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Mit diesen 5 Tipps schreibst du perfekte Instagram-Bildunterschriften

Ja, Instagram ist eine sehr visueller Social-Media-Kanal. Bilder und je länger je mehr auch Videos dominieren die Plattform und füllen die Feeds aller User*innen. Doch unter jedem Bild, jedem Video, jedem Reel und jedem IGTV hat es eine Caption (Bildunterschrift).

Diese Caption ist elementar, wenn es darum geht, mehr Interaktionen und somit auch mehr Reichweite mit deinen Posts zu erreichen. Deswegen musst du auch wissen, wie solche Bildunterschriften idealerweise formulierst.

Tipp #1: Kenne deine Zielgruppe

Bevor du überhaupt anfängst, eine Caption zu formulieren, solltest du dir im Klaren sein, wer deine Zielgruppe ist. Wen sprichst du an auf der Plattform? Auf welche Art von Sprache reagieren sie am besten (lustig, faktisch, herzlich)?

Nur wenn du weisst, welche Art von Person du ansprichst, kannst du eine Bildunterschrift schreiben, die sie überzeugt. Idealerweise hat dein Unternehmen bereits Zielgruppen oder gar Personas definiert, die du zur Hilfe genommen hast.

Tipp #2: Analysiere vergangene Posts

Ich weiss, nicht jeder Kommentar oder Like ist auf deine Caption zurückzuführen. Hast du aber bereits einige Posts in einem ähnlichen Format veröffentlicht, so lohnt es sich, diese zu vergleichen. Vielleicht hat einer der Beiträge besonders gut funktioniert und du bemerkst, dass deine Caption dort besonders kurz, besonders lang oder einfach unterhaltsam war.

Auch die verschiedenen Call-to-Actions, die du in den Bildunterschriften hoffentlich verwendest, kannst du in deine Analyse miteinbeziehen. Welcher Aufforderung kommen die User*innen am meisten nach? So kannst du weitere Learnings aus deinen bisherigen Posts ziehen.

Tipp #3: Teste Storytelling vs. One-Liners

Nicht jede Person ist gleich lese-freudig wie die nächste. Daher musst du herausfinden, welche Art von Text deine Follower*innen besonders begeistert. Mit einem One-Liner, der zum Schmunzeln anregt, hast du sicherlich keine Probleme mit der Aufmerksamkeitsspanne der User*innen, aber gleichzeitig sagst du damit nicht viel aus.

Mit einem halben Aufsatz machst du den begeisterten Leser*innen eine Freude, schreckst die anderen jedoch ab. Doch mit Storytelling kannst du Emotionen wecken, Sachverhalte erklären und deinen Follower*innen bspw. einen Einblick hinter die Entstehung des Bildes oder Videos liefern.

Du kannst beides ausprobieren oder auch je nach Post oder Format entscheiden, was besser passt. Veröffentlichst du ein Meme, so braucht dies keine lange Erklärung zum Beispiel. Postest du aber «Behind the scenes» Bilder von einem Videodreh, so kannst du die Caption nutzen, um diese Eindrücke in Worte zu fassen und das Interesse der Leser*innen packen.

Tipp #4: Schreibe einen Call-to-Action

Wenn wir die Call-to-Actions (CTAs) oben schon angesprochen haben, wollen wir gleich noch näher darauf eingehen. Deine Caption sollte wann immer möglich einen CTA beinhalten, der die User*innen dazu bringt, mit deinem Beitrag zu interagieren.

Instagram selbst hat bestätigt, dass Engagement (Interaktionen) wie Shares, Kommentare und Likes dazu beitragen, dass dein Post im Feed von User*innen weiter oben angezeigt wird. Schreibst du also in deine Capton «Like, wenn du zustimmst», «Markiere deinen besten Freund» oder wenn du eine Frage stellst wie «Wohin geht deine nächste Reise?» oder «Mit wem würdest du diese Challenge bestreiten?», dann erhöhst du deine Chancen auf Likes und Kommentare.

Tipp #5: Nutze Hashtags

Hashtags sind noch immer ein mächtiges Tool, um mehr Personen auf deinen Beitrag aufmerksam zu machen. In der Suchfunktion auf Instagram kann beispielsweise nach Hashtags gesucht werden – und dort kann dein Post auftauchen. So entdecken Personen deinen Account, die dir noch nicht folgen.

Du musst es nicht übertreiben und 30 Hashtags verwenden, aber einige aussagekräftige Keywords sollten immer drin liegen. Du kannst auf Instagram selbst schauen, welche der Hashtags, die du im Kopf hast, gut zu funktionieren scheinen. Mach die Hashtags nicht zu kompliziert (e.g. #fashionforbeginners) sondern halte sie kurz und einfach (e.g. #easyfashion).

Fazit

Gute Captions zu schreiben ist keine Quantenphysik. Perfekte Captions zu schreiben braucht aber etwas Übung. Hör auf deine Follower*innen (auch deren indirekte Kommunikation durch Likes) und sei dir immer bewusst, für wen du die Bildunterschrift schreibst.

Wenn du diese fünf Tipps befolgst und dich traust, verschiedene Variationen auszuprobieren, wirst du bald merken, was den User*innen gefällt. Viel Erfolg!

Nicole Langhart
Nicole hat dank ihrem laufenden Studium in Kommunikation einen Einblick ins Marketing und in den Journalismus werfen können. Nachdem sie nun hands-on Marketing Erfahrung in einem Start-Up gesammelt hat, zieht es sie zu marketing.ch, um die Leserinnen und Leser mit den neusten Trends und hilfreichsten Ratgebern auf dem Laufenden zu halten.