StartBusinessSeriosität als Marketingtool – So schafft sie Vertrauen beim Kunden
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Seriosität als Marketingtool – So schafft sie Vertrauen beim Kunden

Es gibt unzählige Tools, die dir dabei helfen, eine zielführende Marketingstrategie zu planen. Für den Erfolg deiner Werbemassnahmen ist es jedoch gleichzeitig von Bedeutung, wie seriös dein Unternehmen wirkt. Denn erst durch ein hohes Mass an Seriosität entsteht Vertrauen bei potenziellen Kunden. Auf Seriosität kommt es nicht nur rund um deinen Internetauftritt, sondern etwa auch beim Umgang mit Problemen an. Da das Thema wichtig ist, solltest du dich eingehender damit befassen und hier und da vielleicht noch bewusst an deiner Seriosität arbeiten.

Grundlegendes: Seriosität in verschiedenen Branchen

Obwohl der Begriff Seriosität kein unüblicher ist, gehört er zu denjenigen Begriffen, die sich gar nicht so leicht klar umschreiben lassen. Der Duden definiert als seriös, wer ordentlich, gediegen und solide wirkt. Besonders in geschäftlicher Hinsicht sei mit seriös ausserdem „vertrauenswürdig, glaubwürdig, [und] zuverlässig“ gemeint. Genau so möchte natürlich jeder Unternehmer auftreten. Grundsätzlich ist Seriosität daher selbstverständlich in der Arbeitswelt immer und überall wichtig. 

Branchen, in denen Seriosität besonders wichtig ist

Dennoch gibt es verschiedene Branchen, in denen ein seriöser Auftritt eine weniger grosse oder eben eine besonders grosse Rolle spielt. Im Sport etwa ist Seriosität weniger wichtiger. Benimmt sich ein erfolgreicher Profisportler einmal daneben, folgt schlimmstenfalls ein Shitstorm. Liefert er weiterhin gute Leistung, wirkt sich ein unseriöses Auftreten aber in vielen Fällen nicht negativ auf die Karriere aus.

Anders sieht es hingegen etwa in der Finanz- oder aber auch der Hotelbranche aus. In beiden Branchen ist es fast in allen Unternehmen und Betrieben nach wie vor üblich, täglich penibel gepflegt und elegant gekleidet bei der Arbeit zu erscheinen. Dresscodes sind hier meist noch an der Tagesordnung. Doch die Seriosität hört beim Aussehen natürlich nicht auf. Nach dem Motto „Der Kunde ist König“ gibt man sich hier oft besonders viel Mühe, als Aushängeschild des Unternehmens einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Die Seriosität trägt hier in ganz entscheidender Weise als Marketinginstrument zum Ruf eines Unternehmens bei. Unseriöses Auftreten wiederum kann tatsächlich schnell negativ auffallen und einem Unternehmen schaden. Entsprechend verwenden Unternehmen beider – sowie einiger anderer Branchen – viel Zeit darauf, ihre Angestellten eingehend und umfassend zu schulen. Auch Unternehmen, in denen es besonders wichtig ist, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und aufrechtzuerhalten, setzen auf Seriosität. Als Beispiel wäre hier etwa die Glücksspielbranche zu nennen.

Zwei Personen in einem Meeting am Laptop und iPad.

Seriosität erkennen

Seriosität lässt sich anhand unterschiedlicher Dinge erkennen. Um beim Beispiel der eben erwähnten Glücksspielbranche zu bleiben: Hier gibt es spezielle Kriterien, die verschiedene Anbieter voneinander unterscheiden. Vertrauenswürdige Unternehmen heben sich von unseriösen Anbietern ab, indem sie zum Beispiel über eine bestimmte Lizenz verfügen, die ihren offiziellen und anerkannten Status untermauert. Im Falle von Onlinecasinos ist das die europäische Glücksspiellizenz. Hinzu kommen diverse andere Kriterien, wie eine grössere Auswahl an Zahlungsmethoden, ein guter Kundensupport und diverse Bedingungen rund ums Spielen.

