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Personalisierte Ads: Instagram gibt den Usern mehr Kontrolle, Google will mit mehr Transparenz punkten

Instagram hat eine neue Option eingeführt, mit der Nutzer selbst entscheiden können, ob ihre Daten für Ad Targeting genutzt werden dürfen. User von Google bekommen mehr Informationen, welche Anzeigen aus welchem Grund erscheinen.

Die neuen Einstellungen erlauben es Instagram Nutzern, sich gegen die Verwendung der Daten für personalisierte Anzeigen zu entscheiden. Facebook fügte Anfang dieses Jahres mit der breiteren Einführung seiner Tools für „Off-Facebook-Aktivitäten“ ähnliche Einstellungen für alle Nutzer hinzu.

Instagram Funktion personalisierte Daten ausschalten
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Instagram, wie auch Facebook im weiteren Sinne, verwenden Datenerkenntnisse aus anderen Anwendungen und Websites, um die Ads für einzelne Nutzer besser zu personalisieren. Solche Einblicke werden in Zukunft immer wertvoller für das Unternehmen werden, da Facebook-Tochter Instagram sich immer stärker Richtung Social Commerce positioniert. Das Targeting schreckt aber auch viele potenzielle Kunden ab, da gerade jüngeren Generationen der Datenschutz immer wichtiger wird. Ein kluger Mittelweg also, denn viele Nutzer werden die Funktion noch nicht nutzen, da sie noch keinen Grund dazu sehen. Instagram, auf der anderen Seite, schützt sich jetzt schon vor allfälligen Kritikern.

Google gibt den Nutzern mehr Infos zu personalisierten Ads

Bereits im Juli kündigte Google einige Aktualisierungen und neue Funktionen für das Panel „Warum diese Anzeige“ an. Mit dem Ersatz „Über diese Anzeige“ wird dieses Update nun für Google Ads und Display & Video 360 ausgerollt.

Google Funktion, wieso sehe ich diese Anzeige?
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„Nutzerinnen und Nutzer möchten Informationen zu Anzeigen erhalten sowie die Möglichkeit, Anzeigen zu melden, die sie für nicht geeignet halten. ‚Über diese Anzeige‘ bietet eine verbesserte Transparenz und eine einzigartige Erfahrung für Nutzer sämtlicher Endgeräte. Wir starten die Funktion für Google Ads und Display & Video 360 und freuen uns, diese neue Funktion Anfang 2021 auch für andere Plattformen zu launchen“, so Sophie Finck, Produktmanagerin bei Google.

Im ersten Abschnitt „Warum diese Anzeige?“ erfährt der User, worauf die Anzeige basiert und bekommt leicht zugängliche und verständliche Informationen über die Google Anzeigeneinstellung. Unmittelbar darunter befinden sich zwei auffällige Schaltflächen für „Anzeige blockieren“ und „Anzeige melden“.

Google plant, auch Angaben zum Inserenten und zur Identitätsprüfung hinzuzufügen. Dazu gehören der Name und der Standort des Anzeigenerstellers. „Über den Inserenten“ soll im nächsten Jahr ausgerollt werden.

Simon Chiozza
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