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E-Commerce boomt wie noch nie – 5 SEO Tipps, um davon zu profitieren

Bildquelle: shutterstock.com

Die weltweite Pandemie mit dem Covid-19 Virus hat für einen regelrechten Boom im Bereich des E-Commerce gesorgt. Viele Unternehmen konnten dadurch beträchtliche Umsatzsteigerungen erzielen. Ein Faktor, den sich auch jetzt noch jeder zunutze machen kann. Denn Social Distancing ist nach wie vor ein wichtiges Thema. Zeit also für ein bisschen Suchmaschinenoptimierung, um den Mitbewerb in den Schatten zu stellen.

Hier folgen fünf SEO Tipps, die für Websites jeder Art Relevanz besitzen.

1. Bildgrössen optimieren und Alt-Tags hinterlegen

Grösser als 60 KB sollte ein perfekt optimiertes Bild nicht sein. Mithilfe von Tools, die beim Komprimieren helfen, ist das auch schnell umgesetzt. TinyJPG ist zum Beispiel ein verlässliches Tool, während für WordPress ohnehin zahlreiche kostenlose Plugins (zumindest in ihrer abgespeckten Version) verfügbar sind. Die beliebtesten sind WP-Optimize und Smush.

Allerdings macht sich in puncto Bildoptimierung in den letzten Monaten ein neuer Trend bemerkbar. Immer stärker wird die Relevanz von responsive aufgearbeiteten Bildern. Durch die verschiedenen Endgeräte braucht es längst nicht nur beim Websitedesign, sondern auch bei den genutzten Grafiken verschiedene Formate und Grössen. Was aber beim Layout der Seite durch einen Code erledigt wird, gestaltet sich bei Bildern ein wenig komplizierter und nennt sich Sourceset.

Neben der technischen Optimierung dürfen aber auch Alt-Tags nicht vernachlässigt werden, denn die wirken sich genauso auf SEO aus. Alt-Tag und Bildtitel dürfen einander ident sein, ohne dass es negative Auswirkungen wie etwa Duplicate Content hat. Am besten wird das Keyword darin verwendet, zusammen mit einer logischen Beschreibung, worum genau es in dem Bild geht. 

2. Die Ladezeit der Website optimieren

John Mueller von Google betont, dass Webseiten, die mehr als 2 Sekunden für den Download benötigen, seltener gecrawlt werden als alle schnelleren Seiten. Darüber hinaus gelten drei Sekunden auch beim durchschnittlichen Internetsurfer als absolute Schmerzgrenze, ehe das Interesse verloren wird und der Weg zum Mitbewerb angetreten wird.

Die Ladezeit wird durch verschiedene Punkte beeinflusst, einer der wichtigsten ist auch hier die Optimierung von verwendeten Inhalten (vom Script der Website bis hin zu eingebundenen Bildern). Einen nicht unwichtigen Faktor stellt dabei das Webhosting dar, weshalb der Hoster mit Bedacht gewählt werden muss.

Wie schnell deine Website ist, kannst du mithilfe von Googles Pagespeed Insights feststellen. Hier werden direkt nach der Messung Hilfestellungen angeboten. Doch Achtung; nicht jeder Punkt ist auch automatisch für jede Webseite relevant. Es ist ratsam, einen Spezialisten zurate zu ziehen, wenn die Werte im roten Bereich sind.

3. Produkttexte auf Basis vom Nutzerbedürfnis und einer Keyword Analyse schreiben

Nichts ist schlimmer als ein Angebot, das vom Kunden nicht verstanden wird. Es ist daher wichtig, sich bei der Erstellung der Produkttexte am Nutzerbedürfnis zu orientieren.

  • Welche Problemlösung wird dem Kunden geboten? (Angebot)
  • Wer wird angesprochen? (Zielgruppe)
  • Wie wird derjenige angesprochen? (Kundensprache)

Mithilfe einer Keyword Analyse werden im Vorfeld die wichtigsten Begriffe erörtert, die mit diesem Produkt im Zusammenhang stehen. Wonach sucht die Zielgruppe? Nicht immer sind sich diejenigen im Klaren, dass sie genau dieses Produkt zur Lösung ihres Problems brauchen. Hiermit kommen wir auch schon zum nächsten Tipp.

4. Auf Longtail Keywords setzen

Für das Hauptkeyword ist oft der Mitbewerb zu hoch, sodass es zu einem deutlichen Streuverlust kommt. Trotz tausenden Impressionen gelangen am Ende nur wenige hundert Personen auf Ihren Onlineshop. Aus diesem Grund verwendest du am besten zusätzlich Longtail Keywords. Diese haben neben einem geringen Wettbewerb auch ein geringes Suchvolumen, was zunächst negativer wirken mag, aber einen grossen Effekt hat. Denn der Streuverlust wird durch den geringen Wettbewerb deutlich weniger (kaum ein Mitbewerber bietet diese Infos!) und das vermittelt Google ein positives Signal der Relevanz. Automatisch steigen auch die Rankings für die Hauptkeywords!

Beispiel: Das Hauptkeyword lautet „Schlauchboot“, während ein Longtail dafür „Schlauchboot mit Motor“ oder auch „Schlauchboot mit Aluboden“ wäre. Natürlich kommt es auch hier darauf an, wonach am häufigsten gesucht wird.

5. Die 3 wichtigsten Keywords in die SERP Snippets einbauen

Neben dem Hauptkeyword, wird ein wichtiges Nebenkeyword, zum Beispiel „Schlauchboot gebraucht“ mit einem Longtail zusammengefasst. Diese drei Keywords ergeben die drei wichtigsten von allen und werden nun in alle Snippets eingebunden. Aber nicht alle auf einmal, denn das würde Google als Keywordstuffing und damit als Spam auffassen.

  • Meta-Description: Optimalerweise 150 bis 160 Zeichen inklusive Leerzeichen.
  • Meta-Title: Maximallänge im Optimalfall 55 Zeichen inklusive Leerzeichen.

Die optimale Gestaltung deiner Snippets kannst du zum Beispiel mit dem SERP Snippet Generator von Sistrix prüfen.

Darüber hinaus wird am besten auch der Permalink kurz und bündig gehalten und am besten mit einem Keyword versehen.

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

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