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Marketing-Plattform Sendinblue erhält Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe

Source: businessinsider.com

Der europäische Marktführer im E-Mail-Marketing will international weiter expandieren. Hierfür bekommt man nun 140 Millionen überwiesen und kann sich auch während der Corona-Krise weiter von der Konkurrenz absetzen.

Das Pariser Start-up, gegründet im Jahr 2012, hatte bereits 2017 Investitionen in Höhe von 35 Millionen US-Dollar erhalten. Die französischen Venture-Capital-Unternehmen Bpifrance und Partech sowie die britischen Private-Equity-Gesellschaft Bridgepoint sorgen nun für neues Wachstumskapital aus der Series-B-Runde. Somit kommt man auch der Forderung von Emmanuel Macron nach, vermehrt in Unicorns zu investieren. Mit dem Geld wird man seine Präsenz in wichtigen Märketen, unter anderem Nordamerika, weiter ausbauen sowie weitere kleinere Marketing-Tech-Startups erwerben.

Rapides Wachstum unter anderem durch Unternehmensakquisitionen

Seit der Finanzierungsrunde 2017 ist Sendinblue von 100 auf 400 Mitarbeiter gewachsen. In Nordamerika, dem am schnellsten wachsenden Markt des Unternehmens, konnte man Büros in Seattle und Toronto eröffnen. Mit der Übernahme von MailClark und Newsletter2Go hat Sedinblue ein Unternehmensangebot entwickelt, das den wachsenden Anforderungen größerer Marken gerecht wird. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern bietet Sendinblue die einzige digitale All-in-One- Marketinglösung für KMU an. Diese umfasst unter anderem Tools wie E-Mail Marketing, Funktionen für Direktmarketing, Landingpages für Formulare, Formulare für Lead Generation, sowie Werkzeuge für CRM. Auch das Schalten von Facebook Anzeigen und das Aufsetzen eines Display-Retargetings sind möglich.

Bis 2025 soll der Umsatz vervierfacht werden

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 180‘000 Kunden in über 160 Ländern, vornehmlich KMU. Aktuell generiert Sendinblue einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Die mittelfristigen Ziele sind hochgesteckt: Bis 2025 will CEO und Gründer Armand Thiberge einen Umsatz von 200 Millionen Euro erreichen – nicht unrealistisch, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 60 Prozent.

Simon Chiozza

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