StartSocial Media MarketingInstagram-Benutzername: Wie du ihn wählst und was du tun kannst, wenn er...
Bildquelle: pexels.com

Instagram-Benutzername: Wie du ihn wählst und was du tun kannst, wenn er vergeben ist

Anders als das populäre Sprichwort behauptet, sind Namen eben doch mehr als Schall und Rauch. Sie sind ein wichtiger Teil der Markenidentität deines Unternehmens und müssen auf Social-Media-Plattformen gut sichtbar sein. So wählst du den passenden Instagram-Benutzernamen.

Auf Instagram musst du deinem Account gleich zwei Namen verpassen. Einen Namen und einen Benutzernamen. Beide beeinflussen, wie Nutzer*innen dich auf der Plattform finden und wie sie mit dir interagieren. Dieser Guide zeigt dir, nach welchen Kriterien du deinen Instagram-Benutzernamen aussuchen solltest und was du tun kannst, wenn der optimale Instagram-Benutzername schon vergeben ist.

Was ist der Name und was ist der Benutzername?

Sowohl der Name als auch der Benutzername bezeichnen deinen Account und werden auf deinem Profil angezeigt. Es gibt aber wichtige Unterschiede, die du dir vor der Namenswahl bewusst machen musst.

  • Der Name ist nicht einzigartig und kann auch von anderen Profilen benutzt werden. Er wird jeweils unter dem Profilbild angezeigt. Weil Leerschläge hier erlaubt sind, kannst du auch einen Satz oder beschreibende Worte im Namen unterbringen.
  • Der Benutzername ist einzigartig und damit eindeutig deinem Profil zuzuordnen. Er bestimmt nämlich auch den Link zu deinem Profil. Wenn du deinen Benutzernamen änderst, veränderst du also auch diesen Link.

Warum der richtige Instagram-Benutzername so wichtig ist

Dein Benutzername ist das Aushängeschild deines Instagram-Profils. Er unterscheidet dich von anderen Mitgliedern der Plattform und lässt die Community deinen Account auffinden. Er ist damit einer der ersten Touchpoints und massgeblich dafür verantwortlich, ob sich Follower*innen an dein Profil erinnern und es weiterempfehlen. Stichwort: Brand Awareness.

So wählst du den perfekten Instagram-Benutzernamen

Die formalen Vorgaben für einen Instagram-Benutzernamen sind schnell erfüllt und kaum einschränkend. Er ist auf 30 Zeichen und den Einsatz von Buchstaben, Zahlen, Interpunktionszeichen und Unterstrichen begrenzt. Natürlich sollte der Benutzername möglichst nahe am Unternehmensname sein, um die Corporate Identity zu wahren. Folgende Ansprüche sollte er zudem erfüllen.

Ein guter Benutzername ist …

  • … einfach zu finden.
  • … einfach zu merken.
  • … einfach zu erkennen.
  • … aussagekräftig.

Zentral ist also einerseits der Wiedererkennungswert des Benutzernamens, der Nutzer*innen dein Profil finden und markieren lässt. Genauso wichtig ist, dass der Benutzername entweder den Firmennamen oder eine Beschreibung dessen enthält, was dein Unternehmen tut. So klicken andere Nutzer*innen eher auf dein Profil, wenn sie dich markiert oder in Kommentarspalten sehen.

Benutzernamen und Namen als Keywords

Im Kontext der Auffindbarkeit hilft es, sowohl Namen als auch Benutzernamen als Keywords aufzufassen. Du solltest also neben dem Unternehmensnamen versuchen, relevante Keywords in den Bezeichnungen unterzubringen. Weil du zwei Arten von Namen bestimmen kannst, hast du gleich doppelte Chance, Keywords zu verwenden, die oft gesucht werden.

Was tun, wenn ein Instagram-Benutzername vergeben ist?

Vielleicht musst du nun mit Schrecken feststellen, dass der von dir gewünschte Instagram-Benutzername schon vergeben ist. Vielleicht kannst du diesen aber mit Punkten und Unterstrichen abändern oder eine andere zufriedenstellende Alternative wählen. Wenn du aber zu weit vom Optimum abweichst, wird dies deine Auffindbarkeit erschweren. Was aber, wenn dein Unternehmens- oder Markenname in Gebrauch ist? Den kannst du ja nicht mal eben ändern. In diesem Fall kannst du tatsächlich Anspruch auf den Benutzernamen erheben.

Markenrechtsverletzung melden

Sollte ein anderes Instagram-Profil deinen geschützten Markennamen verwenden, kannst du nämlich beim Support eine Markenrechtsverletzung melden und das Recht, diesen zu nutzen, geltend machen. Du kannst dann ein Formular ausfüllen, in dem du beweisen musst, dass du Rechteinhaber*in des Markennamens bist. Die betreffenden Profil-Inhaber*innen werden wahrscheinlich keine Freude an deinem Vorwurf haben und Instagram ist kein Rechtsorgan. Darum empfiehlt die Plattform auch, direkt auf die Account-Inhaber*innen zuzugehen und den Dialog zu suchen.

Die Schwierigkeit liegt in der Simplizität

Gerade weil ein Instagram-Benutzername so simpel sein soll, ist es eine grosse Herausforderung, alle Anforderungen an einen perfekten Benutzernamen zu erfüllen. Wenn du deinen Unternehmensnamen benutzt und im Namen eine Beschreibung deiner Aktivitäten oder deiner Branche unterbringst, hast du aber das wichtigste Ziel erreicht. Dein Instagram-Account ist gut auffindbar und in Kommentarspalten oder Tags erkennbar. Dein Profil ist jetzt bereit für Wachstum und Werbemassnahmen.

Daniel Cano
Daniel hat gerade sein Studium in Multimedia Production abgeschlossen und hat jetzt erstmal genug vom Theroriebüffeln. Darum teilt er nun seine Begeisterung – insbesondere für Video- und Content-Marketing sowie Storytelling – auf marketing.ch. Wenn er in seiner Freizeit nicht gerade jede*n nötigt, seinen Lieblingsfilm «Blade Runner 2049» zu schauen, kocht er gerne für Familie und Freunde.