Start Kommunikation Burger King promotet lokale Restaurants über Instagram
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Burger King promotet lokale Restaurants über Instagram

Vor gut einem Monat hatte der britische Ableger der Fastfood-Kette noch für andere grosse Ketten geworben, was nicht überall gut ankam. Die Message, man solle in der Krise auch der Konkurrenz helfen, war nur auf andere grosse Ketten bezogen und schloss kleinere lokale Restaurants aus. Genau diese Betriebe leiden bekanntlich am stärksten unter der Corona-Pandemie. Das hat Burger King sich nun zu Herzen genommen und startet Aktionen in Grossbritannien und Frankreich.

Der britische Ableger des Fast-Food-Riesen stellt seinen Instagram-Account lokalen und unabhängigen Restaurants zur Verfügung, damit diese gratis für ihr Lokal werben können. Die Ankündigung kommt einen Tag, nachdem die britische Regierung bekannt gab, dass London und andere Regionen in Südengland in die strengste Stufe des Lockdowns übergehen werden. Das bedeutet, dass für Restaurants nur noch Lieferung und Take-Away erlaubt sind.

Burger King Post für lokale Restaurants
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„Es gibt viele grossartige Gerichte von Tausenden von Restaurants, die es verdienen, so berühmt zu sein wie der Whopper“, schrieb Burger King in einem Beitrag auf Instagram. „Unabhängige Restaurants brauchen unsere ganze Unterstützung, während wir in weiteren Teilen des Landes in die dritte Stufe gehen.“

Auch der französische Arm der Kette macht bei der Aktion mit. Zusammen mit Buzzman startet Burger King Frankreich die Kampagne und teilt mit, dass das Unternehmen bis zum 21. Januar – während dieser Zeit bleiben die Restaurants in Frankreich geschlossen – keine Bilder vom eigenen Produktsortiment posten wird. Stattdessen werden jeden Tag mehrere Indie-Restaurants auf dem Account mit 328.000 Followern hervorgehoben. Jeder, der ein Foto seines Lieblingsgerichts mit dem Hashtag #WhopperAndFriends postet, kann teilnehmen und bekommt einen kostenlosen Repost von Buger King Frankreich.

Instagram Aktion von Burger King in der Story
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Das Unternehmen sagt, dass man damit ein Zeichen der Solidarität mit der Restaurantbranche setzen will. Die Aktion kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele kleine unabhängige Restaurants nach wiederholten Schliessungen während der Pandemie am Rande des Zusammenbruchs stehen.

Simon Chiozza
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