StartMarketing StrategieNeue Studie zu Verbraucherverhalten: Abnehmende Loyalität zu bestimmten Marken und Händlern
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Neue Studie zu Verbraucherverhalten: Abnehmende Loyalität zu bestimmten Marken und Händlern

Laut der Unternehmensberatung McKinsey hat die Corona-Krise auch Einfluss auf das Verbraucherverhalten – die Loyalität der Konsumenten zu bestimmten Marken und Händlern nehme deutlich ab. Mehr als die Hälfte der Deutschen kaufen anders ein als bisher. So wurden andere Läden, neue Marken und Eigenmarken der Händler vermehrt ausprobiert. Viele Verbraucher wollen das beibehalten, wie Horizont berichtet.

Auf dieses Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung, die McKinsey Ende September unter mehr als 1000 Verbrauchern in Deutschland durchgeführt hat. „Die Ergebnisse bestätigen, was viele von uns täglich erleben: Die Auswirkungen von Covid-19 auf das Verbraucherverhalten sind weiterhin sehr präsent. Viele Konsumenten planen, ganz bewusst neue Verhaltensweisen beizubehalten. Es ist weniger ein Krisenmodus als vielmehr eine aktive Anpassung an eine neue Normalität“, so McKinsey- Seniorpartner Jesko Perrey. Hauptsächlich sei dies auf bessere Preise zurückzuführen.

„Viele Konsumenten planen, ganz bewusst neue Verhaltensweisen beizubehalten. Es ist weniger ein Krisenmodus als vielmehr eine aktive Anpassung an eine neue Normalität“

Jesko Perrey, McKinsey

Weitere Erkenntnisse zur Kauferwartung

Die Studienautoren sehen auch positive Anzeichen zur Kauferwartung, obwohl die Befragten weiterhin weniger Geld ausgeben wollen als vor der Krise. In den Bereichen Gastronomie, Dienstleistungen sowie Fitness und Wellness deute die Studie auf eine steigende Kauflaune hin – Stand Ende September, also vor dem starken Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen. Im Vergleich zur letzten Befragung im Juni sind die Deutschen optimistischer bezüglich ihrer Konsum- und Kauflaune. 82 Prozent der Befragten sagen, sie hätten genauso viel oder sogar mehr als gewöhnlich ausgegeben. Im Juni waren es noch 75 Prozent. 19 Prozent geben an, dass sich ihr Haushaltseinkommen in den vergangenen Wochen reduziert habe. Im Juni sagten das noch 27 Prozent. Weiter gehen 83 Prozent der Befragten davon aus, dass sich die Wirtschaft frühestens in einem halben Jahr von den Folgen der Pandemie erholen wird. Im Juni glaubten das noch 79 Prozent. Zudem erwarten 68 Prozent, dass sich auch die Einschränkungen im Alltag noch mindestens sechs Monate hinziehen werden.

Simon Chiozza
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