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E-Commerce: Black Friday und Co. gezielt ausnutzen und mit SEA bessere Umsätze generieren

Bildquelle: shutterstock.com

Viele Dienstleister und Unternehmen sind von der Corona-Pandemie finanziell getroffen. Auch der Einzelhandel hat zu kämpfen und konnte üblicherweise in der Vorweihnachtszeit seine Umsätze noch mal kräftig ankurbeln. Dieses Jahr werden die Innenstädte wohl leerer bleiben als sonst, dennoch können Unternehmen das für ihr Online-Geschäft ausnutzen – eine perfekte Möglichkeit dafür, bieten die Promotion Days.

Was haben Promotion Days mit Weihnachten zu tun?

Nicht nur Corona hat den Online-Handel beflügelt, auch schon vorher kauften immer mehr Menschen im Netz ein. Natürlich hat die Pandemie auch dazu geführt, dass Online-Shopping noch beliebter geworden ist. Sogenannte Promotion Days wie der Singles Day (11.11.), Black Friday (27.11.) und Cyber Monday (30.11.) sind für Unternehmen wahre Umsatzgaranten. Neben Elektronik schlagen Konsumenten bei so ziemlich allem zu, was als Sonderangebot von Unternehmen rausgehauen wird. Alleine am Black Friday 2019 wurden in der Schweiz Umsätze in Höhe von 450 Millionen erwartet.

Lediglich online machten US-Händler 2019 einen Umsatz von 7,4 Milliarden Dollar

Im Nachbarland Deutschland boomen die Promotion Days ebenfalls: Black Friday und Cyber Monday haben Umsätze von 3,6 Milliarden Euro im letzten Jahr generiert. Für den Einzelhandel sind diese Aktionstage ideal, um Kunden für das Weihnachtsgeschäft zu gewinnen. Viele Menschen kaufen schon im November Geschenke ein, was natürlich mit besonderen Schnäppchen und Angeboten noch attraktiver wird. Um sich also auch im Vorweihnachts-Geschäft durchzusetzen, profitiert der Einzelhandel auch mit der Teilnahme am Singles Day, Black Friday und Cyber Monday.

3 Tipps für verbesserte Online-Kampagnen an den Promotion Days

Als Händler sollten Promotion Days gezielt genutzt, um die Weihnachtskundschaft gleich mitzunehmen. Die Online-Kampagnen lassen sich mit ein paar Tricks auf das Extra-Geschäft an den Aktionstagen vorbereiten und helfen dabei, auf die erhöhte Nachfrage reagieren zu können.

1. Smart Bidding gezielt einsetzen

Um in Sachen Umsatz dieses Jahr doch noch etwas zu reissen, lohnt es sich, auf Smart Bidding zu setzen. Dementsprechend sollten Händler vorab ihre Ziele definieren und so früh wie möglich anfangen zu handeln. Je nach dem, welches Ziel verfolgt wird, kann eine entsprechende Smart Bidding Strategie bei der Erreichung behilflich sein. Selbstverständlich wird sich die Nachfrage beim Online-Shopping während der Aktionstage verändern, was eine schnelle Reaktion erfordert. Mit Smart Bidding werden Google Ads automatisch optimiert und bei hoher Nachfrage wie am Black Friday öfter ausgespielt – dazu stehen verschiedene Smart Bidding Strategien von Google zur Verfügung.

2. Budgets planen und bereitstellen

Natürlich muss auch richtig budgetiert werden, um auf die steigende Nachfrage reagieren zu können. Um die Ergebnisse zu verbessern, können bei den Google Ads Ziel-ROAS und Ziel-CPA als Gebotsstrategie festgelegt werden. Wer den Leistungsplaner von Google nutzt, kann ausserdem sein Werbebudget besser verwalten und entsprechend planen.

1. Mehr Conversions durch die Zuordnung von Budget in bestimmten Zeiträumen.

2. Mit dem Leistungsplaner lässt sich zusätzlich der Return on invest planen und somit auch sein Budgetbedarf.

3. Effizienz wird durch die Prognosen ausserdem besser planbar, da Umfänge und Ziele mit einem festgelegten Budget beurteilt werden können.

3. Die Ziele intelligent anpassen

Egal ob Aktionstage wie der Cyber Monday, Singles Day und Black Friday oder die Vorweihnachtszeit – die Nachfrage wird erhöht sein und darauf sollten sich Online-Händler schon vorzeitig einstellen. Es ist zum Beispiel möglich, die Ziel-ROAS zu verringern oder die Ziel-CPA zu erhöhen, um mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Mit den sogenannten saisonalen Anpassungen lassen sich Smart Bidding Strategien von Google anpassen, was sich besonders dann lohnt, wenn eine veränderte Conversionrate erwartet wird. Das ist zum Beispiel der Fall bei zeitlich begrenzten Rabattaktionen oder eben Promotion Days. Wer das mal ausprobieren möchte, kann Googles Smart Bidding Simulatoren nutzen. Sie, wie der Name schon vermuten lässt, simulieren die Auswirkungen von entsprechenden Einstellungen auf die Anzeigen. 

Redaktion
Die Redaktion von marketing.ch liefert seit 2012 regelmässig spannende Inhalte rund um das Thema Marketing. Wenn kein anderer Autor hinterlegt ist, hat das marketing.ch Team gemeinsam unter diesem Account an den Artikeln gearbeitet. 🙂

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