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7 Tipps für eine bessere Content-Recherche

Source: businessinsider.com

Guter Content entsteht nicht einfach so. Dafür braucht es in aller Regel eine umfassende Content-Recherche, bei der man sich mit der Materie befasst und wichtige Informationen zusammenträgt. Doch wie kann man eine richtige Content-Recherche durchführen und hochwertigen Content erstellen, der echten Mehrwert bietet? Hier gibt es Tipps.

Die Content-Recherche ist für gute Texte, Reportagen oder eine professionelle Berichterstattung unerlässlich. Das gilt nicht nur im Bereich des Journalismus, sondern immer mehr auch für das Content-Marketing. Denn die Content Creation ist durchaus mit Aufwand verbunden und macht eine gründliche Vorbereitung notwendig. Schon bei der Themenfindung muss man sich Gedanken darüber machen, was man mit dem Content zur Geltung bringen will und wie man die Customer Journey möglichst ansprechend umsetzen kann. Doch nicht nur das ist für hochwertigen Content notwendig, ebenso braucht es Kreativität sowie auch die angepasste Aufbereitung für Suchmaschinen wie Google. Denn der Content muss letztlich auch via Google und Co. auffindbar sein, damit Besucher:innen überhaupt darauf aufmerksam werden.

Geschieht dies nicht, bringt auch die beste Content-Recherche nur wenig. Daher gibt es hier Tipps und Hinweise rund um die Content-Recherche, mit denen man sich einen Vorteil gegenüber Konkurrent:innen verschaffen und hochqualitative Inhalte erstellen kann.

Content-Recherche: Tipps und Hinweise für besseren Content

Bei einer Content-Recherche kommt es vor allem darauf an, gründlich und effektiv zu arbeiten und Inhalte in bester Qualität zu kreieren. Mit den folgenden Tipps und Hinweisen kann dies deutlich leichter gelingen und Du kannst bessere Inhalte konstruieren.

Tipp 1: Die Zielgruppe ist eine wichtige Grundlage

Um eine Content-Recherche erfolgreich durchführen zu können, muss die eigene Zielgruppe auf jeden Fall bekannt sein. Dazu sollten auch passende Buyer Personas definiert sein, sodass die Content-Recherche passgenau auf deren Bedürfnisse und Erwartungen zugeschnitten werden kann.

Für die Themenfindung sollte man sich zuvor auf jeden Fall mit diesen Fragen befassen und darauf die passenden Antworten finden:

  • Welche Erwartungen hat die Zielgruppe an den Content, an Produkte oder Angebote?
  • Welche Merkmale im soziodemografischen Bereich weist die Zielgruppe auf?
  • Ist die Zielgruppe dazu bereit, Kaufentscheidungen online zu treffen?
  • Ist die Zielgruppe mit dem Internet vertraut und sucht aktiv im Web nach Informationen und Details?

Auf dieser Basis kann eine Content-Recherche deutlich effektiver durchgeführt werden.

Tipp 2: Mit passenden Keywords die Content-Recherche aufwerten

Ehe Du bei der Content-Recherche auf nützliche Tools setzt, kann sich bereits ein simples Brainstorming lohnen. Dabei kann man Begriffe rund um den Themenbereich finden, die möglicherweise eine Rolle spielen. Dabei sollte man sich noch keinerlei Grenzen setzen, sondern einfach alles notieren, was in den Kopf kommt. Dafür kommen zum Beispiel andere Inhalte auf der Webseite oder im Social-Media-Bereich in Frage, die bereits gut ankamen.

Auch die Arbeit im Team kann sich auszahlen, da andere Menschen mitunter andere Gedanken haben und die Keyword-Liste somit bereichern können. Anschließend kann man die Begriffe mit nützlichen Keywords abgleichen, die zum Content passen und mit denen beispielsweise auch Mitbewerber:innen ranken. Auch Synonyme zu den Keywords und Begriffen sollten nun noch ermittelt werden, damit am Ende möglichst hochwertiger Content mit Mehrwert entstehen kann.

Tipp 3: Eigene Inhalte berücksichtigen und als Grundlage nutzen

Stehen bereits Inhalte auf der Webseite zur Verfügung, lassen sich diese ebenso einfach als Grundlage verwenden. Dabei kann und sollte man sich fragen, wie relevant die Inhalte noch sind, welchen Mehrwert sie bieten und auch wie konkurrenzfähig sie sind. Populäre Themen sollten daraufhin analysiert werden, welche ähnlichen Themen in Frage kommen können oder welche Aspekte vielleicht noch fehlen. Fehlerhafte oder veraltete Inhalte sollten hingegen überarbeitet oder gelöscht werden.

