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Bilder auf Deiner Website – Alles zu Bild-SEO und was Du beachten musst

Bilder auf Deiner Website können Deinen Content unterstützen und auflockern. Deinen Besucher*innen ersparst Du zudem den frustrierenden Anblick endloser Textwüsten. Was Du bei der Nutzung von Bildern unbedingt beachten solltest und was das Ganze mit Suchmaschinenoptimierung zu tun hat, erklären wir Dir hier.

Die Verwendung von Bildern unterstützt nicht bloss das geschriebene Wort, sondern nimmt ganz konkreten Einfluss auf SEO und somit auf das Ranking Deiner Website. Wie Du die Nutzung von Bildern nicht nur für Deine Besucher*innen, sondern auch für die Suchmaschinen optimierst, wollen wir hier einmal näher betrachten.  

Was Bilder auf der Website für Deine Besucher*innen leisten

Betrachtest Du beim Aufrufen einer Website einen langen Text, nimmt Dein Gehirn zuerst lediglich eine codierte Form wahr, die es zu entschlüsseln gilt – das klingt bereits nach Arbeit, nicht wahr? Bilder funktionieren hingegen anders, da die enthaltene Information nicht erst entschlüsselt werden muss, sondern in der Regel intuitiv verstanden wird. Werden die Inhalte also durch Bilder unterstützt, wirst Du die enthaltenen Informationen schneller verarbeiten können. Eine Kombination beider Formen (Text und Bild) erleichtert Dir somit das Verständnis, sofern Text- und Bildinhalt sich ergänzen.

Ein Beispiel: Ein Bild einer Gruppe von Menschen, die beisammenstehen und gemeinsam interessiert auf etwas blicken, ist ein beliebtes Motiv im Marketing, um das Thema „Zielgruppe“ zu veranschaulichen. Dieses Thema wird hier visuell aufgegriffen und die Leser*innen können die Information besser aufnehmen und abspeichern, auch weil neben dem Inhalt des Textes eine emotionale Komponente durch das Bildmotiv enthalten ist. Zum anderen bietet das Bild einen Anker im Textfluss, der für Struktur sorgt und das Lesen erleichtert.

Infografiken erfüllen eine weitere wichtige Aufgabe: Sie vermitteln auf anschauliche Weise, was mit Worten nur schwer zu erklären ist. Komplexere Sachverhalte, besonders in Kombination mit Zahlen und Daten, kannst Du somit verständlich und ohne Wortakrobatik an Deine Leser*innen vermitteln.

Was Bilder auf der Website für Deine SEO leisten

Der Nutzen von Bildern für Deine Besucher*innen nimmt direkten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Der einfache Grund: Indem Du Deine Inhalte so ansprechend wie möglich präsentierst, erhöhst Du die Verweildauer auf Deiner Seite und reduzierst die Absprungrate. Zwei Faktoren, die Suchmaschinen beim Ranking besonders stark gewichten.  

Das ist jedoch nur die halbe Miete. Um Google, Bing & Co. die Fakten zu liefern, die sie zur Einschätzung Deiner Website benötigen, musst Du einige Dinge bei der Nutzung von Bildern beachten. Zum einen schaffst Du das durch das Anreichern Deiner Bilddateien von SEO-relevanten Informationen bzw. durch die Optimierung der Metadaten. Zum anderen solltest Du einige Handgriffe in der technischen Optimierung Deiner Bilder vornehmen. Beides wollen wir Dir jetzt einmal näher aufzeigen.

Die Optimierung der Metadaten

1. Dateiname

Der Bildname sollte das wichtigste Keyword enthalten – oder die wichtigsten Keywords, wenn es mehrere sind. Verwende ausserdem nur Kleinbuchstaben und verzichte auf Umlaute (ä, ü, ö) und Sonderzeichen. Wenn es sich nicht um relevante Fachbegriffe handelt, die beispielsweise aus dem Englischen stammen, solltest Du mehrsprachige Dateinamen vermeiden, damit die primäre Sprache Deiner Website für die Suchmaschinen klar ist.

2. Image Title-Tag

Der Image Title-Tag des Bildes ist im Quellcode Deiner Website vermerkt. Du siehst ihn, wenn Du mit der Maus auf einem Bild verweilst, ohne draufzuklicken. Die maximale Zeichenanzahl sollte 40 Zeichen nicht überschreiten. Auch der Image Title-Tag sollte das bzw. die Hauptkeyword(s) enthalten, damit Suchmaschinen den Inhalt des Bildes zuordnen können.  

3. Bildunterschrift

Genau wie im Print-Bereich bietet sich auch bei Bildern auf Websites eine kurze Bildunterschrift an, um den Leser*innen eine Erläuterung zum Inhalt zu geben. Ausserdem kannst Du hier Angaben zum Copyright platzieren. Auch die Keywords sollten wieder enthalten sein.

