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Dein neuer Webauftritt: Das sind die besten Website Builder

Mit Hilfe eines Website Builders kann man eine Webseite schnell und vielfach auch einfach aufbauen. Doch es gibt inzwischen viele Website Builder und sie alle unterscheiden sich. Welche sind aber die besten und mit welchen Website Buildern kann man eine Webseite besonders simpel aufbauen und live bringen?

Kommt ein:e Besucher:in auf eine Webseite, ist es in erster Linie der erste Eindruck, der eine besondere Rolle spielt. Die Ladezeit gehört dazu, ebenso auch die Optik. Insgesamt gibt es aber zahlreiche Bausteine für eine gute Webseite. Um dies umzusetzen, braucht es entweder viel Arbeit und Erfahrung – oder aber man setzt auf die Dienste eines Website Builders. Davon stehen vor allem für WordPress inzwischen viele bereit und man kann sich gar nicht so recht entscheiden. Hier erfährst du, welche Website Builder zu den besten gehören und was sie am Ende auszeichnet.

Ebenso erfährst du aber auch, warum ein Website Builder nicht immer die beste Wahl ist und wie du eine Webseite auch ohne ein solches Tool professionell aufbauen und gestalten kannst.

Website Builder: Was ist das eigentlich?

Bei einem Website Builder handelt es sich um eine Art Tool, das die Webseite in einzelne Bereiche unterteilt und somit ein Bearbeiten leichter machen soll. Menüs, Sidebars und auch Content-Bereiche lassen sich zumeist einfach definieren und können dann individuell und wunschgemäss bearbeitet werden. Vor allem für Einsteiger:innen bieten Website Builder oftmals eine intuitive Handhabung und erleichtern somit den Aufbau einer eigenen Webseite.

Ganz einfach gesagt, arbeitet man damit in etwa wie mit einem Baukasten und kann die Webseite Stück für Stück zusammensetzen und später auch nach dem gleichen Prinzip bearbeiten.

Dabei gibt es eine ganze Reihe an passenden Website Buildern: WPBakery, Astra, Elementor oder auch Beaver Builder. Sie alle versprechen den simplen Aufbau einer Webseite, doch bei den Funktionen gibt es durchaus Unterschiede. Hier stellen wir dir vier der besten Website Builder – oft auch als Pagebuilder bezeichnet – vor:

1. Elementor Website Builder: umfassend und vielseitig

Mit Elementor hast du die Möglichkeit, eine Webseite einfach und komfortabel zu gestalten. Elementor gibt es kostenlos für WordPress, oder auch in einer kostenpflichtigen Variante, die noch mehr Umfang bietet.

Mehr als 500’000 Webseiten setzen bereits auf Elementor, obwohl das Plugin noch relativ jung ist. Vor allem der Bedienkomfort spricht dabei für Elementor, aber auch die simple Verwaltung von Posts, Kategorien oder auch Seiten ist als positiver Aspekt zu nennen. Somit kannst du mit Elementor alle Inhalte direkt in der Ansicht von Besucher:innen gestalten und sie danach sofort veröffentlichen. Einfache Anpassungen sind per Drag & Drop möglich, sodass auch alles exakt dort platziert werden kann, wo du es haben möchtest.

Schon die kostenlose Variante von Elementor bietet dabei viel Umfang:

  • mehr als 30 Elemente
  • mehr als 60 voreingestellte Layouts

2. Site Origin Page Builder: Funktional mit Drag & Drop

Ebenso kann sich auch die Nutzung von Site Origin als Website Builder anbieten. Das Tool ist ebenfalls kostenlos und bietet eine Vielzahl an Funktionen, um ohne Code-Arbeit an einer Webseite arbeiten zu können. Zu den wichtigsten Funktionen bei Site Origin zählen dabei diese hier:

  • Page Builder Interface mit Drag & Drop Funktion
  • Bearbeitung direkt im Frontend möglich
  • nutzbar mit den meisten WordPress Themes
  • Standard-Widgets lassen sich mit Site Origin nutzen

Zudem gibt es auch für Site Origin ein Premium-Angebot, das gegen Gebühr genutzt werden kann. Optisch ist der Website Builder zwar nicht so ansprechend, dafür sind aber die Funktionen überzeugend und helfen dabei, Zeit zu sparen.

3. Divi Builder: Mehr als 100 Themes zur Auswahl

Auch der Divi Builder ist sehr beliebt und wird gerne verwendet, um schnell und ohne viel Hintergrundwissen eine Webseite mit WordPress aufzubauen. Auch Divi funktioniert mit Drag & Drop und erlaubt so eine simple Handhabung für viele Elemente auf deiner Webseite. So kannst du einzelne Elemente ganz einfach neu anordnen und die Gestaltung anpassen. Vor allem die Usability spricht dabei für Divi Builder, ebenso aber auch die Möglichkeit, Inhalte im Frontend und im Backend zu bearbeiten. Auch Texte lassen sich mit dem Divi Builder direkt per Klick bearbeiten, sodass schnelle Anpassungen problemlos möglich werden.

