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Facebook muss seinen Partnern Rückerstattungen in Millionenhöhe zahlen

Facebook finanziert sich hauptsächlich durch Werbung, die Unternehmen und Partner bei dem US-Konzern ausspielen lassen. Und in diesem Rahmen sollte eigentlich nichts schief gehen, denn tut es das doch, dann könnte das ganz schön mies für Facebook aussehen. Haben Werbetreibende nämlich erstmal das Vertrauen in Facebook verloren, könnte eine riesige Einnahmequelle wegbrechen – zumindest theoretisch.

Werbetreibende verklagen Facebook

Werbetreibende haben jetzt Facebook verklagt. Sie hatten Werbezeit auf der Social Plattform gekauft, die besonders auf Videos ausgerichtet war. Grund der Anklage war, dass Facebook angeblich die Viewing Time manipuliert habe. Auf Grundlage der falschen Daten, hätten die Werbetreibenden keine validen Aussagen über die Wirksamkeit ihrer Massnahmen treffen können. Dadurch, dass Facebook die Viewing Time tatsächlich nach oben geschraubt hatte, hat der Konzern nun 40 Millionen US-Dollar Rückerstattung zu zahlen. 12 Millionen davon bekommen die Anwälte der Kläger und der Rest geht an die geschädigten Unternehmen. Es geht in erster Linie darum, die Firmen zu entschädigen, weil sie durch Facebooks Fehltritt nicht die versprochenen Ergebnisse erzielen konnten.

Nicht zum ersten Mal gibt es Probleme mit Facebook Ads

2016 gab es bereits einen peinlichen Fehler seitens Facebook. Vor vier Jahren wurde bekannt, dass Facebook die Nutzungszeit der Videos um 60 bis 80 Prozent überschätzte. Werbetreibende waren logischerweise sauer auf die Panne, denn die Kennzahlen sind wichtige Faktoren, wenn es darum geht die Video Kreation und die Werbeeinkäufe zu entscheiden und zu planen. Dieser Fauxpas und der aktuelle, könnten dazu führen, dass sich das ein oder andere Unternehmen die Sache mit den Facebook Ads noch mal genauer durch den Kopf gehen lässt. Wobei es dabei auch fraglich bleibt, ob es Facebook wirklich wehtut, wenn der ein oder andere Kunde wegbricht.

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