffen will, wird in der Übersicht von Thomas Hutter der Hutter Consult fündig.

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