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E-Mail-Marketing – 5 Tipps für eine bessere Öffnungsrate

Weisst du, mit welchen Worten du deine Kunden ansprechen musst? Und – was vielleicht noch wichtiger ist – hast du dir schonmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Einfluss der Betreff auf die folgende Conversion nimmt?

Das sind nur zwei der wichtigsten Fragen, die es dazu braucht, um erfolgreiches E-Mail-Marketing zu betreiben. Wir haben hier fünf wichtige Tipps, um eine bessere Öffnungsrate zu schaffen.

1. Einen packenden Betreff formulieren

Der Betreff ist der Hauptgrund dafür, ob jemand das erhaltene Mail öffnet oder es ohne weiteres Nachdenken direkt löscht. Wie aber lässt sich ein packender Teaser formulieren, wenn man von den üblichen Spam-Fallen absieht? (Wörter in Grossbuchstaben, mehrere aufeinanderfolgende Sonderzeichen, Reizwörter wie „kostenlos“, „einmalige Aktion“ oder auch „unvergesslich“)

Worum geht’s?

Das Wichtigste kommt immer zuerst: Worum geht es im Mailing? Ist es ein Produkt, ein besonderer Service oder auch ein anstehendes Event – diese Information muss direkt an erster Stelle stehen. Allem voran, da auf digitalen Endgeräten womöglich nicht die ganze Betreffzeile angezeigt wird.

Hier ein Beispiel: „Grill & Barbecue: Gut in den Sommer starten – unsere Tipps dazu“

Erst der Inhalt, dann der Betreff

Zuerst wird das Mailing aufgesetzt und dann zerbricht man sich erst den Kopf über den Betreff. Denn auch nur dann weiss man genau, was nun im Content enthalten ist und wie dieser am besten in nur einem Satz zusammengefasst wird.

Auf rund 50 Zeichen beschränken

50 Zeichen (ohne Leerzeichen) sollten das Höchste der Gefühle sein, denn alles darüber hinaus ist nicht dazu in der Lage, im Bruchteil einer Sekunde Aufmerksamkeit zu generieren. Wichtig ist ausserdem, dass die Betreffzeile nicht kürzer als 20 Zeichen ist.

Stilmittel verwenden

Zu guter Letzt sind Stilmittel immer besonders dienlich, um die Aufmerksamkeit des Empfängers zu erhalten. Das kann zum Beispiel sein:

  • Aus der Reihe tanzen (indem auffallende Sprache benutzt wird, zum Beispiel „geiler Scheiss“ oder „Food-Coma“)
  • Call-to-Action
  • Erfundene Wörter (Statement-Look, Kuscheloptik, …)
  • Fragen stellen (Wir Menschen lieben es, um unsere Meinung gefragt zu werden!)
  • Geheimnisvoll wirken
  • Humor einbinden (Achtung, das muss zum Markenimage passen!)
  • Persönliche Ansprache
  • Problemlösungen aufzeigen
  • Statements setzen

2. Emojis im Betreff erhöhen die Öffnungsrate

Emojis können auch im Betreff eines Mailings geschickt eingesetzt werden. Sie fallen sofort ins Auge und sorgen für spielerische Abwechslung. Und keine Sorge, sie nehmen dem Letter absolut keine Seriosität. Ganz im Gegenteil wird stattdessen aktueller Zeitgeist ausgestrahlt. Denn Emojis sind einfach überall!

Beachte dabei am besten folgende drei Punkte:

  1. Gibt es aktuelle Trends?
  2. Sind deine Kunden empfänglicher für positive oder negative Smileys?
  3. In welchen Ländern agierst du? (Auch hier gibt es unterschiedliche Emojis, die besonders gut funktionieren.)
Bild von Personen mit Emoji Köpfen zeigt die bessere Öffnungsrate
Bildquelle: shutterstock.com

3. Einen Spam Test mit mail-tester.com durchführen

Nichts ist schlimmer als die Vorstellung, dass das Mailing im Spam-Ordner des Empfängers landet!

Dem kann aber ganz schnell Abhilfe geschaffen werden. mail-tester.com zeigt beim Aufruf der Seite eine Mailadresse an. An diese versendest du ein Test-Mailing, um so zu testen, ob es unter einen Spamverdacht fallen würde. Je nach Ergebnis werden dann so lange Anpassungen vorgenommen, bis das Problem aus der Welt ist.

4. Segmentierte Empfängerlisten erstellen

Die Datenpflege ist im E-Mail-Marketing das A und O. Daher sollten die Empfängerlisten stets up to date gehalten werden. Das schliesst nicht nur die kontinuierliche Aktualisierung der persönlichen Daten (Name, Mailadresse), sondern auch die Bedürfnisse ein.

Nicht jeder Kunde benötigt alle Informationen aus dem aktuellen Mailing. Es ist durchaus sinnvoll, verschiedene Etappen aufzubauen. Beispielsweise Mails für neuere Kunden und Mails für Bestandskunden. Je nach Branche sind ohnehin Follow-up-Mails erfolgsversprechender. Hier gilt es dann, ganz individuelle Entscheidungen zu treffen.

Zur weiteren Segmentierung können auch Empfängerreaktionen herangezogen werden. Protokollieren Sie zum Beispiel folgende Informationen:

  • Erhalt des Mails
  • Öffnung irgendeines Mails
  • Öffnung eines bestimmten Mails
  • Klick auf irgendeinen Link im Mail
  • Klick auf einen bestimmten Link im Mail

5. Absender & Empfänger personalisieren

Nichts ist wichtiger als eine gewisse Personalisierung in den versendeten Mails. Immerhin soll der Kunde nicht das Gefühl bekommen, dass er nur eine Nummer für Ihr Unternehmen ist.

Wie genau funktioniert die E-Mail-Personalisierung?

Der Empfänger wird persönlich mit einer entsprechenden Anrede adressiert. Die Personalisierung kann allerdings auch so weit gehen, dass Texte, Bilder und Anhänge entsprechend der individuellen Empfangsperson ausgewählt wird.

Auf Seiten des Absenders sieht die Personalisierung so aus, dass neben einer individuellen Grussformel auch eine Antwortadresse hinterlegt wird. Etwa die eines zur Verfügung stehenden Ansprechpartners, was dann auch aus den letzten Worten des Mails klar hervorgeht. Im besten Fall variiert der Gruss mit der Beziehung zum Empfänger. Langjährige Kunden können je nach Unternehmen auch lockerer angesprochen werden, während neue Kunden noch einen förmlichen Abschied bevorzugen.

Ausserdem wichtig für den Absender: Es sollte der Name des Ansprechpartners angezeigt werden, damit das Mail einen persönlichen Charme erhält!

Personalisierung verleiht dem Mail Charakter

Verschiedene Studien haben bereits bewiesen, dass die Personalisierung im E-Mail-Marketing zu einer höheren Öffnungs-, Klick- und Conversionrate führen können.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Tools, mit der eine entsprechende Personalisierung schnell durchgeführt wird. Ihnen entsteht damit kein grosser zusätzlicher Aufwand.

Wenn sich der Kunde gut aufgehoben fühlt, äussert sich das auch schnell in positiver Mundpropaganda und kaum etwas ist stärker dazu in der Lage, der Reputation Ihres Unternehmens einen signifikanten Push zu verleihen!

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

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