Start Kommunikation Vergleich der stärksten Nationenmarken: Die Schweiz liegt noch vor den USA
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Vergleich der stärksten Nationenmarken: Die Schweiz liegt noch vor den USA

Im weltweiten Ranking der stärksten Nationenmarken hat es die Schweiz auf Platz drei geschafft. Damit liegen wir zwar hinter Deutschland und Grossbritannien, aber immer noch vor den USA. Das Ergebnis geht aus dem Brand Finance Nationenranking hervor. In Bezug auf die wertvollsten Nationenmarken ist die Schweiz jedoch nicht unter den Top 10 vertreten.

Platz zwei nur knapp verfehlt

Grade mal 0,2 Punkte fehlten, um die Schweiz im Ranking der Nationen auf den zweiten Platz zu hieven und Grossbritannien von dieser Position zu verdrängen. Zum ersten Mal wurden bei der Auswertung der Studie diesmal auch die Ergebnisse des „Global Soft Power Index“ verwendet. Dazu wurden 55.000 Personen aus insgesamt 100 Nationen zu ihrer Meinung zu verschiedenen befragt. Bei dieser Umfrage hat es die Schweiz auf Platz 8 geschafft, der Indexwert lag bei 54,5 Punkten, ebenso in Kanada. Das Merkmal „Ansehen“ kann die Schweiz für sich gewinnen und liegt ganz vorne. Beim Kriterium „Einfluss“ konnte die Schweiz keine gute Punktzahl erreichen und liegt damit grade eben nur vor dem Schlusslicht Schweden.

Rangliste der stärksten Länder-Marken.

Die wertvollsten Nationen: Schweiz gehört nicht zu den Top 10

Zu den wertvollsten Nationen gehört die Schweiz zwar nicht, dennoch ist das Land im Vorjahresvergleich einen Platz nach vorne gerutscht. Ganz vorne, wie kaum anders zu erwarten, ranken die USA mit einem Markenwert von 23,7 Billionen US-Dollar und China (18,8 Billionen US-Dollar). China konnte allerdings näher an die USA aufrücken. Das liegt vermutlich an der Corona-Krise, die das Land besser wegsteckt. Die USA hingegen haben im internationalen Vergleich momentan mit hohen Infektions- und Todeszahlen zu kämpfen.

Die grossen Gewinner und Verlierer

Irland ist das einzige aufgeführte Land in den Top 20, das seinen Markenwert steigern konnte (11 Prozent). Auch Vietnam kann eine Steigerung von 29 Prozent verbuchen. Ausländische Investitionen und ein rasantes Wirtschaftswachstum haben dazu beigetragen. Ganz besonders schlecht sieht es für Argentinien aus. Das Land hat seit Jahren mit Wirtschaftskrisen zu kämpfen und ist zudem auch besonders stark von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen, was zu einem Marktwertverlust von 57 Prozent führte.

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