Allein daran lässt sich ableiten, woran sich Seriosität im Allgemeinen erkennen lässt. Seriös ist, wer, was bestimmte Dinge betrifft, transparent arbeitet. Möchte sich ein potenzieller Kunde über dein Unternehmen informieren, sollte er schnell die Informationen finden, die er sucht. Du solltest ausserdem auf verschiedenen Wegen kontaktierbar und gut erreichbar sein. Diverse Fragen beantwortest du höflich und kompetent. Weisst du etwas nicht, redest du nicht um den heissen Brei herum, sondern gestehst, hierüber keine Auskunft geben zu können.

Meistens zeigt sich auch bei der Arbeit selbst schnell, ob jemand ein seriöses Unternehmen führt. Werden Absprachen und Termine nicht eingehalten, ist das enorm unseriös. Gleiches gilt für den Umgang mit Problemen oder Kritik an der Arbeit – wer dies nicht ernst nimmt oder gar stur reagiert, schiesst sich meist selbst ins Bein und wird als unseriös abgestempelt. Doch dazu an späterer Stelle mehr.

Seriosität des Auftritts im Internet

Der Internetauftritt und insbesondere die Website eines Unternehmens ist heute eines der wichtigsten Marketingtools schlechthin. Visitenkarten sind – zumindest in der Schweiz – im Grunde passé. Die Website ist vielmehr die moderne Visitenkarte und dementsprechend gilt es, besonders über sie sofort einen seriösen Eindruck nach aussen hin zu vermitteln.

Wichtige Informationen

Egal, ob du eine Website betreibst, die lediglich dazu dient, dich und deine Person vorzustellen und über die man dich kontaktieren kann oder ob du einen Onlineshop führst – in jedem Fall sollten sich auf der Website bestimmte Informationen finden. Fehlen diese, wird deine Website eventuell als unseriös wahrgenommen.

  • Am wichtigsten ist wohl das Impressum. Sowohl Onlineshop-Betreiber als auch Website-Betreiber, deren Internetpräsenz auf Absatzmärkte in der Schweiz ausgerichtet ist, sind seit 01.04.2012 dazu gezwungen ein Impressum auf ihrer Website zu haben. Doch auch als Betreiber eines Blogs etwa ist es sinnvoll ein Impressum zu führen. Es wirkt schlichtweg seriöser.

In diesem Impressum solltest du deinen Vor- und Zunamen und den Unternehmensnamen angeben. Zudem ist die Anschrift deines Unternehmens und eine Kontaktmöglichkeit wichtig. Weiterhin ist hier die Unternehmens-Identifikationsnummer (UID-Nummer) bei Sitz in der Schweiz zu vermerken.

  • Zusätzlich zu den Kontaktangaben im Impressum solltest du auf deiner Website noch einmal einen eigenen Reiter einbauen, der ausschliesslich dem Kontakt zu dir gewidmet ist. Dadurch finden potenzielle Kunden schneller die Angaben, die sie brauchen, um dich zu kontaktieren. Und genau das sollte in euer beider Interesse sein.

Gib hier zumindest deinen Namen, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse und gegebenenfalls eine Fax-Nummer an, falls du so etwas noch hast.

  • Eine Datenschutzerklärung trägt ebenfalls zur Seriosität deiner Website bei. In ihr ist geregelt, wie mit den übermittelten Daten umgegangen wird. Dazu gehören auch die Rechte, die du als Websitebetreiber hast.
Eine Frau zeigt einen Onlineshop auf Ihrem Computerbildschirm.

Die Seriosität weiter steigern

Abseits dieser Informationen beeinflussen weitere Faktoren, als wie seriös deine Website wahrgenommen wird. Dazu gehört etwa die Domain.

Jede Website verfügt über eine URL mit dem sogenannten Hypertext Transfer Protocol (http). Seriöse und sichere Websites erkennst du daran, dass hinter dem http noch ein kleines s steht. Dieses kleine s im https wiederum steht für „secure“. Es verspricht damit, dass die Daten des eigenen Computers verschlüsselt an den Server übertragen werden und sich Websitebesucher weniger Sorgen um den Datenschutz machen müssen. Auch du solltest für deine Website daher eine verschlüsselte Datenübertragung verwenden.