Grundsätzlich bietet der Divi Builder auch noch folgende Funktionen:

  • mehr als 40 Design-Module
  • Inline-Textbearbeitung ist möglich
  • 800 vorgegebene Layout-Pakete
  • Elemente lassen sich vollständig anpassen
  • mehr als 110 Themes sind im Divi Builder Paket enthalten

4. Beaver Builder: Live-Bearbeitung und mehr

Ausserdem kann auch der Beaver Builder in vielerlei Hinsicht überzeugen, wenngleich er nicht so umfangreich ist. Beaver Builder funktioniert ebenfalls per Drag & Drop und bietet für Nutzer:innen auch ein Framework Theme. Das spielt vor allem für Entwickler:innen eine wichtige Rolle.

In erster Linie setzt Beaver Builder den Fokus auf Performance und Stabilität einer Webseite. Unendlich viele Features findest du in diesem Website Builder somit nicht. Grundsätzlich funktioniert dieser Pagebuilder sehr zuverlässig und bietet einige Features. Dazu zählen diese hier:

  • Live-Bearbeitung ist simpel möglich
  • Support wird geboten
  • Designs sind responsive und mobile friendly
  • Module lassen sich einfach einfügen
  • Fokus auf Performance sorgt für gute Ladezeiten

Warum sind Website Builder nicht immer die beste Wahl?

Sicherlich, mit einem Website Builder kannst du eine Webseite einfach und komfortabel gestalten und hast die Möglichkeit, schnell vorzugehen und dich sozusagen leiten zu lassen. Allerdings gibt es bei vielen dieser Tools auch einige Nachteile, die du im Blick haben solltest.

So wird beispielsweise der Code deiner Webseite sehr komplex dadurch und du kannst nicht einfach so wieder darauf verzichten. Vor allem auch, da viele Shortcodes dann nicht mehr funktionieren und es bei einer Deinstallation durch Rückstände des Website Builders zu Problemen kommen kann.

Viele dieser Plugins schränken zudem auch die Ladezeit deiner Webseite ein und führen zu längeren Ladezeiten. Das kann vor allem zum Nachteil werden, wenn deine Webseite in der Folge dann nicht mehr schnell aufrufbar ist und Besucher:innen diese schneller wieder verlassen.

Somit sollte man in jedem Fall gegeneinander abwägen, ob die Nutzung eines Pagebuilders wirklich sinnvoll ist oder ob die Beauftragung einer Agentur oder eines oder einer Freelancer:in sinnvoller ist. Als Laie kannst du damit sicher recht gut arbeiten und bekommst schnelle Resultate, die sich durchaus sehen lassen können. Spätestens wenn es professioneller wird oder du eine Webseite für ein Unternehmen gestalten möchtest, sind Website Builder jedoch nicht immer ratsam.

Website Builder: Weit verbreitet und trotzdem nicht immer sinnvoll

Website Builder wie Divi, Elementor und Co. sind weit verbreitet, kommen zum Teil auf Millionen Webseiten zum Einsatz und machen es simpel, diese zu bearbeiten und zu gestalten. Allerdings sind sie trotz der vielen Vorteile und Möglichkeiten durchaus auch kritisch zu betrachten.

Generell überzeugen die meisten Website Builder durch eine einfache Handhabung und durch zahlreiche Möglichkeiten, beispielsweise, um die Webseiten-Elemente so anzuordnen, wie man es gerne hätte. Sie sind oft sehr umfangreich, bieten viele Designs und Layout-Vorlagen und machen es möglich, eine Webseite an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen anzupassen. Die vier oben vorgestellten Website Builder überzeugen dabei zudem durch eine einfache Bedienung mittels Drag & Drop und erlauben so die Gestaltung von Webseiten mit wenig Aufwand und wenigen Klicks.

Allerdings fügen sie der Webseite oft auch eine Menge Code hinzu und arbeiten mit internen Shortcuts. Wird der Website Builder wieder deaktiviert und nicht mehr genutzt, kann es dadurch zu Problemen kommen, wenn Shortcuts noch vorhanden sind, aber keine Funktion mehr bieten.

Mit den besten Website Buildern kannst du somit zwar gut arbeiten, solltest dir den Einsatz im Vorfeld aber auf jeden Fall gut überlegen.

Hauke Eilers-Buchta
Hauke Eilers-Buchta
Ich bin Hauke. Blogger seit 2010, Texter seit 2012. Dazu Papa, Ostfriese und Digital Native.

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