Start E-Commerce Die Wahrscheinlichkeit von Einkäufen auf mobilen Geräten ist gesunken

Die Wahrscheinlichkeit von Einkäufen auf mobilen Geräten ist gesunken

Neue Untersuchungen zeigen, dass Käufer weniger wahrscheinlich einen Online-Kauf tätigen, wenn sie ein Telefon oder Tablet verwenden.


Die Ergebnisse stammen aus einer Studie der University of East Angelia, die im Journal of Business Research veröffentlicht wurde. Dort wurde untersucht, warum das Verlassen von Einkaufswagen bei mobilen Apps viel höher ist als beim Desktop-basierten Online-Shopping.

Laut Daten von Research Criteo stammen 46% des globalen E-Commerce-Traffics von mobilen Geräten im zweiten Quartal 2016. Allerdings wurden nur 27% dieser initiierten Einkäufe abgeschlossen. Forscher der Universität untersuchten Online-Shopping-Daten aus Taiwan und den USA. Sie fanden heraus, dass Konsumenten eher mobile Apps als Such- und Kurationswerkzeug als ein Kaufwerkzeug verwenden.

«Unsere Studienergebnisse haben ein Paradox offenbart», sagte Dr. Nikolaos Korfiatis von der Norwich Business School an der UEA. «Mobile Shopping soll den Prozess erleichtern, und dennoch sorgen Bedenken, die richtige Wahl zu treffen, oder ob die Website sicher genug ist, zu einer emotionalen Ambivalenz bei der Transaktion – und diese Kunden neigen viel eher dazu, den Einkaufswagen zu verlassen, ohne einen Kauf abzuschließen.»

Zögerung

Die Studie ergab, dass Verbraucher beim Kauf eines Telefons oft zögern, weil sie befürchten, dass sie nicht das gesamte Bild sehen können. Sie denken, dass der beschränkte Bildschirm bedeuten könnte, dass sie spezielle Angebote verpassen oder versteckte Kosten übersehen. Es gibt auch größere Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit, wenn es um die Nutzung eines Mobiltelefons geht.

Flora Huang, der Hauptautor der Studie, fügte hinzu: «Dies ist ein Phänomen, das noch nicht gut erforscht ist, aber für Händler eine große Chance darstellt. Unternehmen geben viel Geld für Taktiken wie Pay-per-Click-Werbung aus, um Konsumenten in Online-Shops zu bringen. Aber wenn diese Konsumenten über mobile Apps kommen und ihre Einkäufe nicht abschließen, wird viel Geld verschwendet.»

Die Autoren des Berichts behaupten, dass die Forschung zeigt, dass das Verlassen des Einkaufswagens gesenkt werden kann, wenn die Verbraucher mit dem Auswahlprozess zufrieden sind. App-Designer können dies erreichen, indem sie Unordnung minimieren, die Kategorisierung der Produkte so einfach wie möglich ist und es den Verbrauchern leicht gemacht wird, Produkte herauszufiltern, die sie nicht möchten.

Quelle: marketingtechnews.net – übersetzt durch marketing.ch

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