Auf einer seriösen Website wird zudem auf die Sprache geachtet. Überlege dir einfach einmal, dass du die Website eines anderen besuchst, um dich über ihn zu informieren. Alles ist voller Rechtschreibfehler und derjenige drückt sich ungeschickt und schlecht aus. Welchen Eindruck hinterlässt das bei dir? Auf einer seriösen Website sollte es nicht zu solchen sprachlichen Ausfällen kommen. Hast du Probleme mit Grammatik und guten Formulierungen, lass jemanden Professionellen über deine Texte schauen. Das ist es auf jeden Fall wert.

Ähnlich sieht es mit der visuellen Gestaltung deiner Website aus. Dutzende Pop-ups, blinkende Werbung und grelle Farben machen keinen allzu seriösen Eindruck. Das heisst nicht, dass man etwa auf Pop-ups völlig verzichten muss. Du solltest nur gekonnt und spärlich mit ihnen umgehen. Denn alles, was überladen, chaotisch, unstrukturiert und unübersichtlich wirkt, wird schnell als unseriös wahrgenommen. Schliesslich sollen sich die Besucher deiner Website nicht hilflos fühlen, sondern schnell die Informationen oder Angebote finden, nach denen sie suchen.

Letztlich können dir auch bestimmte Siegel dabei helfen, die Seriosität deiner Website weiter zu steigern. Hier gibt es etwa das Label „Zertifizierter Schweizer Online Shop“ oder das „Trusted Shops“-Gütesiegel. Zumindest ein Label lohnt sich für Onlineshops definitiv, da Käufer dadurch direkt sehen, dass sie sich bei diesem Shop keine Gedanken machen müssen.

Sicherheit bei Zahlungsmethoden

Betreibst du einen Onlineshop oder verfügst du über eine Website mit Shopfunktion, wirst du diverse Zahlungsmethoden anbieten müssen, mit denen deine Kunden zahlen können. Je mehr Zahlungsmethoden du anbietest, desto grösser ist die Range an Kunden, die du bekommen kannst. Denn der eine möchte vielleicht auf Rechnung kaufen, der andere wiederum mit seiner Kreditkarte zahlen. Bietest du eine Zahlungsart nicht an, geht dir dadurch allein vielleicht ein Kunde verloren. Darüber hinaus wirken viele angebotene Zahlungsarten schlichtweg seriöser.

Zumindest die folgenden Zahlungsmethoden solltest du in Schweizer Onlineshops angeben:

  • Rechnung mit oder ohne Bonitätsprüfung
  • Vorauskasse
  • PostFinance
  • Kreditkarte
  • PayPal
  • TWINT
Eine Person sitzt mit Kreditkarte in der Hand vor dem Laptop.

Das E-Commerce Stimmungsbarometer 2021 der Schweizer Post hat übrigens ergeben, dass die Schweizer online am liebsten mit Kreditkarte bezahlen. Auf Platz 2 der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten folgt die Rechnung und auf Platz 3 kommen schon mobile Zahlungslösungen. Hier ist in der Schweiz an vorderster Stelle natürlich TWINT zu nennen.

TWINT ist unter anderem deshalb so beliebt, weil man für die Nutzung lediglich ein Girokonto benötigt. Auch jüngere Menschen nutzen die App auf ihrem Handy daher gerne. Zudem ist die Zahlungsmethode in der Schweiz schon enorm weit verbreitet. Selbst auf vielen Bauernhöfen kann mit ihrer Hilfe gezahlt werden – die lokale Verankerung liegt dem Unternehmen am Herzen. Gerade unter Schweizern steht TWINT also ebenfalls für Seriosität. Auf deiner seriösen Website sollte sich die Option, hiermit zu zahlen, daher unbedingt finden – gerade, weil die Zahlungslösung im Trend liegt und sogar eher noch beliebter wird.

Fachliche Kompetenz

Seriosität wirkt dann am besten, wenn sie auf einem soliden Fundament steht. Soll heissen: Wenn du nur vorgaukelst, seriös zu sein, dein Handeln diesem Schein aber widerspricht, wird selbst ein seriöses Auftreten deinem Unternehmen auf Dauer nicht zuträglich sein. Zu einem guten Marketing gehört es also, nicht nur seriös zu wirken, sondern auch wirklich seriös zu sein. Was soll das nun wieder genau bedeuten?

