StartNewsGoogle verrät: Der Ankertext kann das SEO-Ranking deiner Webseite beeinflussen
Bildquelle: shutterstock.com

Google verrät: Der Ankertext kann das SEO-Ranking deiner Webseite beeinflussen

Der Ankertext kann sich auf das Ranking auswirken und sollte daher bei der Suchmaschinenoptimierung ebenfalls beachtet werden. Das wurde zumindest jetzt während eines Googles SEO Office Hours von John Mueller bestätigt. Das ganze Video gibt es auf YouTube zu sehen. Der Ankertext kann die Rankingposition dann verbessern, wenn er mehr Kontext zur Seite liefern kann. Somit soll es möglich sein, dass auch Seiten ein verbessertes Ranking für ein Keyword erzielen, dessen Content gar nicht auf der eigenen Seite erscheint. Genauso kann Google aber auch Ankertexte ignorieren, wenn es scheint, dass diese vor allem zur Rankingverbesserung verwendet werden.

Der Grund warum Adobe auf „Click here“ so gut rankte

SEO-Experte Barry Schwartz kommentiert bei Search Engine Roundtable: „Aus diesem Grund kann Google ein Ranking für KeyWords erstellen, die gar nicht auf der eigenen Webseite zu finden sind. Deshalb rankte Adobe Reader jahrelang für die gesuchten Wörter [Click here]. Die Zielseite von Adobe Acrobat Reader enthielt nirgendwo „hier klicken“, aber jeder, der PDF-Dokumente auf seiner Website bereitstellte, hatte einen Link, um die PDF-Datei anzuzeigen, mit: Click here to download Reader. Das waren die alten Zeiten, aber ja, der Anker-Text kann einer Webseite helfen, für einen bestimmten Satz von Keywords ein Ranking zu erreichen[…]“. Barry Schwartz selbst war durch Glenn Gabe auf das Thema aufmerksam geworden. Auch er schreibt darüber auf Twitter:

Keyword Stuffing bleibt jedoch weiterhin tabu. Webmaster könnten aufgrund der Informationen auf die Idee kommen, Keywords übermässig zu verwenden, um die Ankertexte möglichst optimal für das Ranking anzupassen. Das ist jedoch zwecklos, denn Google wird solche Versuche erkennen und die Links eventuell komplett ignorieren. John Mueller kommentiert in dem Video: „Wenn es um diese Art von Links geht, versuchen wir im Allgemeinen, den spezifischen Anker-Text zu betrachten. Wenn es also etwas ist,[…] [das] so aussieht, als würde es diese Website in einer Weise bewerben, dass sie einen sehr keywordreichen Anker-Text verwendet, dann wäre das problematischer. Wenn es im Wesentlichen nur ein Link zur URL ist oder wenn es den Firmennamen als etwas verwendet, das einen Link zum Namen der Website enthält, dann ist das normalerweise weniger problematisch.“

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

Beliebte Artikel