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Nachhaltige Unternehmensentwicklung: Fünf Denkanstöße für visionäre Unternehmer

Nachhaltige Unternehmensentwicklung ist mehr als nur ein Trend. Denn der gesellschaftliche Anspruch an Unternehmen wächst, und viele Unternehmer setzen sich bereits aktiv mit ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt auseinander. Nachhaltige Unternehmensentwicklung bedeutet, dass heutige Handeln von der Zukunft her zu planen. Eine hilfreiche Orientierung dabei bieten die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. Diese verpflichten Unternehmen zum aktiven Schutz der Menschenrechte, zur Einhaltung grundlegender Prinzipien und Rechte bei der Arbeit nach Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation, zur Unterstützung der Grundsätze der Erklärung von Rio zu Umwelt und Entwicklung und zur Beachtung der UN-Konvention gegen Korruption. 

Nachhaltige Unternehmensentwicklung: Fünf Denkanstöße für die Praxis

Praktisch hat die nachhaltige Unternehmensentwicklung viele Facetten, mit dem Sie diesem Ziel näher kommen können.

1. Zum einen gilt es sicherzustellen, dass die eigenen Produkte so ressourcenschonend wie möglich hergestellt werden. Dies verlangt eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten in anderen Ländern. Gemeinsam muss man sich auf ökologische Mindeststandards verständigen.

2. Zum anderen sollen Sie ebenfalls über die Herstellungsbedingungen vor Ort informiert sein und ausschließen können, Produkte zu importieren, die beispielsweise in Kinderarbeit oder unter gesundheitsschädlichen Bedingungen hergestellt werden.

3. Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den Sie achten sollten, ist die Überprüfung der Transportwege und deren Klimabilanz. In welcher Form ist es möglich, die CO2-Bilanz zu verbessern? Lässt sich bei einigen Produkten den Kunden ermöglichen, eine CO2-Kompensation zu übernehmen?

4. Ein häufig übersehenes Arbeitsfeld ist das des Marketings. Schon durch die Umstellung von Marketingaktivitäten weg von Papierwerbemitteln und hin zu digitaler Kommunikation ist ein kleiner Meilenstein erreicht.

5. Die eigenen Mitarbeiter sind wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Mitarbeiter sind ein hohes Gut im nachhaltigen Unternehmen und werden entsprechend gefördert. Ein Aspekt kann sein, die eigenen Mitarbeiter für einige Stunden pro Woche freizustellen, damit sie sich sozialen Projekten im Umfeld des Unternehmens widmen können.

Viele kleine Schritte hin zum nachhaltigen Unternehmen

Ein gutes Beispiel für die nachhaltige Unternehmensentwicklung ist das Schweizer Unternehmen Gaerner, das sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, bis zum Jahr 2016 zum Vorbild für nachhaltiges Handeln zu werden. Der Betriebsausstatter setzt schon heute für Büromöbel wenn möglich vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziertes Holz oder Recyclingmaterial ein. Weil die in der Produktion verwendeten Materialien hochwertig und langlebig sind, schonen sie die Umwelt. Eine eigene Produktreihe mit dem Namen EUROKRAFT ACTIVE GREEN wird bereits CO2-neutral hergestellt. Generell werden die durch Produktion und Logistik anfallenden Emissionen werden über die Unterstützung von Projekten aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt kompensiert. In den letzten Jahren wurde zudem das Rechnungswesen umgestellt. Ist der Kunde einverstanden, erhält er die Rechnung als PDF per E-Mail. So wird nicht nur Papier gespart, auch der Transport durch die Post entfällt. Werbemittel werden im Hause Gaerner inzwischen ausschließlich auf Papier gedruckt, das umweltschonend aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt wurde.

Autor: Gaerner Schweiz, B2B-Versandhändler für Geschäftsausstattung

Redaktion
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