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Facebook wird als unsicherste Plattform für Marken gesehen

Linkedin gilt laut einer neuen Umfrage der KI-Firma GumGum als die Plattform, die Marken die größte Sicherheit bietet. 

Das Unternehmen hat im Rahmen des Berichts über die neue Markensicherheitskrise mehr als 200 Branchenexperten in den USA, Großbritannien und Kanada interviewt. Unter den Befragten wurde Facebook mit Abstand die unsicherste Plattform für Marken (-23), gefolgt von Twitter (-11), Publisher-Websites (-10) und YouTube (-8).

Die Ergebnisse zeigen, dass YouTube trotz seiner zahlreichen und sehr öffentlichen Probleme mit der Markensicherheit in den letzten Jahren immer noch als relativ sicherer Ort für Marken gilt. Es scheint, dass Facebooks prominente Rolle im „Fake News“ -Skandal der Marke des Unternehmens erheblichen Schaden zugefügt hat.

Und das Problem ist eindeutig ein ausgesprochenes. 75% der Befragten gaben an, dass ihre Marke (oder eine, mit der sie gearbeitet haben) Markensicherheitsprobleme hatte, 43% sagten, dass dies mehr als einmal passiert ist. 44% der Befragten gaben an, dass sie Probleme mit markenunsicheren Bildern haben, während 32% Video als Hauptquelle oder Gefahr melden. Und während 45% technische Lösungen einsetzen, um sich vor Markensicherheitsproblemen zu schützen, verwenden 15% derzeit überhaupt keine.

„Epidemie Ebenen“ 

Auf die Frage, welche Art von Inhalten sie für ihre Marke für am unsichersten hielten, gaben die Befragten Hassreden (34%), Pornografie (17%) und Gewalt (13%) ganz oben auf der Liste an. Die Art von unsicheren Inhalten, auf die sie tatsächlich gestoßen sind, sind jedoch eher Katastrophen oder Tragödien (39%), spaltende politische Themen (39%) und falsche Nachrichten (39%).

Die Auswirkungen von Markeninhalten, die am falschen Ort erscheinen, können erheblich sein. 47% der Befragten gaben an, dass sie negative Rückschläge in sozialen Medien erhalten haben, wobei 25% behaupten, dies führe zu einer tatsächlichen negativen Presse. Jedoch verloren nur 13% Einnahmen aufgrund des Vorfalls.

„Wenn Marken beschädigt werden, leiden wir alle“, sagte Phil Schraeder, President und CEO von GumGum.

„Da die Markensicherheit nun epidemische Ausmaße erreicht, brauchen wir ein umfassendes Verständnis darüber, wie diese Probleme überhaupt auftreten und das Markenökosystem beeinflussen. Basierend auf unseren Ergebnissen sind wir in der Lage, Möglichkeiten zur Begrenzung der Markensicherheit zu identifizieren, wobei Computer Vision eine führende Lösung darstellt.“

Wenn es um potenzielle Lösungen für das Problem geht, sind 59% der Publisher der Ansicht, dass direkte Beziehungen die effektivste Methode darstellen, um sicherzustellen, dass Anzeigen an den richtigen Stellen geschaltet werden. Weitere mögliche Lösungen sind Blacklisting (31%), ads.txt (24%) und Keyword-Erkennung (22%).

Quelle: marketingtechnews.net – übersetzt durch marketing.ch

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Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

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