Start Digitalisierung Auf Google kann jetzt Make-up virtuell getestet werden
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Auf Google kann jetzt Make-up virtuell getestet werden

Das Hauptproblem beim Online-Shopping ist, dass Produkte nicht ausprobiert werden können, bevor sie gekauft werden. Für Kosmetik will Google die Lösung für dieses Problem gefunden haben – dank Augmented Reality (AR).

Wer jemals einen Snapchat- oder Instagram-Filter verwendet hat weiss, dass einer der beliebtesten Anwendungsfälle für Augmented Reality darin besteht, das Aussehen mit virtuellem Make-up zu verändern. Diese Woche  startet Google mit der Einführung einer AR-Funktion zum Ausprobieren von Make-up in der Google-Suche. Das Unternehmen arbeitet dabei mit Top-Marken wie L’Oréal, Estée Lauder, MAC Cosmetics, Black Opal und Charlotte Tilbury zusammen, um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, Make-up-Töne an einer Reihe Models mit verschiedenen Hauttönen oder sogar an sich selbst auszuprobieren. Google erhält dafür von diesen Unternehmen keine Bezahlung, denn die Suchmaschine will damit seine eigene E-Commerce-Plattform stärken.

Make-up von L'Oréal auf Google, wo man mittels AR Produkte ausprobieren kann
Quelle: Google

Wenn Verbraucher jetzt bei Google nach einem bestimmten Lippenstift oder Lidschattenprodukt suchen, finden sie oben in den Suchergebnissen den AR-Button zum Ausprobieren der Produkte.

Junge Frau probiert mit dem neuen Google AR Feature einen Lippenstift aus, bevor sie ihn kauft.
Quelle: Google

Viele jüngere Verbraucher kaufen heute oft nicht mehr über Google ein. Sie informieren sich über Produkte in den sozialen Medien, klicken sich dann durch direkte Links zu Händlern oder tätigen den Kauf sogar direkt auf sozialen Plattformen wie Facebook oder Instagram, ohne die App zu verlassen. Dem will Google mit neuen Funktionen entgegenwirken, zu denen auch eine Art „Influencer-Feed“ gehört. Die Suchmaschine zeigt neu Videos mit Empfehlungen von Experten aus den Bereichen Beauty, Mode und Haus und Garten auf Google Shopping.

Simon Chiozza
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