4. Alt-Tag

Dem Alt-Tag kommt in zweierlei Hinsicht eine wichtige Bedeutung zu. Wenn bei technischen Problemen das Bild nicht angezeigt werden kann, steht hier ein Alternativtext, der den Inhalt umschreibt. Der Alt-Tag darf daher auch etwas ausführlicher ausfallen, da es vor allem um das Verständnis des Inhalts geht.

Zum anderen dient er der Barrierefreiheit, da er von Voice-Anwendungen ausgelesen werden kann. Auch Menschen mit Sehbehinderung erfahren somit, was auf Deinem Bild zu sehen ist.

5. Kontext von Bild und Text berücksichtigen

Hast Du die Metadaten optimiert, solltest Du noch einmal prüfen, ob das Bild sinnvoll im Text platziert wurde. Der Absatz, in dem das Bild erscheint, sollte in einem inhaltlichen Zusammenhang zu den Metadaten des Bildes stehen. Im Zweifelsfall können Suchmaschinen nämlich nicht einwandfrei zuordnen, worum es an dieser Stelle Deines Textes geht.

Die technische Optimierung Deiner Bilder

1. Dateigrösse

Die Dateigrösse Deiner Bilder spielt eine wichtige Rolle im Ranking Deiner Website, da sie die Ladezeiten negativ beeinträchtigen kann. Um eine optimale Performance Deiner Seite sicherzustellen, sollten Deine Bilder also eine bestimmte Dateigrösse nicht überschreiten. Eine grobe Richtlinie besagt, dass grosse Bilder im Querformat 250 KB nicht überschreiten sollten. Kleine Bilder sollten hingegen nicht viel grösser als 50 KB sein.

Oftmals weisen die Dateien aber eher eine Grösse im Megabyte-Bereich auf – ein absolutes No-Go, wenn es um die Geschwindigkeit Deiner Seite geht. Deine Aufgabe ist es also, diese Bilder auf eine kleinere Dateigrösse zu komprimieren, ohne aber die Bildqualität sichtbar zu vermindern. Bist Du vertraut im Umgang mit Photoshop oder ähnlichen Grafikprogrammen, kannst Du diese zur Komprimierung nutzen. Falls nicht, ist das aber auch kein Problem: Praktische Online-Tools wie Optimizilla stehen Dir ebenfalls zur Verfügung, um Deine Bilder zu verkleinern. Per Schieberegler bestimmst Du hier den Komprimierungsgrad und downloadest die Datei im Anschluss. Deine hochgeladenen Bilder werden bei diesem Anbieter nach einer Stunde wieder vom Server gelöscht.  

2. Bildgrösse

Auch die Bildgrösse und das Format sind wichtig für SEO. Viele Suchmaschinen, darunter auch Google, bevorzugen ein Querformat von 4:3 oder 16:9. Die minimale Bildgrösse beträgt 300 Pixel für mindestens eine Bildseite. Grössere Bilder werden in der Regel aber mit besseren Platzierungen bei Google Bilder belohnt. Auch wichtig: Lade Deine Bilder bereits im richtigen Format auf den Server, in dem sie später auch angezeigt werden sollen. Skalierst Du sie erst im CMS runter, kann das die Googlebots irritieren.  

3. Bilder-Sitemaps

Indem Du separate Bilder-Sitemaps anlegst, stattest Du Deine Bilder mit zusätzlichen Informationen aus. Google erhält so eine strukturierte Darstellung Deiner Bilder als XML Sitemap. Die Suchmaschine wird sie so schneller indexieren und in der Google Bildersuche platzieren können. Mehr dazu erfährst Du hier.

Ein besseres Ranking durch Bilder-SEO

Bilder lockern nicht nur das Erlebnis Deiner Besucher*innen auf und helfen ihnen, Deine Inhalte besser zu verstehen. Sie nehmen auch einen erheblichen Einfluss auf Deine SEO. Mit einer Anpassung der Metadaten und der technischen Optimierung Deiner Bilder trägst Du somit entscheidend zur Suchmaschinenoptimierung Deiner Website bei. Mit etwas Hintergrundwissen und ein paar Tipps und Tricks kannst Du Dir hier schnell einen Vorteil für Dein Website-Ranking verschaffen!

Robin Knappmann
Robin Knappmann
Robin hat vor kurzem sein WiWi-Studium abgeschlossen und schreibt seit 2018 Beiträge rund um das Thema Marketing. Seine Begeisterung fürs Schreiben führte ihn bereits zu einer journalistischen Tätigkeit bei einer deutschen Tageszeitung und durch ein erstes, textintensives Studium der Germanistik und Philosophie. Wenn er nicht gerade vor einem neuen Beitrag sitzt, spielt er vermutlich Gitarre oder monologisiert über seine Lieblingsmusik.

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