Start Digitalisierung Goldbach Audience: Targeting komplett ohne Cookies und Userdaten

Goldbach Audience: Targeting komplett ohne Cookies und Userdaten

Das neue Produkt von Relemind und Goldbach ist frei von personenbezogenen Daten: Künstliche Intelligenz und Machine Learning machen dies möglich.

Zusammen mit dem Technologieunternehmen Relemind aus Berlin lanciert Goldbach «Smart Relevance», ein neues Produkt im Online-Targeting, wie es in einer Mitteilung heisst. Die semantische Analyse und das Matching von Content, aktuellem User-Interesse und Werbebotschaft erzeugen laut Goldbach hohe Markenrelevanz. Dahinter stecken künstliche Intelligenz und Machine Learning, die ohne Personendaten auskommen.

Relemind bietet mithilfe der selbst entwickelten Semantik-Software Context-basierte Targeting-Lösungen an. Die Software erkennt in Echtzeit die aktuellen Interessen und Emotionen eines Users und liefert dazu passende Werbemittel aus. Dabei kommen nicht nur einzelne Keywords zur Anwendung, sondern die Maschine erkennt Segmente, Konzepte und Stimmungen des konsumierten Inhalts. Datenbasis hierfür ist redaktioneller sowie User-generierter Content.

Im Unterschied zum Keyword-basierten Targeting untersucht die Software systematisch den gesamten Inhalt einer Webseite und definiert darüber das momentane Interesse des Users und die zugrunde liegenden Bedürfnisse und Wünsche. Die Software analysiert den Content, mit dem sich der User in diesem Augenblick beschäftigt und erweitert diesen um positive wie negative Assoziationen. Mit diesem Ansatz wird sichergestellt, dass der User im Moment eines echten Interesses mit einer passenden Werbebotschaft in Berührung kommt.

Gerade im Vollzug der DSGVO sei dieser Ansatz vorteilhaft, da keinerlei personenbezogenen Daten benötigt würden, schreibt Goldbach Audience. «Smart Relevance» ziele auf den bestmöglichen Brand Fit ab: Der Kontext passe zur Werbebotschaft und umgekehrt. Dass diese Methode Erfolg hat, zeigen gemäss Goldbach die ersten Pilot-Kampagnen mit Škoda und Tefal. Potenziell negative Themen und Konzepte aus Umfeldern wurden automatisch erkannt und für die Werbeauslieferung ausgeschlossen. Die gemessene durchschnittliche Click-Through-Rate habe sich verglichen mit dem User-zentrierten Targeting um bis zu einem Drittel gesteigert.

Astrid Duhamel, Head of Communication & Digital D-A-CH bei der GroupeSEB, ist mit dem Einsatz von «Smart Relevance» zufrieden: «Mit dieser weit über ein simples Keyword-Targeting hinausgehenden Technologie konnten wir bei unserer Österreich-Kampagne die Click-Through-Rate gegenüber dem parallel laufenden Interest-Targeting im Schnitt um über 330% steigern.» Und dies sei komplett ohne Cookies und Userdaten erfolgt.

Redaktion
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