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LinkedIn als Suchmaschine für Dienstleistungen – Der LinkedIn Services Marketplace

LinkedIn bietet viel mehr als einfach nur Networking. Neben lehrreichen Events und Artikeln bietet die Plattform umfangreiche Werkzeuge, um Arbeitgebende und Arbeitsuchende miteinander zu verbinden. Seit neuestem kannst du auch Dienstleistungen suchen oder anbieten.

LinkedIn Services Marketplace nennt sich das neue Feature, das nach einer Betaphase kürzlich weltweit ausgerollt wurde. Welche Funktionen es bietet und wie du dich als Dienstleister*in optimal positionierst oder für deine Aufträge passende Dienstleister*innen findest, haben wir für dich zusammengefasst.

Was ist der LinkedIn Services Marketplace?

Der LinkedIn Services Marketplace ist kein separates Tool, sondern in die Suchleiste sowie LinkedIn-Profile integriert. Genauso wie du auf LinkedIn nach Jobs suchen oder auf Mitgliederprofilen die Ausbildung und Fähigkeiten von Personen einsehen kannst, ist es nun möglich, in der Suchleiste nach Dienstleistungen zu suchen. Passende Profile werden angezeigt und mit einem Klick darauf sind genauere Informationen sichtbar. Das Praktische: Du kannst direkt auf LinkedIn Anfragen stellen und Antworten darauf erhalten oder ein Beratungsgespräch vereinbaren.

LinkedIn Services Marketplace für Dienstleister

Alle User*innen, die Expert*innen auf ihrem Gebiet sind, können ab sofort Dienstleistungen, die sie anbieten, in ihrem Profil hinterlegen. Dafür richtest du eine sogenannte Services-Seite ein. Neben eine Info-Text zu deinem Angebot und den passenden Kategorien wählst du, ob du lokal oder remote arbeitest und ob du Kundenanfragen von LinkedIn-Mitgliedern, mit denen du nicht vernetzt bist, erhalten möchtest. Das wars auch schon. Besuchende deines Profils sehen nun in deiner Profilkarte, dass du Dienstleistungen anbietest, und du bist über die Suchfunktion in den von dir angegebenen Kategorien auffindbar.

Screenshot eines LinkedIn-Profils mit der Aufforderung, Dienstleistungen hinzuzufügen.
Eine Karte in deinem Profil macht dich darauf aufmerksam, dass du deinem Profil Dienstleistungen hinzufügen kannst.
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Wie du deiner Auffindbarkeit verbesserst

Damit du aber leichter gefunden und vor allem eher angeschrieben wirst, solltest du unbedingt Bewertungen von deinen Kund*innen einholen. Relevante Bewertungen deiner Dienstleistungen werden nämlich direkt in den Suchergebnissen angezeigt und stechen so vor allem jetzt, wo noch nicht alle Mitglieder das Feature nutzen, stark hervor.

Screenshot der Suchergebnisse für eine Dienstleistung.
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Um Bewertungen anzufordern, klicke auf deiner Services-Seite im Bereich «Status der Bewertungen» auf «Frühere Kunden zur Bewertung einladen». Du kannst dann Servicekategorien auswählen und passenden Kund*innen einer Anfrage zur Bewertung senden.

LinkedIn Services Marketplace für Auftraggebende

Wenn du selbst auf der Suche nach Dienstleistungen bist, kannst du einen entsprechenden Servicebegriff in die Suchleiste eingeben. Je nachdem schlägt LinkedIn dir direkt vor in der Kategorie Services danach zu suchen. Falls nicht kannst du dies in den Filteroptionen angeben. Die Suchergebnisse kannst du wie gewohnt sortieren und filtern. Mit einem Klick auf ein Mitglied, erhältst du genauere Informationen zu den Dienstleistungen und kannst direkt eine Nachricht verfassen, um beispielsweise nach einer Offerte zu fragen.

Interaktion zwischen Dienstleister*innen und Auftraggeber*innen

Dienstleister*innen sehen in ihren Accounts ein eigenes Dashboard für Anfragen und laufende Projekte. Dort können Sie Anfragen beantworten und Aufträge bestätigen oder ablehnen. LinkedIn zeigt in der offiziellen Ankündigung des Features auch die Option, Formulare für Dienstleistungen zu hinterlegen. Auftraggeber*innen geben dort von den Dienstleister*innen vorgegebene Informationen an, damit die Anfragen genauer beantwortet werden können. Dieses Feature scheint aber noch nicht für alle verfügbar zu sein.

Langfristig attraktiv?

Ob sich der LinkedIn Services Marketplace langfristig durchsetzt und Anbieter*innen von Dienstleistungen so tatsächlich langfristig neue Kund*innen gewinnen können, muss sich erst noch zeigen. Die simple Einrichtung und Teilbarkeit im eigenen Netzwerk sprechen aber dafür. Andere Plattformen mit einem ähnlichen Angebot erfreuen sich grosser Beliebtheit und Nutzer*innen die dieses nutzen möchten, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso auf LinkedIn unterwegs.

Daniel Cano
Daniel hat gerade sein Studium in Multimedia Production abgeschlossen und hat jetzt erstmal genug vom Theroriebüffeln. Darum teilt er nun seine Begeisterung – insbesondere für Video- und Content-Marketing sowie Storytelling – auf marketing.ch. Wenn er in seiner Freizeit nicht gerade jede*n nötigt, seinen Lieblingsfilm «Blade Runner 2049» zu schauen, kocht er gerne für Familie und Freunde.

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