Start Kommunikation TikTok: Winterthurer Polizei warnt vor Mobbing

TikTok: Winterthurer Polizei warnt vor Mobbing

Quelle: DANIEL CONSTANTE/shutterstock.com

Die App TikTok ist bei Teenagern derzeit sehr populär. Doch die Video-App birgt Gefahren. Die Firma reagiert.

Die Winterthurer Stadtpolizei erhält vermehrt Meldungen, dass Kinder und Jugendliche via TikTok gemobbt würden. Mit TikTok können die Nutzer selbst gedrehte Handy-Videos mit Musik unterlegen und ihre Werke dann verbreiten. Die Selbstinszenierungs-App stammt aus China und ist bei Kindern und Jugendlichen derzeit äusserst beliebt.

Wie die meisten Sozialen Medien entpuppt sich aber auch TikTok als nicht völlig ungefährlich. In jüngster Zeit hatte die Stadtpolizei Winterthur vermehrt mit Mobbingfällen via TikTok zu tun. Kinder würden auf diesem Weg blossgestellt und beleidigt, teilte die Stadtpolizei am Freitag mit.

Erwachsene mit schlechten Absichten

Es könne zudem nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch Erwachsene mit schlechten Absichten in dem Netzwerk tummelten. Konkrete Straftaten sind bis anhin aber nicht bekannt.

Die Polizei rät Nutzern, keine persönlichen Daten wie Namen, Adressen oder Telefonnummern über TikTok zu verbreiten. Ausserdem rät sie von allzu freizügigen Videos ab. Den Eltern empfiehlt sie, mit ihren Kindern über die Gefahren von TikTok zu sprechen.

Um Kinder und Jugendliche auf die Gefahren aufmerksam zu machen, eröffnete eine Social-Media-Polizistin der Stadtpolizei im Februar selber ein Profil und ist seither auf der Plattform präsent. Sie verbreitet Präventionstipps und steht für zur Verfügung.

Bereits seien zahlreiche Fragen eingegangen. Die Kurzvideos der Stadtpolizei wurden zudem mehr als 300’000 Mal angesehen. Das Profil wird vorläufig noch bis zu den Sommerferien weiterbetrieben. Dann werden die Erfahrungen ausgewertet.

TikTok: Reihe von Massnahmen ergriffen

TikTok reagierte am Freitagabend: Es habe eine Reihe von Massnahmen ergriffen, um die App sicher zu gestalten und Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen an ihre Bedürfnisse anzupassen, liess das Unternehmen verlauten.

Über ein Sicherheitscenter informiere TikTok über nützliche und sicherheitsrelevante Aspekte der App. Über eine Blogserie und Kurzvideos zeige TikTok den Nutzern ausserdem, wie sie ihr Profil sicherer gestalten könnten.

Darüber hinaus habe TikTok sicherheitsrelevante Dienste in seine App integriert: Nutzer könnten auf einfache Weise Inhalte, Profile und Kommentare, die gegen die Community-Richtlinien des Unternehmens verstossen, melden. Diese Inhalte würden daraufhin geprüft und, falls sie gegen die Richtlinien verstossen, von der Plattform entfernt. TikTok beschäftige weltweit Moderatorenteams, die Inhalte und Profile rund um die Uhr prüften.

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Artikel

SEM / SEA / SEO

SEM, SEA, SEO – Unterschiede und Definitionen SEM (Search Engine Marketing: Suchmaschinenmarketing) steht als Oberbegriff für alle Massnahmen rund...

News Crowdfunding #1

Crowdfunding ist eine alternative Finanzierungsform, die stetig an Beliebtheit gewinnt, vor allem bei Startups. Diese können mit Hilfe von Crowdfunding die Auswahlkriterien der Banken...

Affiliate Marketing

Affiliate-Marketing das Topmodel der Werbung Was 1997 durch den Amazon-Gründer aus der Partylaune heraus entstand, gehört heute sozusagen zum...

Social Media Marketing

Was ist Social Media Marketing? Es ist ein täglicher Alltagsbegleiter: Das Smartphone. Soziale Medien wie Instagram, Facebook, Pinterest oder...

Digital / Online Marketing

Digital / Online Marketing der Schlüssel zum Erfolg Die richtige Online-Marketing-Strategie ist die elementarste Frage für eine erfolgreiche Zukunft....