Start Digitalisierung Webrepublic macht auf Analog und expandiert in die klassische Mediaplanung
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Webrepublic macht auf Analog und expandiert in die klassische Mediaplanung

Durch die Corona-Krise wird die Digitalisierung der Werbebranche schneller vorangetrieben als erwartet. Webrepublic, eine der ersten und grössten Digital-Agenturen der Schweiz, steigt entgegen diesem Trend in die klassische Mediaplanung ein. Mit 360° Media erweitert die Zürcher Agentur das bisher rein digitale Portfolio und bietet künftig einen Full Service für wirkungsvolle Kampagnen über alle Kanäle hinweg. Trotz des Ausbaus in analoge Bereiche ist und bleibt das Motto «Digital first».

Zu einer Zeit, in der immer mehr Werbetreibende ihre Budgets in digitale Kanäle verschieben und die Relevanz von digitalem Medienkonsum weiter steigt, macht Webrepublic einen Schritt in die andere Richtung: Die Digitalmarketing-Agentur expandiert in die klassische Mediaplanung. «Wir denken die Bereiche Kreation, Media und Technologie vom Anfang bis zum Schluss einer Kampagne zusammen. Nur so können erfolgreiche kanalübergreifende Kampagnen entstehen, die die Zielgruppe erreichen – online und offline», begründet Webrepublic-Partner Tobias Zehnder den Schritt. «Wir strecken uns von den digitalen Touchpoints in die klassische Welt: TV, Out-of-Home, Print, Radio und Kino.» Dadurch wird Webrepublic zu einer Full-Service-Agentur, die ihren Kunden alles aus einer Hand anbietet: Nahtlose Kampagnen, die die gesamte Customer Journey abdecken – vom Plakat an der Tramstation bis zum Erlebnis auf der Website.

Wirkung durch klassische Kanäle vergrössern

Das nötige Know-how holt Webrepublic extern durch neue Mitarbeitende, die langjährige Erfahrung in klassischer Werbung mitbringen. Diese Expertinnen und Experten werden direkt ins bestehende, bisher rein digitale Media-Department – Programmatic Advertising, Social Media und Kreation – unter der Leitung von Joël Meier integriert. Das fördert den laufenden Wissensaustausch, der besonders wertvoll ist, da auch klassische Medien wie TV und Out-of-Home zunehmend programmatisch buchbar sind. Zudem setzt Webrepublic die aus digitalen Kampagnen gewonnenen Daten gezielt für die Optimierung klassischer Kanäle ein: Wie verändert sich während einem Plakat-Flight das Suchvolumen von Marken und Produkten? Wie verhalten sich durch TV-Spots gewonnene Userinnen und User auf der Website? Welche Botschaften auf Social Media generieren das grösste Interesse? «Grosse digitale Kampagnen sind aufgrund vielfältiger Plattformen, Formaten, Targetings und Messmöglichkeiten komplex und benötigen granulare Strategien. Deswegen sind wir überzeugt, dass Kampagnen die digitale Komplexität abbilden müssen, bevor sie in traditionelle Medien verlängert werden – nicht umgekehrt», sagt Joël Meier.

Simon Chiozza
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