Start Marketing Strategie Neuer Vertriebsweg: Hakle mit Toilettenpapier-Automaten in Deutschland
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Neuer Vertriebsweg: Hakle mit Toilettenpapier-Automaten in Deutschland

Die Corona bedingten Hamsterkäufe bleiben momentan weitestgehend aus. Trotzdem will Hakle für diesen Fall wohl gerüstet sein. Laut eines Berichtes der Bild-Zeitung hat der Hersteller von Hygieneartikeln den ersten Automaten für Toilettenpapier aufgestellt. Die Gier ums „Geschäft“ hat in Deutschland bereits wieder vereinzelt zu leeren Regalen geführt.

Schnell noch zum Automaten für ein eine Rolle Klopapier to go, wenn das Regal im Laden mal wieder leer ist. So ähnlich stellt sich Hakle wohl die Zukunft vor und stellt in Düsseldorf, notabene auf dem eigenen Firmengelände, einen Toilettenpapier-Automaten auf. Zwar ist eine Wiederholung der Hamsterkäufe vom Frühling momentan unwahrscheinlich, trotzdem will sich laut einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov ein Zehntel der Interviewten in den kommenden Wochen verstärkt mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken.

Kalkulierte Werbewirkung

Bleibt dann also nur noch der Automat, wo man jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen muss, um für die Notdurft gewappnet zu sein. Zwei Rollen gibt‘s für zwei Euro oder eine Rolle mit Kamillenduft für 1.50 Euro. Engpässe seien nicht zu erwarten, wie die Produzenten Hakle und Essity beteuern. Die Logistik-Probleme vom Frühjahr seien inzwischen behoben. Ein Sturm auf den Automaten wird demnach wohl ausbleiben, die Werbewirkung trifft aber exakt den Zeitgeist.

Simon Chiozza
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