Man wird dich und deine Arbeit als seriös wahrnehmen und bezeichnen, wenn du vor allem durch (fachliche) Kompetenz überzeugst. Wenn du Ahnung von dem hast, was du tust, sicherst du dir damit das Vertrauen deiner Kunden. Genau das brauchst du, damit sie auch zukünftig mit dir zusammenarbeiten oder bei dir Leistungen buchen und Waren und Dienstleistungen einkaufen.

Deine fachliche Kompetenz stellst du unter Beweis, indem du etwa rund um deine Arbeit sachlich und gegebenenfalls wissenschaftlich fundiert informierst. Das kannst du, gerade, wenn es sich um spezielle Fachgebiete handelt, von denen viele keine Ahnung haben, etwa auf deiner Website tun. Du kannst aber auch in der Beratung von Kunden anbieten, diese zu bestimmten Themen eingehender zu informieren, falls Fragen bestehen. Durch das aktive Angebot, das Wissen mit anderen zu teilen, machst du einen seriösen und professionellen Eindruck. Du kennst dich aus und scheust nicht davor zurück, deine Expertise kundzutun – du hast also nichts zu verstecken und tust nicht nur so, als ob.

Zwei Frauen in einem Fachgespräch.

Fachliche Kompetenz drückt sich aber etwa auch dadurch aus, dass du Durchsetzungsvermögen zeigst, eine eigene Meinung hast und Eigenverantwortung übernimmst. Manche deiner Kunden haben mitunter das Gefühl, sie wüssten eine Sache besser und machen Änderungsvorschläge zu deiner geleisteten Arbeit oder zu bestimmten Angeboten.

Natürlich solltest du darauf eingehen und diese Anmerkungen ernstnehmen. Dennoch solltest du auch in der Lage sein, in den richtigen Momenten Contra zu geben und zu deinen Ansichten zu stehen. Viele Kunden nehmen eine klare Meinung und genaue Einschätzung als seriös wahr und lassen sich in diesem Fall gerne eines Besseren belehren.

Zuverlässigkeit und Umgang mit Problemen

Zu den Kompetenzen rund um deine Arbeit gehört im weiteren Sinne auch deine Zuverlässigkeit sowie der Umgang mit Problemen, die ein Kunde etwa mit einem Produkt oder einer Leistung hat.

Zuverlässiges Arbeiten

Du arbeitest zuverlässig, wenn du dich an Regeln und Absprachen hältst, die du mit anderen vereinbart hast. Das können Absprachen bezüglich der Preise für deine Arbeit sein, aber zum Beispiel auch bestimmte Deadlines und Lieferfristen.

Es kann immer wieder einmal vorkommen, dass du manche Termine nicht einhalten kannst. Häufen sich allerdings diese Vorfälle, wirkst du nach und nach unzuverlässiger. Viele Kunden sind vielleicht von deiner pünktlichen Arbeit abhängig, weil sie selbst wiederum Fristen und Termine einhalten müssen. Sie wollen ebenfalls einen zuverlässigen Eindruck hinterlassen und suchen sich schlimmstenfalls jemanden bei der Konkurrenz, der zuverlässiger für sie arbeitet.

Hältst du dich also so gut es geht, an das, was du versprichst, trägt das enorm zu deiner Seriosität bei. Das betrifft selbstverständlich und vielleicht sogar vor allem auch die Qualität deiner Arbeit. Versprich nicht mehr, als du einhalten kannst!

Wie du mit Problemen umgehen solltest

Am Umgang mit Problemen und Kritik zeigt sich ebenfalls häufig, wie seriös ein Unternehmen oder ein Unternehmer ist. Grosse und renommierte Unternehmen sind stets bemüht, die Belange, Fragen und Beschwerden ihrer Kunden ernst zu nehmen und ihnen, so schnell und gut es möglich ist, nachzukommen. Andernfalls riskieren sie ihren guten Ruf.

In gleicher Weise solltest du mit Problemen umgehen. Bleibe sachlich, professionelle und nimm jegliche auftretende Probleme ernst, ohne aus ihnen ein Drama zu machen. Jedes Problem kann gelöst werden und falls nicht, dann ist es kein Problem, weil sich daran sowieso nichts ändern lässt.

