marketing.ch Logo

Login

Search
Close this search box.

US-Wahlkampf: Legendärer Joe Biden Spot mit Eminem

Source: businessinsider.com

Eminem ist nicht bekannt dafür, seine Musik zu lizenzieren. Für Biden macht er das zum ersten Mal für einen Politiker – und das mit seinem Signature Song. Lose Yourself aus dem Film 8 Mile ist DER Eminem Song und gewann sogar einen Oskar. Nun ist er im neuen Spot von Joe Biden zu hören.

Lose Yourself vom Detroiter Rapper ist der Soundtrack auf dem neuen Spot von Joe Biden zur US-Wahl. Der 45 Sekunden Spot mit dem Titel «One Opportunity» fordert die US-Bürger auf, wählen zu gehen und wurde kurz vor dem Wahltag veröffentlicht.

Grafik Biden im Werbespot mit Eminem

Der Rapper war in seiner Karriere des Öfteren politisch, sei es als er 2004 den damaligen US-Präsidenten Bush mit dem Song „Mosh“ regelrecht verbal verprügelte, oder als er in den letzten Jahren Donald Trump mit Freestyles und Tracks immer wieder bashte. Mit der Biden-Werbung hat der 48-jährige Rap-Star nun zum ersten Mal einen seiner Songs an einen politischen Kandidaten lizenziert.

Unter den bekanntesten Künstlern der 2000er gehörte Eminem stets zu den lizenzscheuesten und schränkte die Nutzung seiner Musik selbst in einer Ära lukrativer Film-, Fernseh- und Werbeeinnahmen ein. Die bekannteste Lizenzierung von «Lose Yourself» kam 2011, als der «8 Mile»-Filmhit in Chryslers «Imported from Detroit»-Kampagne eingesetzt wurde, die während des Super Bowls Premiere hatte.

Bidens «Lose Yourself»-Clip folgt auf die jüngsten Unterstützungsbekundungen für Trump durch Rapper wie Lil Wayne, Kanye West und 50 Cent (obwohl 50 seine Unterstützung inzwischen zurückgezogen hat). Er kommt auch inmitten der anhaltenden Proteste vieler Künstler, deren Songs bei Trump-Veranstaltungen gespielt wurden, darunter die Rolling Stones, Neil Young, Phil Collins und Rihanna. Sogar einige formelle Unterlassungserklärungen wurden eingereicht.

Auf der Zielgeraden der Wahlen haben sich diverse Künstler für Biden stark gemacht, darunter Lady Gaga, Beyoncé, John Legend und Common.

Simon Chiozza

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Sponsored by