StartNewsShitstorm gegen Shell nach Twitter Umfrage
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Shitstorm gegen Shell nach Twitter Umfrage

Shell und CO2-Reduktion, das passt nicht so ganz zusammen. Trotzdem kam das Unternehmen auf die Idee, eine Energie-Debatte auf Twitter zu starten. It escalated quickly – wer hätte das Gedacht. Dem Öl-Konzern flogen die Antworten auf Twitter nun spektakulär um die Ohren.

Mit der Frage „Was bist du bereit zu ändern, um dabei zu helfen, Emissionen zu reduzieren?“ wollte Shell eine Debatte anstossen – auf Twitter. Das Social-Media-Team des Öl-Riesen hätte wissen müssen, dass Twitter kaum das richtige Forum für eine Debatte mit so viel „Zündstoff“ (pun intended) ist. Vor allem für ein Unternehmen, das den Klimawandel jahrzehntelang geleugnet hat.

Neben der US-Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez kommentierten viele weitere Prominente den Tweet. Greta Thunberg warf dem Unternehmen „endloses Greenwashing“ vor, während die Klimawissenschaftlerin Prof. Katharine Hayhoe auf Shells enormen Beitrag zum beschleunigten Klimawandel hinwies, was Shell veranlasste, ihren Tweet zu verstecken.

Viele User warfen dem Konzern auch vor, die User „gaslighten“ (genau, pun intended) zu wollen. Kommentar eines Users: „Y’all put the gas in gaslighting“. Nach 8 Stunden Shitstorm beendete Shell den Event mit der Erklärung „Wie wir letzte Woche mitteilten, wird Shell sein Portfolio von Assets und Produkten umgestalten, um den Bedarf der Kunden an sauberer Energie in den kommenden Jahrzehnten zu decken.“

Die User auf Twitter regierten mit viel Spott auf die naive Aktion von Shells Social-Media-Team. Hier sind einige der besten Reaktionen:

Simon Chiozza
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