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Einen Blog starten im Jahr 2023: Darauf musst du achten

Einen Blog zu starten, ist grundsätzlich ganz einfach möglich. Doch es gibt eine Reihe an Dingen, auf die du dabei achten solltest. Wenn du im Jahr 2023 einen Blog starten möchtest, erfährst du hier alles, was du dazu wissen musst. So kann dein Blog zum Erfolg werden.

Wenn man bloggt, kommt es nicht nur auf hochwertige Inhalte an, sondern auch auf das Drumherum. So gibt es eine ganze Reihe an Aspekten, die du bedenken solltest, wenn du 2023 einen eigenen Blog starten möchtest. Die Zeiten von erfolgreichen Blogs, die kein bestimmtes Thema behandeln, sind beispielsweise so gut wie vorbei und somit solltest du auf jeden Fall eines schon mal parat haben, ehe du einen eigenen Blog startest: ein passendes Thema. Im Idealfall handelt es sich dabei um ein Thema, das dich interessiert und mit dem du dich identifizieren kannst. Noch besser wäre es, wenn du ein:e Expert:in in diesem Bereich bist und mit deinem Wissen den Leser:innen weiterhelfen kannst. Dann wirkt dein Blog nämlich direkt professioneller und du kannst die Besucher:innen davon überzeugen, dass ihnen ein Besuch auf deinem Blog tatsächlich weiterhelfen kann – zum Beispiel dann, wenn sie sich über ein Hobby informieren wollen oder Tipps für den Haushalt suchen.

Nicht nur auf das Thema kommt es an: Welches Blogsystem bietet sich 2023 an?

Für einen Blog kommt es im Jahr 2023 auch darauf an, welches Content Management System (CMS) du verwendest. Hier bietet sich in vielen Fällen WordPress an, da damit eine einfache Umsetzung möglich wird und du direkt loslegen kannst. WordPress kann zudem einfach individualisiert werden und bietet vielerlei Features – zum Beispiel durch Plugins und andere Code-Snippets.

Andere Content Management Systeme wie Typo3 können für einen Blog im Jahr 2023 ebenso in Frage kommen, sie bieten aber vielfach nicht so viele Möglichkeiten zur Anpassung. Hier kommt es also darauf an, was du dir vorstellst und wie simpel du es haben möchtest. Für absolute Einsteiger:innen bietet sich so zum Beispiel meist WordPress an, da dieses CMS sehr einfach zu bedienen ist und man schnell damit zurechtkommt.

Zusätzlich sollte auch die technische Ebene stimmig sein. Wähle daher also einen Hoster aus, der mit Qualität überzeugt und nicht nur durch die günstigsten Angebote lockt. Einige Franken oder Euro solltest du daher durchaus in die Hand nehmen, damit du auch langfristig Freude an deinem Blog haben kannst und der Hoster nicht plötzlich den Betrieb einstellt oder dein Blog nicht dauerhaft zu erreichen ist.

Nicht zwingend ein Trend, aber auf jeden Fall eine Empfehlung ist es, im Jahr 2023 nicht mehr mit einem Multi-Themen-Blog zu starten. Stattdessen solltest du dich auf einen Themenbereich fokussieren und dich in diesem als Expert:in etablieren. Das bedeutet, dass du Content in einem bestimmten Bereich erstellst und deinen Besucher:innen auf dem Blog damit einen echten Mehrwert bietest. Bloggst du zum Beispiel im Bereich Haushaltstipps, solltest du dich auch darauf beschränken und beispielsweise erklären, wie man den Kühlschrank optimal füllt oder den Backofen reinigt. Aber auf inhaltliche Ausreisser mit themenfremden Posts solltest du tendenziell besser verzichten. Plötzlich die besten Wasserspielzeuge für den Strand vorzustellen, passt inhaltlich nicht unbedingt und führt vielmehr dazu, dass du deine Glaubwürdigkeit verlieren könntest.

In vielen Fällen kann es sich hingegen lohnen, mit anderen Blogger:innen zu kooperieren und zum Beispiel Gastartikel zu verfassen, die sich mit den entsprechenden Themen befassen. Ein:e andere:r Blogger:in bloggt über den Gemüseanbau? Dann bietet sich hier vielleicht ein Artikel über die Möglichkeit, Gemüsereste im Haushalt sinnvoll zu verwerten an. Hier kommt es allerdings darauf an, was beide Seiten wollen und wie eine Zusammenarbeit konkret aussehen könnte.

