Start Digitalisierung Die Gerüchte stimmen also – Salesforce übernimmt Slack für 27,7 Milliarden US-Dollar
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Die Gerüchte stimmen also – Salesforce übernimmt Slack für 27,7 Milliarden US-Dollar

Wir hatten bereits über die Gerüchte berichtet, dass Salesforce Slack übernehmen möchte. Jetzt ist es offiziell, für das Unternehmen ist der milliardenschwere Deal der bisher grösste in der Firmengeschichte. Für Salesforce sicherlich ein kluger Schachzug, denn das Slack Angebot erweitert die Salesforce Produkte. Salesforce selbst, ein Software-Konzern, konnte nie mit seinem eigenen Angebot für Bürokommunikation wirklich einen Fuss an die Erde bringen. Dank Slack wird sich das jetzt ändern. Auch die Kunden profitieren davon, weil sich die Produkte beider Anbieter ideal ergänzen. Aus einem öffentlichen Statement beider Unternehmen geht hervor, dass der Kauf mit 27,7 Milliarden Dollar (ca. 24,9 Milliarden CHF) nun feststeht.

Die CEOs der beiden Unternehmen sprudeln vor Begeisterung über den Deal

Salesforce hatte bereits in der Vergangenheit verschiedene Unternehmen aufgekauft, doch dieser Deal ist der bisher teuerste. Salesforce CEO Marc Benioff zeigt sich begeistert: „Stewart und sein Team haben eine der beliebtesten Plattformen in der Geschichte der Unternehmenssoftware mit einem unglaublichen Ökosystem aufgebaut. Gemeinsam werden Salesforce und Slack die Zukunft der Unternehmenssoftware gestalten und die Art und Weise verändern, wie wir alle in der komplett digitalen, Welt arbeiten.“ Aber nicht nur er, sondern auch Stewart Butterfield, Chef von Slack, kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus: „Salesforce startete die Cloud-Revolution, und zwei Jahrzehnte später loten wir immer noch alle Möglichkeiten aus, um unsere Arbeitsweise zu verändern. Die Chance, die wir gemeinsam sehen, ist gewaltig […] Da Software eine immer kritischere Rolle für den Unternehmenserfolg spielt, teilen wir die Vision, Komplexität zu reduzieren und die Agilität zu erhöhen.“

Das Kundenerlebnis soll nun verbessert werden

Geplant ist, dass Slack künftig in der Salesforce Cloud eingebunden wird. In der Mitteilung heisst es: „Als neue Schnittstelle für Salesforce Customer 360 wird Slack die Art und Weise verändern, wie Menschen in Salesforce sowie Informationen aus allen anderen Geschäftsanwendungen und -systemen kommunizieren, zusammenarbeiten und Massnahmen in Bezug auf Kundeninformationen ergreifen, um produktiver zu sein, intelligentere und schnellere Entscheidungen zu treffen und vernetzte Kundenerlebnisse zu schaffen.“ Weiter informieren die Unternehmen, dass Slack-Aktionäre 0,0776 Salesforce Aktien und 26,79 US-Dollar je Anteilsschein erhalten sollen. Bürokommunikationsdienste sind vor allem in der aktuellen Pandemielage genutzter denn je. Auch Slack konnte davon profitieren, jedoch nicht so sehr, wie andere Anbieter (Zoom).

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