Tipp 4: Foren für die Content-Recherche nutzen

Kreativität spielt im Content-Marketing eine wichtige Rolle. Somit kann man auch in der Content-Recherche kreativ werden und sich Infos aus unterschiedlichen Quellen ziehen. So eignen sich auch Foren und Portale – oder auch Facebook Gruppen – ideal für eine Content-Recherche. Portale wie GuteFrage.net können ebenso hilfreich sein oder aber Gruppen bei LinkedIn (früher auch bei Xing, ehe die Gruppen dort abgeschafft wurden). LinkedIn eignet sich dabei vor allem für die Content-Recherche im B2B-Bereich.

Eine weitere Quelle für eine möglichst fundierte Content-Recherche können auch Rezensionen von Kund:innen bei Amazon und bei anderen Online-Shops sein. Für speziellere Themen kannst du bei Google auch einfach nach einem passenden Begriff und der Ergänzung Forum suchen; dann finden sich häufig passende Topics, die hilfreich sein können.

Tipp 5: Medien allgemein im Blick behalten

Hinzu kommend lohnt sich für die Content-Recherche auch immer, die gängigen Medien, die sich mit den entsprechenden Themen befassen, im Blick zu haben. Dazu kann man hier immer wieder auf aktuelle Themen aufspringen und diese für sich nutzen.

Dabei lassen sich vielfach auch aktuelle Trends erkennen und es ergibt sich die Chance, relevanten Content zu erstellen. Zusätzlich kannst du dir auf diese Weise durch umfassendes Wissen einen Status als Expert:in erarbeiten. Als weitere Recherche-Quellen eignen sich zudem Google Alerts, die regelmässig über neue Themen zu bestimmten Schlagwörtern informieren sowie auch Netvibes.

Tipp 6: Auf Tools für die Content-Recherche setzen

Ebenso eignen sich verschiedene weitere Tools für die professionelle Content-Recherche und machen es einfacher, Informationen zu einzelnen Themen zu erlangen. Viele dieser Tools sind zudem kostenlos nutzbar und sorgen für mehr Flexibilität. Einige dieser Tools werden hier vorgestellt.

Die Interessen der Zielgruppe spielen bei der Content-Recherche eine wichtige Rolle. Bei Google Trends kannst du ein Thema oder Keyword eingeben und bekommst dann angezeigt, wie intensiv danach gesucht wird. Das Interesse der Nutzer:innen lässt sich daraus oftmals gut ableiten. Sortierungen nach Ländern oder Zeiträumen machen die Zahlen noch aussagekräftiger.

Keyword Planner

Der Keyword Planner von Google gehört fast schon zu den Must Haves. Hiermit können alle relevanten Keywords zu einem Thema mitsamt des Suchvolumens ermittelt werden. Der Aufwand dafür ist relativ gering. Dazu kann mit  Kategorien oder Wortgruppen gearbeitet werden, damit die Resultate noch differenzierter werden.

Allerdings: Für die Nutzung des Keyword Planners wird ein Google Ads Konto benötigt, das allerdings kostenfrei angelegt werden kann. Weiterhin lassen sich Keywords auch mit dem Tool von Sistrix ermitteln – dazu gibt es hier eine Analyse der Konkurrenz und welche Keywords möglicherweise fehlen.

Tipp 7: Social Media zur Content Recherche verwenden

Nicht zuletzt eignen sich auch Facebook, Twitter und Co. zur Content-Recherche. Anhand von Hashtags und Likes erkennt man schnell, welche Themen zur Zeit angesagt sind und kann die eigene Zielgruppe recht gut analysieren. Ebenso kann man auf eigenen Seiten und Profilen passende Fragen stellen und auf relevante Antworten hoffen.

Die Profile von Influencer:innen geben zudem Hinweise darauf, welche Inhalte gefragt sind.

Letztlich gibt es für die Content-Recherche zahlreiche Möglichkeiten und sie bietet gemeinhin ein grosses Potential. Mit recht wenig Aufwand und den passenden Tools findest du die richtigen Themen und alle relevanten Informationen dazu.

Hauke Eilers-Buchta
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