Der wichtigste Punkt, rund um Problemlösungen, lautet: Kommunikation. Tritt etwa ein Problem mit einem Kunden auf, versuche so schnell wie möglich Kontakt zum Kunden herzustellen, um die Hintergründe in Erfahrung zu bringen und Lösungen vorzuschlagen. Bemühst du dich aktiv darum, bestehende Probleme im Handumdrehen aus dem Weg zu räumen, macht das einen besonders seriösen Eindruck.

Zwei Männer in einem Meeting.

Exkurs: Seriosität gegenüber den Mitarbeitern

Wenn du für dein Unternehmen Mitarbeiter gewinnen möchtest, musst du ein seriöses und attraktives Bild vermitteln. Seriosität fängt hier bei der Stellenausschreibung an und zieht sich bis hin zum Lohnmodell, das du für dein Unternehmen entwickelst.

Du kannst auf die unterschiedlichste Weise nach neuen Mitarbeiten suchen. Die Karrieremöglichkeiten bei dir im Unternehmen auf deiner Website vorzustellen ist eine sehr gute Idee. Gleichzeitig solltest du aber aktiv Stellenanzeigen in einer der unzähligen Jobbörsen im Internet schalten. Der Grossteil der Arbeitssuchenden wird über diesen Weg zu deinem Unternehmen finden. Vor allem die jüngeren Arbeitssuchenden nutzen dabei die mobile Stellensuche. Deine Anzeigen sowie deine Website sollte also dahingehend optimiert sein, damit sich auch auf diesem Wege einfach beworben werden kann. Werbung über die sozialen Medien, etwa mit einem kreativen, modernen Recruitingvideo kann ebenso grosse Wirkung haben und bestenfalls sogar viral gehen.

Egal, wo du Recruiting betreibst, es ist wichtig, dass deine Stellenangebote bestimmte Informationen enthalten. Fehlen diese, wirkt das unseriös und schreckt Bewerber ab. So gehören folgende Punkte in eine Stellenausschreibung:

  • Für welche Stelle(n) suchst du Mitarbeiter?
  • Wer bist du?
  • Was genau macht dein Unternehmen?
  • Was sollten Bewerber mitbringen?
  • Was können Bewerber hinsichtlich des Jobs erwarten?
  • Welche Benefits gibt es eventuell?
  • Wie sollte die Bewerbung aussehen?
  • Wer ist die Kontaktperson, die man bei Fragen kontaktieren kann?
Ein Mann und eine Frau schütteln Hände nach einem Gespräch.

Fernab der klassischen Stellenausschreibungen lohnen sich für viele Unternehmen besonders auch Job-Messen, gezielte Seminare oder Karriere-Abende und Breakfast-Meetings. Hier kannst du Fachvorträge halten, deine Erfahrungen teilen und Einsichten in die Arbeit deines Unternehmens geben. Nicht nur können auf diese Weise oft potenzielle Mitarbeiter, sondern vielleicht gleich auch Kunden und Geschäftspartner gefunden werden.

Genau wie bei anderen Versprechungen gilt insbesondere rund ums Recruiting: Halte ein, was du versprichst. Wirbst du mit einem bestimmten Lohn, diversen Benefits oder etwa einer besonders entspannten Arbeitsatmosphäre und einem familiären Umgang mit flachen Hierarchien, ist das vielleicht ein wichtiger Grund für manche Mitarbeiter, dein Unternehmen für sich auszuwählen.

Merken sie dann innerhalb kürzester Zeit, dass der Umgang eher kühl ist und du als Chef stets klare Ansagen machst und oft nicht wirklich mit dir reden lässt, wirkt das unseriös und schadet deinem Ruf nachhaltig. Gleiches gilt für den Lohn: Wenn du davon sprichst, dass schnelle Gehaltsaufstiege möglich sind, dann aber möglicherweise Jahre lang nichts davon einhältst, werden immer mehr Mitarbeiter abspringen und weniger neue Bewerbungen erfolgen. Denn gerade in Zeiten der Vernetzung übers Internet spricht sich schnell herum, wer ein fairer und seriöser Arbeitgeber ist und wer nicht.

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