Start Digitalisierung Fünf Leitlinien, um sich dem digitalen Zeitalter anzupassen

Fünf Leitlinien, um sich dem digitalen Zeitalter anzupassen

Das Gottlieb-Duttweiler-Institut zeigt in der Medienstudie «Digital Corporate Publishing» fünf Leitlinien auf, um sich dem digitalen Zeitalter anzupassen.

Im Auftrag der Migros-Medien hat das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) eine neue Medienstudie erarbeitet. Sie beschreibt, wie Firmen und Marken das Informationsmonopol über ihre Produkte zusehends verlieren. Die Grenze zwischen Medien, Formaten und Kommunikationskanälen verschwimmen. Heute kann jeder auf jedem Kanal gleichzeitig Sender und Empfänger sein, kann anderen zuhören oder selber etwas erzählen, heisst es in einer Mitteilung.

Im digitalen Zeitalter mit dem Vormarsch der sozialen Medien sind die Zeiten vorbei, in denen Firmen die alleinige Hoheit darüber haben, welche Informationen in welcher Form an die Konsumenten gelangen. In Zukunft müssen sie froh sein, wenn man ihnen überhaupt noch zuhört. Die neue GDI-Studie «Digital Corporate Publishing» beschreibt, warum das klassische Sender-Empfänger-Modell ausgedient hat und wie es einem ununterbrochenen Gespräch weicht, das von allen Akteuren beeinflusst und gestaltet wird.

Fünf Leitlinien, vier Positionierungen

Um sich den neuen medialen Gegebenheiten anzupassen, sollte sich Corporate Publishing an folgenden fünf Leitlinien orientieren: Gespräche sind wichtiger als Botschaften (Es geht nicht darum zu verkünden, sondern Teil der Konversation zu sein); Vernetzung ist wichtiger als Content-Generierung (Nicht was ich sage, ist im Fokus, sondern mit wem ich rede); Information wird Teil des Verkaufsangebots (Ich verkaufe nicht nur ein Produkt, sondern eine Geschichte dazu); Die Informationskonkurrenz dominieren (Alles, was den Kunden interessiert, soll er von mir erfahren); Mehr Content für weniger Leute (Gib dem Individuum, was es interessiert).

Aus diesen Grundsätzen ergeben sich vier mögliche strategische Positionierungen des Corporate Publishings. Sie unterscheiden sich einerseits bezüglich Inhalt einer Publikation (Produktinformation vs. redaktionelle Inhalte), andererseits aus ihrem Ziel (Informieren vs. Verkaufen).

Eines der möglichen Szenarien ist das Corporate Service Public (redaktionelle Inhalte, Informieren). Demnach würden Firmen unabhängigen Journalismus fördern, um der Bevölkerung Informationen bereitzustellen – und sich als sozial verantwortungsbewusst zu positionieren. Medienhäusern böte sich so nebst staatlicher Unterstützung, spendierfreudigen Mäzenen und Querfinanzierung durch andere Angebote eine weitere Möglichkeit, Journalismus zu alimentieren.

Die Studie «Digital Corporate Publishing – Wer morgen über Ihre Firma spricht» ist als kostenloser Download erhältlich.

Quelle: persoenlich.com

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Artikel

SEM / SEA / SEO

SEM, SEA, SEO – Unterschiede und Definitionen SEM (Search Engine Marketing: Suchmaschinenmarketing) steht als Oberbegriff für alle Massnahmen rund...

News Crowdfunding #1

Crowdfunding ist eine alternative Finanzierungsform, die stetig an Beliebtheit gewinnt, vor allem bei Startups. Diese können mit Hilfe von Crowdfunding die Auswahlkriterien der Banken...

Affiliate Marketing

Affiliate-Marketing das Topmodel der Werbung Was 1997 durch den Amazon-Gründer aus der Partylaune heraus entstand, gehört heute sozusagen zum...

Social Media Marketing

Was ist Social Media Marketing? Es ist ein täglicher Alltagsbegleiter: Das Smartphone. Soziale Medien wie Instagram, Facebook, Pinterest oder...

Digital / Online Marketing

Digital / Online Marketing der Schlüssel zum Erfolg Die richtige Online-Marketing-Strategie ist die elementarste Frage für eine erfolgreiche Zukunft....