Lohnt sich ein neuer Blog 2023 überhaupt noch?

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Blogs. Mama-Blogs, Gartenblogs, Haustierblogs und vieles mehr. Braucht es dann im Jahr 2023 überhaupt noch neue Blogs? Tendenziell könnte die Antwort lauten: Nein. Aber es gibt durchaus auch Ausnahmen. Sicherlich braucht niemand einen neuen Blog, der Inhalte von anderen Blogs schlicht übernimmt, umschreibt und neu veröffentlicht. Der Mehrwert wäre gering.

Allerdings kann es sich vor allem in Nischen durchaus noch lohnen, 2023 einen Blog zu starten und loszulegen. Hast du zum Beispiel ein aussergewöhnliches Hobby wie Apnoetauchen oder willst du deine Erfahrungen mit einer Erkrankung teilen, kann dies durchaus mit Potential verbunden sein.

Wichtig ist dann nur, wie du deinen Blog aufziehst und in welcher Frequenz du neue Inhalte veröffentlichst. Es empfiehlt sich hier eine entsprechende Regelmässigkeit, damit deine Leser:innen auch immer wieder neue Inhalte vorfinden, die ihnen einen Mehrwert bieten können. Um beim Beispiel der Haushaltstipps zu bleiben, kann es sich anbieten, einen Tipp der Woche zu veröffentlichen, der eventuell jeden Dienstag veröffentlicht wird. In anderen Themenbereichen kannst du dies auf deinem Blog natürlich ebenso oder ähnlich halten und so in schöner Regelmässigkeit für neuen Content sorgen.

Blog oder Social-Media-Profil? Beides!

Vielfach stellt sich auch die Frage, ob es in Zeiten von Social Media – wie zum Beispiel Instagram oder Twitter – überhaupt noch eigenständige Blogs geben muss. Immerhin kann man ja die Inhalte auch direkt im Social Network veröffentlichen – zumindest in der Theorie.

Das funktioniert grundsätzlich auch praktisch, allerdings solltest du bedenken, dass ein Social-Media-Account auch mal geschlossen werden kann – mitunter sogar unberechtigt. Dann wäre dein Content verloren und damit auch die Follower:innen und Besucher:innen. Einen eigenen Blog hast du selber „in der Hand“ und nicht wenige Blogger:innen bezeichnen ihre Blogs auch als ihre persönliche „Spielwiese“. Eben, weil sie hier die Kontrolle haben und nicht ein Eigentümer wie Elon Musk oder Mark Zuckerberg.

Somit solltest du Blog und Social Media durchaus vereinen und zusammen für dich nutzen, um dir einen Namen zu machen und Reichweite aufzubauen. Einzig auf einen Kanal zu achten, lohnt sich hingegen in vielen Fällen nur bedingt. Wie auch im allgemeinen Marketing spielt am Ende der Mix eine wichtige Rolle und bietet für dich oft das grösste Potential.

Fazit: Bloggen kann sich auch 2023 noch richtig lohnen

Insgesamt betrachtet kann sich ein eigener Blog 2023 durchaus lohnen. Vorausgesetzt, du gehst es richtig an und setzt dich für ein Thema ein, das dich begeistert und mit dem du dich auskennst. Wenig ratsam wäre es hingegen, über ein Thema zu bloggen, dass vielleicht gerade medial präsent ist, dich aber generell nicht interessiert. Denn dann besteht die Gefahr, dass du allzu schnell die Lust  verlierst und dein Blog schon bald im Internet herumdümpelt.

Mit etwas Vorbereitung, einem passenden Thema und dem notwendigen technischen Setup kannst du 2023 mit einem Blog starten und nach wie vor Erfolg haben. Vielfach lohnt es sich also, sich einfach mal auszuprobieren und neue Wege zu gehen.

Hauke Eilers-Buchta
Hauke Eilers-Buchta
Ich bin Hauke. Blogger seit 2010, Texter seit 2012. Dazu Papa, Ostfriese und Digital Native.

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