Start Digitalisierung Tod dem Printmedium: IKEA schafft gedruckte Kataloge ab
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Tod dem Printmedium: IKEA schafft gedruckte Kataloge ab

Ein weiterer Rückschlag für alle Buchgeruch-Liebhaber – der schwedische Möbelriese verzichtet künftig auf seinen gedruckten Katalog. IKEA begründet die Entscheidung damit, dass der Katalog aufgrund des veränderten Verbraucherverhaltens nicht mehr so oft gelesen wird.

Für viele gehört es einfach dazu: Ein kiloschwerer Katalog auf dem Tisch, zu dem man am Wochenende seinen Kaffee geniesst, dabei gemütlich die Seiten durchblättert und bei jedem zweiten Produkt ein Eselsohr in die Seite kickt – man weiss ja nie, was man später brauchen kann. Mit dem Anschauen des schon fast ikonischen IKEA Katalogs konnte man gefühlte Stunden verbringen. Aber das ist jetzt vorbei!

Anfangs Dezember erschien die letzte gedruckte Version des Katalogs, welcher seit 1951 regelmässig seinen Weg in unsere Haushalte gefunden hat. In 32 verschiedenen Sprachen gab es den Katalog und zu Bestzeiten im Jahr 2016 wurden über 200 Millionen Exemplare gedruckt. Mit einer Auflage von 8.5 Millionen verabschiedet IKEA nun ihren Katalog.

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Auch IKEA spürt während der Pandemie den Wandel zum Digitalen. Im vergangenen Jahr ist der Online-Handel IKEAs weltweit um 45 Prozent gestiegen, was den Entscheid des schwedischen Unternehmens unterstützt.  Gemäss IKEA-Manager Konrad Grüss werden Kunden nun über andere Wege angesprochen, mit neuen Formaten und Ideen.

Nicole Langhart
Nicole hat dank ihrem laufenden Studium in Kommunikation einen Einblick ins Marketing und in den Journalismus werfen können. Nachdem sie nun hands-on Marketing Erfahrung in einem Start-Up gesammelt hat, zieht es sie zu marketing.ch, um die Leserinnen und Leser mit den neusten News und Trends auf dem Laufenden zu halten.

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